Kaufberatung » Gartenprodukte » Gartenausstattung » Thermokomposter: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Thermokomposter: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Thermokomposter im Test

Du hast einen grünen Daumen und versuchst Deiner Umwelt wann immer möglich, was Gutes zu tun? Trotzdem wandern Deine Haushaltsabfälle weiterhin in die Bio- oder Restmülltonne, obwohl Du sie auch als Dünger für Deinen pflegebedürftigen Garten nutzen könntest?

Wir können Dir nur sagen, bereite dem Ganzen ein Ende und fang endlich damit an, Deine wertvollen Haushaltsabfälle in nährstoffreichen Pflanzendünger für Deinen Garten umzuwandeln! Du kannst uns vertrauen, mit dem richtigen Thermokomposter kann das ganz schnell und einfach gehen.

In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Thermokomposter Tests.

Unsere Favoriten

Der beste Thermokomposter für kleine Gärten: Der 600012 Komposter von Graf
“Seit Jahren verwerten wir darin unsere Küchenreste und hatten noch nie Probleme. Wir hoffen dieser Komposter bleibt uns noch etwas länger erhalten.”

Der beste Thermokomposter für mittelgroße Gärten: Der 626002 Komposter von Graf
“Solide, stabil und praktisch aufzubauen. Zusammengefasst: Ich würde ihn direkt wieder kaufen.”

Der beste Thermokomposter für große Gärten: Juwel Thermokomposter AEROQUICK 890 XXL
“In unserem Garten sind immer so viele Abfälle angefallen, dass ich nie wusste, wohin nur mit all dem? Jetzt weiß ich es.”

Der beste Thermokomposter mit Bodengitter: Der Thermo Wood Komposter von Garantia
“Tolle Qualität, toller Look und das beste: Tiere haben bei unserem Komposter keine Chance.”

Der beste Thermokomposter für Sparfüchse: Der 380 Liter Komposter von Deuba
“Für diesen Preis zu jeder Zeit wieder!”

Der beste Thermokomposter in modernem Design: Der 400L Aerobin Hot Composter
“Wer hätte gedacht, dass ein Thermokomposter einen so cleanen Look haben kann? Einfach fantastisch.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Thermokomposter wandeln Deine organischen Haushaltsabfälle in nährstoffreiche Komposterde um, die Du zum Düngen Deines Gartens verwenden kannst.
  • Thermokomposter arbeiten durch ihre wärmeisolierenden Wände in Höchstgeschwindigkeit, sodass Du ohne langes Warten neue reichhaltige Komposterde nutzen kannst.
  • Die Beladung eines Thermokomposters und die Entnahme der fertig entwickelten Komposterde wird ganz einfach durch die Öffnung der jeweiligen Klappen ermöglicht.
  • Das geschlossene System eines Thermokomposters ist so robust und wetterbeständig, dass ihm weder Wettereinwirkungen noch Eindringlinge etwas anhaben können.
  • Thermokomposter nehmen wenig Platz in Deinem Garten ein und verstecken Deine Haushaltsabfälle und mögliche Gerüche hinter einer schlichten, dunkeltönigen Ummantelung.

Die besten Thermokomposter: Favoriten der Redaktion

Mit den Favoriten der Redaktion möchten wir Dir alle Thermokomposter vorstellen, die uns direkt überzeugt haben. Sie glänzen alle durch ihre Einzigartigkeit und ihre Funktionalität. Such’ Dir also das Produkt aus, das Dich am meisten anspricht und lass Dich überzeugen.

Der beste Thermokomposter für kleine Gärten: Der 600012 Komposter von Graf

Was uns gefällt:

  • mit 280 Litern Fassungsvermögen ideal für kleine Haushalte mit kleinen Gärten
  • zweiteiliger Klappdeckel, der sich nach oben öffnen lässt und für eine einfache Befüllung sorgt
  • 100-Prozent recyceltes, UV-stabiles Polypropylen
  • Luftkanal, der für Belüftung im Innenraum sorgt
  • bodennahe Klappe zur einfachen Entnahme der fertigen Komposterde
  • stabil und langlebig
Was uns nicht gefällt:

  • vergleichsweise kleine Öffnung, die aber dennoch zur Gesamtgröße des Komposters passt

Redaktionelle Einschätzung

Der Thermokomposter von Graf ist die optimale Lösung für all diejenigen, die einen kleinen Garten zu Hause haben und dennoch von der reichhaltigen Komposterde aus den eigenen Haushaltsresten profitieren möchten. Mit seinen 280 Litern Fassungsvermögen lassen sich alle organischen Abfälle, die in einem kleinen Haushalt entstehen darin bestens verwerten. Dabei entsteht genügend reichhaltige Komposterde, um einen kleinen Garten mit Dünger zu versorgen. Und was das beste dabei ist? Er sieht auch noch gut aus!

Der Thermokomposter lässt sich über einen zweiteiligen Klappdeckel auf der Oberseite leicht öffnen und befüllen. Der Durchmesser der Öffnung beträgt 65-70 cm. Das hochwertige Material aus 100-Prozent-recyceltem, UV-stabilem Polypropylen sorgt für die idealen Temperaturen im Inneren der Recyclingtonne.

Ebenso sorgt ein Luftkanal dafür, dass die Belüftung des Innenraums stimmt und damit alle notwendigen Bedingungen für eine erfolgreiche Kompostierung geschaffen werden. Der fertige Kompost lässt sich über eine kleine Klappe am Boden entnehmen.

Kunden beschreiben den Thermokomposter von Graf als äußerst stabil und langlebig. Mit seinen Maßen von 89 x 89 cm soll er zwar nicht sehr groß, aber für einen kleinen Haushalt optimal sein. Viele Käufer schreiben, dass sie den Komposter auch ein zweites Mal kaufen würden, was man als sehr gute Referenz auffassen kann.

Im Herzen der Philosophie des Herstellers Graf liegen vorrangig Mensch und Natur. Sie setzen sich für die Vermeidung von Umweltschäden und den Schutz eines unserer Grundbedürfnisse, dem Wasser sehr stark ein. Daher bestehen auch alle Thermokomposter der Marke Graf oder Garantia aus 100-Prozent recyceltem Kunststoffmaterial.

Der beste Thermokomposter für mittelgroße Gärten: Der “Thermo King” Komposter von Graf

Was uns gefällt:

  • mit 600 Litern hat er die perfekte Größe für einen mittelgroßen Garten
  • zwei große Einfüllklappen zur Beladung
  • zusätzliche Arretierung für das sichere Verschließen des Deckels
  • wärmeisolierende Thermowände aus Thermolen-Kunststoff, 100-Prozent recycelt2
  • einfacher Aufbau durch sein easy-lock-System
  • langanhaltend, robust und wetterbeständig
Was uns nicht gefällt:

  • kein Bodengitter inklusive

Redaktionelle Einschätzung

Mit einem Füllvolumen von 600 Litern ist der “Thermo King” von Graf ideal für die Haushaltsabfälle eines “Normalhaushaltes” geeignet. Die Erde, die durch den Kompostierungsprozess des Gartenkomposters entsteht, reicht dann perfekt, um einen mittelgroßen Garten mit Komposterde zu versorgen.

Der Gartenkomposter von Graf lässt sich durch seine zwei großen Einfüllklappen sehr einfach befüllen. Genauso leicht lässt sich die fertig gereifte Komposterde auch wieder aus dem Thermokomposter entnehmen. Dazu dient seine Entnahmeklappe in Bodennähe. Das Belüftungssystem und die Thermowände aus Thermolen-Kunststoff sorgen dafür, dass der Komposter-Inhalt schnell in reichhaltige Erde umgewandelt werden kann.

Insgesamt soll sich der Thermokomposter in den Maßen von 80 x 80 x 104 cm sehr schnell und einfach durch sein easy-lock-System aufbauen lassen. Dafür wird keinerlei Montagewerkzeug benötigt. Außerdem wird das Material des Komposters als äußerst stabil und robust beschrieben. Auch gegen Wind und Wetter ist der Graf-Komposter geschützt. Dazu dient sein wetterbeständiges Material und eine Arretierung, die seinen Deckel verriegelt. Diese Punkte sprechen alle für ein langanhaltendes Produkt, dass über einen längeren Zeitraum hinweg und durch unterschiedliche Umwelteinflüsse nutzbar ist.

Der Thermokomposter von Graf entspricht demnach allen Ansprüchen, die das Unternehmen an seine Produkte stellt. Darunter seine hochwertige Qualität und anwenderfreundliche Funktionsweise. Mehr darüber kannst Du aber auch unter der Marke “Garantia” in unserem Ratgeberteil erfahren.

Der beste Thermokomposter für große Gärten: Juwel Thermokomposter Aeroquick 890 XXL

Was uns gefällt:

  • mit 900 Liter Fassungsvermögen perfekt für große Haushalte mit großem Garten
  • passend große Öffnung, um Haushaltsabfälle ordentlich entsorgen zu können
  • zusätzliche Schiebeverriegelung am Deckel, damit er jederzeit sicher verschlossen bleibt
  • zwei große Entnahmeklappen, um die fertige Erde leicht zu entnehmen
  • UV-stabiles und recyceltes Kunststoffmaterial
  • starkwandig und wärmeisolierend
  • konische Form trägt zur optimalen Kompostierung bei
  • gut konstruiertes Belüftungssystem durch Wandlamelle
Was uns nicht gefällt:

  • kein Boden enthalten, der den Kompost vor Eindringlingen schützt

Redaktionelle Einschätzung

Der Thermokomposter Aeroquick von Juwel eignet sich mit seinen knapp 900 Litern Fassungsvermögen ideal für ein Zuhause mit einem großen Garten. Das große Füllvolumen ermöglicht es dadurch, sehr viele Gartenabfälle, wie Laub und größere Äste zu entsorgen. Der Thermokomposter lässt sich durch seine großzügige Öffnung auch sehr leicht mit den Abfällen befüllen.

Die Öffnung des Thermokomposters kann mithilfe seines extra großen Deckels verschlossen werden. Damit der Deckel in der Zwischenzeit auch fest verschlossen bleibt und nicht einfach durch Wind und Wetter geöffnet werden kann, hat er eine zusätzliche Schiebeverriegelung.

Der Komposter von Juwel hebt sich außerdem durch seinen UV-stabilen Kunststoff von anderen Modellen, da es außerdem auch nur aus recycelten Stoffen besteht. Der Gartenkomposter ist starkwandig und wärmeisoliert. Die Wärmeisolierung führt, neben der besonderen konischen Form des Thermokomposters zu einer sehr schnellen Umwandlung von organischen Abfällen zu reichhaltiger Komposterde.

Der Reifeprozess wird außerdem durch sein gut konstruiertes Belüftungssystem unterstützt. Dieses besteht aus eingebauten Wandlamellen, die die Luftzirkulation im Inneren des Gartenkomposters unterstützen. Ist die Komposterde aus den Haushaltsabfällen fertig gereift, kann sie über zwei verschiedene und große Entnahmeklappen herausgenommen, und im Garten verteilt werden.

Der Juwel-Gartenkomposter wird als äußerst hochwertig und besonders langlebig bezeichnet. Die Wandelemente lassen sich einfach durch die Juwel-Klemmhülsen miteinander verbinden. Seine Abmessung beträgt 107 x 107 x 109 cm. Da der Gartenkompost allerdings keinen Boden besitzt, sollte man sich zusätzlich ein Mäusegitter anschaffen, damit Eindringlinge keine Chance haben.

Die Marke Juwel produziert Produkte für Garten und Haushalt. Sie legt bei der Herstellung ihrer Produkte sehr viel Wert auf Funktionalität, Qualität und Design. Mehr darüber kannst Du in unserem Ratgeberteil erfahren, wo es darum geht, bei welchen Marken Thermokomposter gekauft werden können.

Der beste Thermokomposter mit Bodengitter: Der Thermo Wood Komposter von Garantia

Was uns gefällt:

  • inklusives Bodengitter zur Abwehr von Eindringlingen enthalten
  • zwei Flügelklappen, die die Befüllung des Komposters erleichtern
  • zwei Entnahmeklappe für eine leichte Kompost-Entnahme
  • einfache Montage ohne Werkzeug
  • UV-stabile und wärmeisolierende Thermowände
  • innovatives Belüftungssystem für einen optimalen Kompostierungsprozess
  • hochwertige Qualität durch 100-Prozent recyceltes Thermolen
  • tolle Holzoptik in schlichter Ausführung
  • als 400 Liter- oder 600 Liter-Modell verfügbar
Was uns nicht gefällt:

  • keine zusätzliche Arretierung, um die Öffnung zusätzlich zu verriegeln

Redaktionelle Einschätzung

Der Thermo Wood Komposter von Garantia hat einen besonderen Vorteil, den viele andere Thermokomposter nicht haben. Und zwar handelt es sich dabei um sein bereits enthaltenes Bodengitter, das Nagetiere und Eindringlinge fernhalten soll. Oftmals muss man sich das unabdingbare Zubehör noch zusätzlich zu seinem Thermokomposter dazu kaufen. Bei diesem Komposter werden Dir aber Zeit und Mühe dafür gespart.

Der Thermokomposter glänzt auch weiterhin in seiner Funktionalität. Zum einen lässt er sich durch seine beiden Flügelklappen sehr leicht befüllen. Zum anderen hat zu dem auch zwei Entnahmeklappen, durch die sich die fertige Komposterde sehr leicht entnehmen lässt. Der Aufbau des Komposters wird außerdem durch eine einfache Montage ohne Werkzeug ermöglicht. Mehr Anwenderfreundlichkeit kann man sich bei einem Thermokomposter eigentlich nicht wünschen, oder?

Auch die Qualität des Thermokomposters überzeugt angefangen damit, dass die Thermowände des Komposters aus dem Qualitätsmaterial Thermolen bestehen. Dabei handelt es sich um ein UV-stabiles und zu 100-Prozent recyceltes Kunststoffmaterial. Es sorgt für die Wärmeisolierung des Innenraums des Komposters und damit für einen hervorragenden Kompostierungsprozess. Unterstützt wird das Ganze durch das innovative Belüftungssystem, dass sich aus versteckten Luftöffnungen an den Seiten des Gartenkomposters zusammensetzt.

Um genau zu sein, verstecken sich die Luftöffnungen unterhalb der anthrazit-farbenen Holzschalung, die dafür sorgt, dass das Design des Thermokomposters täuschend echte Holzoptik aufweist. Auch das ist ein klarer Pluspunkt, der für den Thermokomposter spricht. Die täuschende Holzoptik verleiht dem Komposter einen natürlichen Look, ist im Großen und Ganzen relativ unauffällig und kann sich damit in jedem Garten sehen lassen.

Den Thermo Wood Komposter gibt es sowohl in einer Ausführung mit 400 Litern, als auch in einer Ausführung mit 600 Litern. Das 400 Liter-Modell ist 72 cm breit und lang und 90 cm hoch. In 600-Liter-Ausführung hat es die Maße von 80 x 80 x 100 cm.

Der beste Thermokomposter für Sparfüchse: Der 380 Liter Komposter von Deuba

Was uns gefällt:

  • sehr günstig und preiswert zu kaufen
  • in vier verschiedenen Größen erhältlich: 380 Liter, 800 Liter, 1200 Liter, 1600 Liter
  • wärmeisolierende Wände, die die Wärmebildung im Innenraum unterstützen, um Kompostierung anzuregen
  • Belüftungsschlitze, die für die richtige Luftzirkulation im Inneren sorgen
  • große Öffnung zur einfachen Befüllung
  • praktische Bodenklappe, um Komposterde zu entnehmen
  • wetterbeständig und robust
Was uns nicht gefällt:

  • zwei Personen für den Aufbau nötig, obwohl Aufbau als einfach beschrieben wird

Redaktionelle Einschätzung

Wir haben den Thermokomposter von Deuba ausgewählt, da er als Schnellkomposter Haushaltsabfälle kurzerhand in nährstoffreiche Komposterde umwandeln kann und dafür schon für einen unschlagbaren Preis erhältlich ist. Er umfasst ein Fassungsvermögen von 380 Litern, aber ist auch in größeren Ausführungen schon zu unglaublichen Preisen erhältlich.

Die besondere Bauweise des Komposters, wie auch seine dunkle Farbe unterstützen die Wärmebildung in seinem Innenraum. Durch die erhöhten Temperaturen kann der Zersetzungsprozess der organischen Haushaltsreste unter optimalen Bedingungen stattfinden und schnell voranschreiten. Der Kompostierungsprozess wird außerdem dadurch unterstützt, dass Belüftungsschlitze an den Seiten für die richtige Luftzirkulation im Inneren sorgen.

Der Komposter lässt sich leicht von oben befüllen und hat eine Bodenklappe, aus der die fertige Komposterde dann entnommen werden kann. Die Größe der Bodenklappe liegt bei 35 x 23 cm. Noch dazu soll der Thermokomposter wetterbeständig und robust sein. Das Modell soll sich mit den mitgelieferten Montageteilen leicht aufbauen lassen, wobei die Kundenmeinungen in diesem Punkt auseinander gehen. Am besten holt man sich für den Aufbau des Thermokomposters von 72 x 72 x 83 cm noch eine zweite Person dazu.

Deuba ist ein Online-Handel der nun seit 2002 besteht. Der Handel hat den Anspruch, die besten Produkte, zu den besten Preisen zu produzieren. Damit verspricht das Unternehmen seinen Kunden, beste Qualität mit großartigem Service an den Tag zu legen. Die Produktpalette umfasst mittlerweile 4000 Produkte aus den unterschiedlichsten Produktkategorien.

Der beste Thermokomposter in modernem Design: Der 400 L Aerobin Hot Composter

Was uns gefällt:

  • modernes und attraktives Design, dass sich von anderen abhebt
  • große Öffnung durch die sich alle Haushaltsabfälle leicht wegwerfen lassen
  • Entnahmeklappe, die sich in Bodennähe befindet
  • qualitativ hochwertiges Material aus 100 Prozent reinem Polypropylen
  • stabil, robust und ungezieferfest
Was uns nicht gefällt:

  • mit 200 oder 400 Litern Füllvolumen eher für kleinere Gärten geeignet

Redaktionelle Einschätzung

Der Aerobin Hot Composter glänzt nicht nur durch seine Funktionalität, sondern hebt sich auch durch sein modernes und attraktives Design von anderen Thermokompostern ab. Dadurch musst er nicht mehr im Garten versteckt werden. Natürlich wurde der Thermokomposter aber hauptsächlich dafür entwickelt, biologisch abbaubare Abfälle, die im Haushalt entstehen, nachhaltig weiterzuverwerten. Dafür lassen sich darin die Abfälle, die täglich im Haushalt anfallen, in reichhaltige Komposterde umwandeln.

Die organischen Haushaltsabfälle können über die große Öffnung des Komposters entsorgt werden. Diese lässt sich mithilfe eines Deckels sicher verschließen.

Sind die Abfallreste einmal in dem Komposter drinnen, werden sie mithilfe von Mikroorganismen zu feiner Komposterde zersetzt. Der fertige Kompost kann dann über eine Entnahmeklappe am Boden des Komposters herausgenommen werden.

Das Produkt, das aus 100% reinem Propylen besteht, sorgt dafür, dass im Inneren des Komposters die nötige Wärme entstehen kann, die für die optimalen Bedingungen des Kompostierens benötigt wird. Wichtig ist dafür allerdings auch, dass der Komposter mindestens halb gefüllt ist. Insgesamt hat der Thermokomposter ein Füllvolumen von 200 Litern und Maße von 117,5 x 51 x 51 cm. Er ist aber auch als größeres Modell erhältlich.

Kaufratgeber für Lederrucksäcke

In unserem Ratgeber erfährst Du alle Dinge, die Du wissen solltest, wenn Du Dir einen Thermokomposter anschaffen möchtest. Angefangen bei der Frage, was Kompost eigentlich ist, bis hin zu den anderen Möglichkeiten, die es gibt, um nährreichen Dünger für Deine Pflanzen herzustellen. Wir hoffen, Du hast Spaß beim Lesen und lernst dabei vielleicht sogar ein paar neue Dinge dazu.

In einem Thermokomposter werden Haushaltsreste mithilfe von Mikroorganismen in Komposterde umgewandelt

Haushaltsreste werden in einem Thermokomposter zu reichhaltiger Komposterde umgewandelt. Das Ganze funktioniert aber nur mithilfe der Arbeit von Kleinstlebewesen, wie zum Beispiel den Kompostwürmern.

Was ist Kompost?

Bevor wir klären, was ein Thermokomposter ist, sollten wir zunächst die Frage beantworten, was ‚Kompost‘ überhaupt im Allgemeinen bedeutet.
Kompost ist ein humusreiches Rotteprodukt aus organischen Abfällen. Allgemein liegt es in der Natur, dass Abfälle an Ort und Stelle verkommen und zu Humus werden.

Beim Kompostieren wird dieser biologische Prozess allerdings im Haushalt als Recycling-Verfahren angewendet. Dabei werden die eigenen Abfälle in Komposterde umgewandelt, um den optimalen Dünger für den Garten zu produzieren. Die organischen Materialien können sowohl aus pflanzlicher als auch aus tierischer Natur stammen. Hauptsächlich besteht Kompost aber aus biologisch abbaubaren Haushaltsabfällen, wie Grüngut und Lebensmittelresten, oder aus Gartenabfällen.

Kompost entsteht dadurch, dass die organischen Materialien einen Rotteprozess durchlaufen, bei dem die Ausgangsstoffe von Kleinstlebewesen und Mikroorganismen in sehr kleine Teile zersetzt werden. Zusammen bilden die Einzelteile wiederum kleine Flöckchen und Krümmel, die als Komposterde bezeichnet werden.

Komposterde gilt als ein äußerst nährstoffreiches und natürliches Pflanzendünger und damit als ideales Mittel, um den Boden im eigenen Garten zu verbessern.

Hier findest Du die zahlreichen Eigenschaften von Kompost auf einen Blick:

  • nährstoffreicher Dünger für Pflanzen,
  • Lockerung des Bodens,
  • Wasserspeicher,
  • Unterstützung der Bodenfruchtbarkeit,
  • Bekämpfung von Krankheitserregern im Boden.

Was ist ein Thermokomposter und wie funktioniert er?

Ein Thermokomposter ist eine geschlossene Komposttonne, in der biologisch abbaubare Haushaltsabfälle, wie Rasenschnitt, Herbstlaub und Küchenabfälle gesammelt werden. Dort werden sie dann in nährstoffreichen Kompost umgewandelt. Thermokomposter sind vor allem für ihre hohe Leistungsgeschwindigkeit bekannt.

Für den Umwandlungsprozess werden die organischen Abfälle zunächst von oben in den Thermokomposter hineingeführt. Kleine Würmer und Mikroorganismen werden dadurch aus dem Boden in den Thermokomposter gelockt und fressen sich durch die Abfälle hindurch. Sie scheiden dann die gefressenen Abfälle wieder aus. Dieses Schema beschreibt damit den Zersetzungsprozess der organischen Abfälle.

Die relativ dicken und wärmeisolierten Wände des Thermokomposters sorgen dafür, dass es im Innenraum der Tonne selbst an kalten Tagen kontinuierlich warm bleibt. Im Idealfall kann die Temperatur im Innenraum sogar bis auf 70 Grad Celsius ansteigen. Damit werden den Mikroorganismen optimale Lebens- und Arbeitsbedingungen geschaffen, sodass sie in unglaublicher Geschwindigkeit ihre Arbeit vollbringen können.

Die organischen Reste, die als Erstes in den Thermokomposter gebracht werden, erreichen als Erstes den Boden des Komposters und werden damit auch als Erstes von den Würmern in Angriff genommen. Die untenliegende, fertig umgewandelte Komposterde lässt sich dann über eine Klappe, die sich am Boden des Thermokomposters befindet, entnehmen.

Kompost, der in einem Thermokomposter entsteht, nennt sich Schnell- oder Mulchkompost und gilt als nährstoffreicher, als Kompost, der aus einem offenen Komposter stammt. Das liegt daran, dass bei offenen Behältern, Regenwasser viele Nährstoffe aus dem Kompost herauswaschen kann. Schnell- oder Mulchkompost zeichnet sich dadurch aus, dass noch kleine Äste und Pflanzenteile in der Erde zu erahnen sind.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Thermokompostern?

Möchte man sich einen Thermokomposter anschaffen, gibt es viele Dinge, die bei dem Kauf beachtet werden sollten. In diesem Kapitel findest Du alles, was Du darüber wissen solltest.

Füllvolumen und Maße

Bevor Du Dir einen Thermokomposter kaufst, solltest Du zunächst festlegen, welches Fassungsvermögen dieser haben soll. Überlege Dir dafür am besten, wie viel biologischer Abfall eigentlich in Deinem Haushalt entsteht. Wenn Du beispielsweise alleine lebst, hast Du wahrscheinlich ein kleineres Ausmaß an kompostierbarem Abfall. Wenn Du allerdings in einem mehrköpfigen Haushalt lebst, kann der Anteil schon gleich viel größer sein.

Egal, welche Situation gerade auf Dich zutrifft, Thermokomposter gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Tendenziell beginnt das Füllvolumen eines Thermokomposters bei 200 Litern. Danach gibt es unterschiedliche Modelle, deren Fassungsvermögen stufenweise bis zu 1000 Liter umfassen kann.

Die Maße der Thermokomposter variieren dann natürlich mit ihrem Füllvolumen. So nehmen Komposter mit einem großen Füllvolumen auch eine große Fläche in Deinem Garten ein und sind zudem prägnanter.

Wissenswert: Man sagt, dass sich Thermokomposter mit einem Fassungsvermögen von bis zu 300 Litern für einen kleinen Garten eignen. Thermokomposter mit einem höheren Füllvolumen sollten nur für Gärten mit einer größeren Fläche gekauft werden.

Deckel

Bei dem Kauf Deines Thermokomposters solltest Du darauf achten, dass er über eine große Öffnung verfügt, die sich mit dem richtigen Deckel ganz einfach öffnen lässt. Außerdem ist es sehr wichtig, dass der Deckel gut angebracht ist und robust genug ist, um bei öfterer Nutzung schnellen Verschleiß zu verhindern.

Der Deckel des Thermokomposters sollte sich zudem sehr sicher verschließen lassen, sodass Kinder oder Wetterumstände ihn nicht einfach öffnen können. Dafür haben Thermokomposter unterschiedliche Arretierungen. Du solltest also bei dem Kauf Deines Thermokomposters darauf achten, dass eine sichere Arretierung vorhanden ist, die Deinen Komposter unter jeden Umständen sicher verschließt, denn Deine angehende Komposterde sollte zu jeder Zeit vor schlechten Witterungsverhältnissen und Eindringlingen geschützt bleiben.

Tipp: Am handlichsten ist ein zweigeteilter, aufklappbarer Deckel, der sich nach oben öffnen lässt. Er soll das Befüllen des Thermokomposters sehr stark erleichtern.

Entnahmeklappe

Ganz wichtig für einen Thermokomposter ist eine Entnahme, die sich am Bodenbereich befindet. Ja nach Modell oder Vorliebe kannst Du Dir auch einen Thermokomposter besorgen, der mehrere Entnahmeklappen besitzt. Solche Modelle nennen sich auch Thermokomposter mit Mehrkammersystem.

Die Entnahmefunktionen handelt es sich meist um Schiebe- oder Klapp-Vorrichtungen, die sich an den Seiten des Thermokomposters befinden und leicht zu öffnen sind. Aus den Öffnungen lässt sich dann die fertige Komposterde, die zum Düngen verwendet werden kann, entnehmen.

Wissenswert: Je mehr Klappen vorhanden sind, desto gleichmäßiger lässt sich die fertige Komposterde entnehmen. Hat Dein Thermokomposter nur eine Entnahmeklappe, musst Du warten bis der untere Inhalt komplett kompostiert ist.

Belüftungssystem

Voraussetzung für eine erfolgreiche Kompostierung ist, dass ausreichend Luftzirkulation in Deinem Thermokomposter herrscht. Dafür ist natürlich das Belüftungssystem des Komposters zuständig und wichtig.

Die meisten Thermokomposter sind dafür mit Belüftungsschlitzen oder Wandlamellen ausgestattet. In manchen Fällen gibt es auch eine gelochte Bodenplatte, die wiederum einen vom Boden abgesetzten Luftkanal innehält.

Die unterschiedlichen Belüftungssysteme sind sehr wichtig, um den Innenraum des Thermokomposters mit Sauerstoff zu versorgen. Durch die richtige Luftzirkulation werden Deine Kompostabfälle vor zu starker Feuchtigkeit und Schimmelbildung bewahrt.

Material

Allgemein bestehen Thermokomposter aus Kunststoff-Materialien. Bei der Wahl Deines Thermokomposters solltest Du sehr viel Wert auf die Qualität des Materials legen, da es zu jeder Jahreszeit, für alle Witterungsverhältnisse standhaft und robust sein sollte. Nur qualitativ hochwertige Materialien führen zur Langlebigkeit Deines Produkts.

Natürlich widersprechen Kunststoff-Materialien eindeutig dem Grundgedanken, mit einem Thermokomposter etwas Gutes für die Umwelt zu leisten. Achte bei dem Kauf Deines Thermokomposters also am besten darauf, dass er aus recyceltem Kunststoff besteht und somit weiterhin seiner Grundidee entspricht.

Farbe

Thermokomposter werden vor allem in dunklen und unauffälligen Farben hergestellt. Darunter zählen dunkle Grün-, Braun-, Grau- und Schwarztöne. Diese dienen zum einen der guten Tarnung und einem dezenten Erscheinungsbild, sodass der Thermokomposter in Deinem Garten kaum noch auffällt.

Zum anderen haben dunkle Farben auch einen höheren Absorptionsgrad als helle Farben. Somit können sie mehr Energie speichern, die sie dann wiederum in Wärme umwandeln. Durch die dunklen Farben und ihre große Oberfläche können die Thermokomposter die Wärme dann ans Innere weitergeben und tragen damit zur Wärmeentwicklung bei.

Welche Marken stellen qualitative Thermokomposter her?

Die Marken, die Thermokomposter herstellen sind relativ überschaubar. Hier sind die, die man kennen sollte, wenn man sich einen Thermokomposter anschaffen möchte.

Juwel

Juwel ist eine Marke, die Produkte für Haushalt und Garten produziert und dabei sehr viel Wert auf Qualität, Funktionalität und Design legt. Die Kunden und ihre Zufriedenheit stehen für Juwel an erster Stelle. Darum haben Sicherheit und Langlebigkeit ihrer Produkte auch allerhöchste Priorität. Außerdem hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, auf ihre Umwelt zu achten und sich sehr sorgsam im Umgang mit Umweltressourcen zu verhalten.

Juwel zeichnet eine sehr große Produktpalette aus, die von Wäschespinnen bis zu Gartenbausteinen reicht. Ihre Auswahl an 7 verschiedenen Kompostern ist damit nur ein kleiner Teil ihres Produktangebots. Dennoch beschreibt sich die Marke als Neuerfinder des Thermokomposters, da sich ihre Modelle in ihrer Funktionalität stark von der Konkurrenz abheben.

Garantia

Garantia ist eine Handelsmarke der Otto Graf GmbH. Für das Unternehmen Graf stehen die Vermeidung von Umweltschäden und der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch und Natur klar im Vordergrund. In großem Zusammenhang dazu liegt vor allem ihr Wissen um Wasser, als eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen.

Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert, ihre Produktpalette rund um die Wasserbewirtschaftung zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben. Seit 55 Jahren bietet Graf seinen Kunden ein umfassendes Sortiment aus professionellen Produkten. Darunter auch eine vielseitige Auswahl an Garantia-Kompostern.

Ihre Komposter zeichnen sich dadurch aus, dass sie anwenderfreundlich konstruiert und aus 100-Prozent Recycling-Material produziert werden. Außerdem können die Komposter von Garantia von der Profi-Variante bis hin zur Basic-Variante in ganz unterschiedlichen Ausführung erworben werden, sodass für jeden die passende Auswahl dabei sein sollte.

Dehner

Dehner ist ein Familienunternehmen, das heute als Europas größte Gartencenter Gruppe bekannt ist. Der einstige Zwei-Mann Betrieb, der 1947 in Bayern gegründet wurde, konnte sich durch die erfolgreiche Erweiterung des Produktangebots sehr stark vergrößern und weiterentwickeln. So besitzt das Unternehmen heute 132 Filialen mit mehr als 5500 Mitarbeitern. Es gilt als die größte reine Garten-Center-Kette in Deutschland, die außerdem um Heimtier- und Zooabteilung ergänzt wurde.

Die Philosophie des Unternehmens liegt darin, sich an die Bedürfnisse der Zeit mit den höchsten Qualitätsstandards anzupassen. Sie legen viel Wert auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und beschreiben sich außerdem als verantwortungsbewusstes Unternehmen, dass Nachhaltigkeit umgehend unterstützt und Wert auf hohe ökologische Standards legt.

Dehner verkauft insgesamt zwei Thermokomposter ihrer Eigenmarke, in zwei verschiedenen Versionen. Beide Modelle unterscheiden sich in ihrer Kunstoffart, Größe, dem Belüftungssystem und in weiteren Eigenschaften. Auch das Fassungsvermögen liegt bei dem einen bei 460 Litern und bei dem anderen bei 690 Litern. Ist man also von der Marke Dehner überzeugt und möchte sich davon einen Thermokomposter zulegen, sollte eines der Modelle gewiss auf die eigenen Bedürfnisse zutreffen.

Neudorff

Neudorff ist ein Unternehmen, für das Garten, Natur und Umwelt immer an erster Stelle stehen. Das macht Neudorff mit seiner vielfältigen Palette an umweltschonenden Produkten auch ganz klar ersichtlich. Für die Produkte werden bei der Herstellung somit ausschließlich Ressourcen eingesetzt, die aus der Natur stammen, schnell nachwachsen und nur sehr geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Auf der Agenda des Unternehmens steht, dass sie ab 2021 anfangen, auch klimaneutral zu produzieren, um damit einen weiteren Beitrag zu der nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Das Unternehmen hat für seinen Einsatz für Umwelt und Nachhaltigkeit schon viele Preise gewinnen können. Sie haben es außerdem unter die Top Ten Europas in der Kategorie „Umwelt und Nachhaltigkeit“ des European Business Awards geschafft.

Neudorff besitzt in seinem Sortiment einen Thermokomposter der Eigenmarke mit einem Fassungsvermögen von 530 Litern. Dieser zeichnet sich, durch seine doppelwandige Konstruktion aus recyceltem und UV-beständigen Kunststoff-Material aus und gilt damit als sehr stabil und wetterbeständig. Bei dem Händler ist natürlich auch sämtliches Zubehör, wie beispielsweise Mäusegitter und Kompostwürmer erhältlich.

Wo kann man einen Thermokomposter kaufen?

Es gibt verschiedene Verkaufsstellen, bei denen Du einen Thermokomposter erhalten kannst. In erster Linie gehören natürlich die Gartencenter und Baumärkte dazu. Du kannst die Thermokomposter aber auch direkt bei ihrem Hersteller kaufen.

Ansonsten gibt es im Onlinehandel auch viele andere Anbieter und Großhandel, wie zum Beispiel Amazon, die Thermokomposter verkaufen. Dort hast Du natürlich den Vorteil, dass Du den Thermokomposter ohne Aufwand direkt vor Deine Tür geliefert bekommst.

Wie viel kostet ein Thermokomposter?

Wie bei allen Produkten variieren auch die Preise von Thermokompostern je nach Marke, Qualität und Größe des Produkts. So können Thermokomposter schon für einen Preis ab 40 Euro erworben werden. Die Preise für einen Thermokomposter können aber auch bis zu 200 Euro steigen.

Wichtiges Zubehör für die Thermokomposter

Wenn Du Dir einen Thermokomposter zulegen möchtest, musst Du berücksichtigen, dass Du womöglich zusätzliche Utensilien benötigst, um das allerbeste aus Deinem Thermokomposter herauszuholen. Mit dem richtigen Zubehör geht das aber ganz schnell und einfach. Hier eine kleine Liste mit den Dingen, die Du zusätzlich gebrauchen könntest, wenn Du Dir einen Thermokomposter für Deinen Garten anschaffst.

Durchwurfsieb

Möchtest Du, dass die fertige Komposterde, die in Deinem Thermokomposter entsteht, noch feiner wird? Dann können wir Dir ganz klar ein Durchwurfsieb als exklusives Zubehör für Deinen Thermokomposter empfehlen.

Der fertige Kompost, der in einem Thermokomposter entsteht, ist häufig gröber, als der aus einem herkömmlichen Holzkomposter. Meist sind in der Komposterde eines Thermokomposters noch Steinchen, größere Bestandteile der Erde oder Abfälle enthalten, die noch nicht fertig verrottet sind. Um diese aus der Komposterde herauszufiltern, gibt es das sogenannte Durchwurfsieb.

Mit einem Durchwurfsieb können alle unerwünschten Bestandteile Deiner fertigen Komposterde heraus gesiebt werden. Durchwurfsiebe bestehen meist aus einem Klappgestell mit einem rechteckigen Sieb, dass entweder auf dem Boden oder auf einer Schubkarre aufgestellt werden kann. Ist das Durchwurfsieb aufgestellt, so steht die Siebfläche ungefähr in einem 45 Grad Winkel zum Boden. Es besteht aus Metall und ist außerdem oft feuerverzinkt, um allen Witterungen standhaft zu bleiben.

Wenn das Durchwurfsieb aufgestellt wurde, kann die Komposterde aus dem Thermokomposter mit einer Schaufel dagegen geworfen werden. Dabei landen dann alle Steinchen und gröberen Bestandteile Deiner Komposterde vor dem Sieb und der fein gesiebte Kompost sammelt sich dahinter.

Wie groß die Bestandteile sind, die aus Deiner Komposterde herausgefiltert werden, bzw. wie fein Deine Komposterde letztendlich sein wird, hängt natürlich von der Maschenbreite des Siebs ab. Entscheide also vor Deinem Kauf genau, wie fein Deine Erde werden soll, dann kannst Du das passende Durchwurfsieb dafür kaufen.

Mäusegitter

Der Nachteil von Kompostern liegt darin, dass sie durch ihre enthaltenen Lebensmittelreste schnell unerwünschte Tiere anlocken, die auf der Suche nach Nahrung sind. Gerade in kalten Monaten, wenn die Nahrung der wild lebenden Tiere knapp wird, kommt es vermehrt vor, dass die nahrungssuchenden Tiere versuchen, in das Innere Deines Komposters hineinzugelangen.

Um Deinen Komposter vor hungrigen Tieren zu schützen, solltest Du Dir ein Mäusegitter anschaffen. Mäusegitter verhindern, dass Ratten oder Mäuse in den Innenraum Deines Thermokomposters gelangen und sorgen gleichzeitig dafür, dass der Zugang für die notwendigen Kleinstlebewesen bestehen bleibt. Damit brauchst Du keine Angst mehr vor unerwünschten Eindringlingen zu haben.

Mäusegitter für Deinen Thermokomposter sind ganz einfach und kostengünstig bei dem Händler Deines Thermokomposters oder im Internet zu erhalten.

Kompostbeschleuniger

Auch wenn es heißt, dass Thermokomposter Deine organischen Haushaltsreste in Höchstgeschwindigkeit zu Komposterde verarbeiten, kann das ganze Verfahren schon einige Monate dauern. Um den Zersetzungsprozess anzuregen, gibt es sogenannte Kompostbeschleuniger, die zu dem Komposterinhalt hinzugefügt werden können und dann den kompletten Kompostierungs-Prozess sehr stark verkürzen. Doch woraus sind diese Kompostbeschleuniger eigentlich und ist das ganze dann überhaupt noch natürlich?

Kompostbeschleuniger sind pulverförmige oder granulierte Hilfsstoffe, die aus natürlichen Stoffen bestehen. Sie verkürzen den Zersetzungsprozess Deiner organischen Abfälle so stark, dass Du Deinen fertigen Kompostdünger nicht erst nach einigen Monaten, sondern schon nach einigen Wochen verwenden kannst.

Ein Unterschied zu der Qualität des herkömmlich erzeugten Kompost ist kaum wahrnehmbar. Kompost, der mithilfe von Kompostbeschleunigern entstanden ist, kann höchstens ein paar mehr Nährstoffe enthalten, doch im Großen und Ganzen sorgen sie einzig und allein darum, den Zersetzungsprozess des Biomülls voranzutreiben.

Kompostbeschleuniger sollten kühl und trocken gelagert werden. Wie Du den Kompostbeschleuniger genau anwendest, solltest Du den Herstellerangaben entnehmen. Ansonsten sind Kompostbeschleuniger sowohl in Deinem Gartencenter, wie auch im Internet einfach erhältlich.

Kompost- und regenwürmer

Ein wichtiger Helfer, der Deine biologisch abbaubaren Abfälle zu wertvoller Komposterde verarbeitet ist der Regenwurm. Genauso wie andere Mikroorganismen ist er daran beteiligt Deine organischen Abfälle zu zersetzen, indem er sich durch sie hindurchfrisst und als wertvolle Nährstoffe wieder ausscheidet.

Regenwürmer, die bei der Kompostierung helfen, werden auch als Kompostwürmer bezeichnet, da sie sich im Vergleich zu den Regenwürmern, wie wir sie kennen, in den obersten Schichten der Erde aufhalten. So gelangen sie dann auch ganz schnell zu den Abfällen Deines Thermokomposters.

Kompostwürmer helfen dabei, die Erde Deines Kompostes aufzulockern und dadurch Wasser und Luft, auch an die tiefer liegenden Schichten Deiner Erde zu geben.

Sollte Dein Thermokomposter allerdings auf Deinem Balkon oder Deiner Terrasse stehen und fern von der Erde des Bodens liegen, so gibt es dort auch keine Kompostwürmer, die in Deinen Thermokomposter gelangen könnten. Ohne die Kompostwürmer wird der Zersetzungsprozess Deiner Bioabfälle natürlich sehr stark erschwert, wenn nicht sogar ganz unmöglich gemacht. In diesem Fall kannst Du aber selber Kompostwürmer in Deinem Thermokomposter mit Deinen biologischen Abfällen ansiedeln.

Kompostwürmer können ganz einfach selber gezüchtet werden. Ansonsten sind sie aber auch im Gartencenter oder sogar über das Internet erhältlich.

Worauf muss ich beim Befüllen meines Thermokomposters achten?

Thermokomposter werden von oben, durch eine große Ladeklappe mit Deinen biologischen Haushaltsabfällen gefüllt. Bei der Entsorgung Deiner Abfälle in den Thermokomposter solltest Du einige Dinge beachten, damit die Kompostierung schnell, gleichmäßig und ohne Probleme erfolgen kann.

Die Inhalte eines Thermokomposters können ganz unterschiedlich sein.

Thermokomposter verarbeiten sowohl Garten- als auch Küchenreste, die biologisch abbaubar sind. Dennoch muss bei dem Befüllen des Thermokomposters einiges beachtet werden.

Zunächst ist es wichtig, dass Du Deine Haushaltsreste so klein wie möglich machst, bevor Du sie in den Thermokomposter gibst. Das erleichtert den Mikroorganismen und Kompostwürmern ihre Arbeit sehr.

Des Weiteren ist entscheidend, dass das Verhältnis an feuchten und trockenen Materialien, die in den Komposter gegeben werden, ausgewogen bleibt. Ansonsten kann es passieren, dass der Inhalt Deines Komposters zu feucht oder zu trocken wird und der Prozess nur mühevoll voranschreiten kann.

Hast Du beispielsweise eine große Menge an Rasenschnitt, die Du in Deinem Thermokomposter entsorgen möchtest, solltest Du sie zuvor, ein paar Tage lang, außerhalb des Komposters trocknen lassen bevor Du sie hinzugibst. Helfen würde auch, zusätzlich viele trockene Materialien zu dem Komposter-Inhalt zu geben, um die Feuchtigkeit auszugleichen.

Als Letztes gilt zu klären, welche organischen Haushaltsabfälle überhaupt in einem Thermokomposter entsorgt werden dürfen und welche nicht. Dafür haben wir Dir eine kleine Übersichtstabelle erstellt, in der Du alle nützlichen Informationen darüber findest:

Ich darf in den Thermokomposter Ich muss leider draußen bleiben
Küchenabfälle:

  • rohe Gemüse- und Obstreste
  • Eierschalen
  • Kaffeesatz + Filter
  • Teebeutel (ohne Metall)

Gartenabfälle:

  • Laub
  • Astschnitt
  • Rasenschnitt
  • Rinde
  • Stroh
  • Laub
  • Pflanzenteile
  • verbrauchte Erde
  • Unkraut, dass sich über seine Wurzeln ausbreitet
  • kranke Blätter oder befallene Pflanzenteile
  • gekochte Essensreste
  • Fleischprodukte
  • Knochenstücke von Fleisch
  • größere Kerne, wie von einer Mango oder Avocado
  • Käse oder Wurst, die Tiere anlocken

Welche Alternativen gibt es zu Thermokompostern?

Heutzutage gibt es bereits eine Vielzahl an Kompostersystemen. Tendenziell kann man Komposter in zwei verschiedene Kategorien aufteilen. Da wären zum einen die offenen Komposter- und zum anderen die geschlossenen Komposter-Arten. Thermokomposter gehören durch ihr geschlossenes System folglich zu den geschlossenen Kompostern. Darüber hinaus gibt es mittlerweile aber noch weitere Versionen von Kompostern.

Hier eine kleine Liste mit allen Komposter-Arten als Übersicht:

Der Trommelkomposter

Die erste Alternative zu den Thermokompostern, die wir Dir vorstellen möchten, sind die sogenannten Trommelkomposter. Sie gehören ebenfalls zu den geschlossenen Komposter-Systemen und unterscheiden sich lediglich in ihrer Funktionsweise zu den bereits bekannten Thermokompostern.

Das Besondere an einem Trommelkomposter ist eine große Trommel, die sich im Inneren des Komposters befindet. Man kann sie von außen mithilfe einer Kurbel drehen, sodass sich die dort gesammelten Abfälle unkompliziert durchmischen. Die gleichmäßige Mischung der organischen Reste sorgt dafür, dass auch die Kompostierung damit sehr gleichmäßig erfolgt.

Die Wärmeisolierung von Trommelkompostern ist sehr ähnlich zu den Thermokompostern, sodass auch dort biologisch abbaubare Abfälle sehr schnell in nährstoffreiche Komposterde umgewandelt werden.

Der offene Komposter:

Eine weitere Alternative zu den Thermokompostern sind die offenen Kompostersysteme, die auch oft als klassische Komposter oder ganz einfach als Komposthaufen bezeichnet werden. Diese bestehen tatsächlich aus einem einfachen Haufen der Haushaltsreste und können ansonsten nur von einem Holz- oder Metallgestell umgeben sein.

offene Komposter stellen eine Alternative zu Thermokomposters dar.

Auch offene Komposter erfüllen den Zweck, biologisch abbaubare Haushaltsabfälle in reichhaltige Komposterde umzuwandeln. Dort dauert der Zersetzungsprozess allerdings wesentlich länger als bei einem Thermokomposter.

Der offene Komposter verfügt weder über einen Boden, noch über einen Deckel. Er wird von den Seiten und von oben durchlüftet und kann bis zu zwei verschiedene Kammern besitzen. Damit der Kompostierungsprozess gleichmäßig erfolgt, sollte der Kompost mehrmals umgesetzt werden.

Ein offener Komposter punktet durch seine günstige Anschaffungsmöglichkeit und sein großes Fassungsvermögen. Allerdings dauert der Kompostierungsprozess dort vergleichsweise lange und erfordert einen höheren Arbeitsaufwand.

Der elektrische Komposter:

Elektrische Komposter werden sehr häufig in Privathaushalten angewendet und sind sehr praktisch, da Du weder Balkon noch Garten für sie brauchst. Sie können biologische Haushaltsabfälle schon in wenigen Stunden in nützlichen Pflanzendünger umwandeln.

Selbst Fleischreste und Knochen können in einem elektrischen Komposter verwertet werden und das ganze auch noch ohne die Verursachung störender Gerüche.
Dafür liegen allerdings die Anschaffungskosten für elektrische Komposter sehr hoch. Außerdem funktioniert der ganze Kompostierungsprozess nur durch die Nutzung elektrischer Energie.

Der Wurmkomposter:

Auch der Wurmkomposter stellt eine Alternative zu den Thermokompostern dar, da sie Deine organischen Haushaltsreste ebenfalls in nährstoffreichen Kompost umwandeln können. Wurmkomposter können sowohl in Deinem Garten, auf Deiner Terrasse als auch in Deinem Haus gehalten werden.

Wurmkomposter können auch als Wurmfarm bezeichnet werden. Sie brauchen einen Platz, wo sie genügend Luft erreicht und keine Wärme durch Sonneneinstrahlung oder Ähnliches entsteht. Wärme kann für eine Wurmfarm sehr problematisch werden, da die Würmer sie nicht ertragen und dann ganz schnell auch ihre Farm verlassen können.

Auch, wenn eine Wurmfarm etwas mehr Pflege benötigt, hat sie ihre Vorteile. So entstehen bei der richtigen Pflege keine Gerüche und die Kompostierung erfolgt sehr schnell und gleichmäßig.

Thermokomposter Test-Übersicht

Wenn Du auf der Suche nach einem Produkttest für Thermokomposter bist, bist Du hier an der richtigen Stelle. Leider gehören Thermokomposter zu einer eher speziellen Produktgruppe, sodass wir Dir momentan nur einen Produkttest von Konsument.at aus 2003 vorstellen können. Sollte sich allerdings demnächst etwas an dieser Situation ändern, wirst Du das direkt auf unserer Website sehen.

Sobald ein neuer Produkttest vorhanden ist, wird er hier erscheinen. Schau also gerne immer mal wieder auf unserer Website vorbei, um keine Neuigkeiten zu verpassen.

Testmagazin Thermokomposter Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest nein
Öko Test nein
Konsument.at ja 2003 Ja Hier klicken
Ktipp.ch nein

Thermokomposter Test von Konsument.at: Kompostierhilfen

Konsument.at hat als einziger Testanbieter im Jahr 2003 verschiedene Thermokomposter als Kompostierhilfen getestet und die Ergebnisse mit ihren Lesern geteilt. Es wurden insgesamt neun Thermokomposter genauer unter die Lupe genommen und untersucht. Überwiegend wurden diese bei bekannten Bauhäusern und Gartencentern wie Obi, Bauhaus, Hornbach oder Dehner gekauft.

Bei dem Produkttest wurden vor Allem Preise und Fassungsvermögen miteinander verglichen. Über den Link in der Tabelle findest Du direkt die Ergebnisse des Tests auf einen Blick. Damit kannst Du Dich perfekt für Deinen Einkauf beraten lassen.

Sobald es aktuellere Produkttests zu Thermokompostern gibt, werden wir diese natürlich direkt auf unserer Seite erscheinen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Thermokomposter

Willkommen im Bereich der Frequently Asked Questions zu Thermokompostern. Wir haben uns alle Fragen angeschaut, die uns am häufigsten erreicht haben und hier auf einem Blick beantwortet. Wir hoffen sehr, dass Du damit genau die richtige Antwort auf Deine Fragen findest!

Wofür braucht man einen Thermokomposter?

Ein Thermokomposter hilft Dir dabei, Deine biologisch abbaubaren Abfälle, wie Essensreste oder Gartenabfälle schnell in nährstoffreichen Dünger für Deinen Garten umzuwandeln.

Wenn Du Deine organischen Abfälle selber verwertest, reduzierst Du damit Deine Müllmenge und Dein biologisch abbaubarer Müll muss nicht erst mit einem Lkw zur nächsten Kompostanlage gebracht werden. Damit werden natürlich auch sämtliche Lärm- und Schadstoffemissionen eingespart, die damit in Verbindung stehen.

Die Komposterde, die dann aus Deinen organischen Resten entsteht, kannst Du als Dünger in Deinem Garten verteilen, sodass Dein Boden reichhaltig mit neuen Nährstoffen versorgt wird.

Wissenswert: Einen eigenen Kompost zu Hause anzuschaffen, lohnt sich nur, wenn man genügend Gartenfläche besitzt, auf die der Dünger auch angewendet werden kann. Der Richtwert, ab dem sich ein Thermokomposter lohnt, beträgt 50 Quadratmeter pro Haushaltsmitglied.

Wie funktioniert ein Thermokomposter?

Ein Thermokomposter ist im Grunde eine einfache Kunststoff-Tonne, die aus dicken, wärmeisolierten Wänden besteht. Thermokomposter wandeln Deine organischen Abfälle mit sehr hoher Leistungsgeschwindigkeit in nährstoffreiche Komposterde um.

Der Vorgang beginnt, indem die biologisch abbaubaren Abfälle aus Deinem Haushalt in den Thermokomposter hineingelegt werden. Dadruch werden unterschiedliche Kleinstlebewesen, wie Mikroorganismen und Würmer angelockt, die Deine organischen Müllreste als Nahrungsmittel betrachten. Sie dringen also in den Innenraum des Thermokomposters ein und fangen an die biologischen Abfälle zu zersetzen.

Die Wärmeisolierung des Thermokomposters erwärmt den Innenraum des Komposters so, dass es dort sogar bis zu 70 Grad Celsius werden können. Dies schafft den Lebewesen optimale Arbeits- und Lebensbedingungen, um mit voller Höchstleistung in Aktion zu treten und in Windeseile nährstoffreiche Komposterde herzustellen.

Die Kleintiere arbeiten sich von unten nach oben durch Deine Abfälle hindurch, sodass die erste fertig zersetzte Komposterde, dann von unten aus dem Komposter herausgenommen werden kann. Die fertige Komposterde lässt sich ideal als nährstoffreichen Dünger für Deinen Garten und Deine Pflanzen verwenden.

Wie intensiv ist der Geruch eines Thermokomposters?

Wenn man an einen Komposter denkt, und sich vorstellt, dass dort alle organischen Abfälle aus dem Haushalt gesammelt werden, kann man schnell davon ausgehen, dass dort auch sehr unangenehme Gerüche entstehen. Dies ist aber nicht die Regel, wenn man ein paar Dinge beachtet, die dagegen wirken können.

Zum einen solltest Du bei dem Kauf Deines Thermokomposters darauf achten, dass er einen verschließbaren Deckel besitzt, der schlechte Gerüche eindämmt, wenn sie auftreten sollten. Zum anderen treten solche Gerüche auch nur auf, wenn der Komposter nicht richtig befüllt wurde.

Man kann also die Ansammlung fauler Gerüche umgehen, wenn man darauf achtet, wie man seinen Thermokomposter auffüllt. Je länger der Zersetzungsprozess dauert, desto länger bleiben die Abfallreste, ohne bearbeitet zu werden liegen und fangen an zu faulen. Daher sollten Thermokomposter so aufgefüllt werden, dass sich die einzelnen Abfallreste schnell zersetzen lassen, damit üble Gerüche verhindert werden.

Hauptvoraussetzung für die schnelle Zersetzung des organischen Abfalls ist, dass man trockene und nasse Materialien in einem ausgewogenen Verhältnis miteinander mischt.
Anzumerken ist außerdem, dass der Abfall, der dem Kompostmüll beigefügt wird, so klein wie möglich sein sollte, damit er von den Kleinstlebewesen einfacher zersetzt werden kann.

Hinweis: Wenn Du eine größere Menge Rasenschnitt in den Thermokomposter geben möchtest, solltest Du diesen erst einmal für ein paar Tage antrocknen lassen, bis Du ihn kompostieren lässt. Außerdem hilft es dann, ihn mit trockenen Materialien wie Stroh, Zeitungspapier oder ähnlichen zuvor zu mischen.
Tipp: Wenn Du Deinen Thermokomposter zwischendurch mit ein paar Schaufeln fertiger Komposterde oder Kompostbeschleuniger versorgst, kann der Umwandlungsprozess ebenfalls angekurbelt werden und schlechte Gerüche keine Chance bekommen, zu entstehen.

Wie lange braucht ein Thermokomposter?

Der Zersetzungsprozess von biologischen Abfällen in einem Komposter kann sehr lange dauern. Thermokomposter sind allerdings dafür bekannt, dass sie organische Materialien sehr schnell in nährstoffreiche Komposterde umwandeln können. Dabei kann die Zeit der Kompostierung in einem Thermokomposter gerade einmal 6-8 Wochen dauern, während der Prozess in einem normalen Komposter bis zu 2 Jahre dauern kann.

Wo kann ich meinen Thermokomposter am besten aufstellen?

Der wichtigste Punkt ist, dass Dein Thermokomposter in Deinem Garten auf einer ebenerdigen Standfläche steht, sodass er direkten Kontakt zum Boden aufnehmen kann. Nur dadurch haben die kleinen Lebewesen aus der Bodentiefe die Möglichkeit, zu den organischen Abfällen im Inneren des Thermokomposters zu gelangen.

Dann solltest Du bei dem Aufbau Deines Thermokomposters noch darauf achten, dass er einen Platz im Schatten oder Halbschatten erhält. Wenn der Thermokomposter prall in der Sonne steht, kann es passieren, dass sein Inhalt im Sommer anfängt auszutrocknen. Das würde den Umwandlungsprozess Deiner organischen Abfälle ungewollt stoppen.

Ideal wäre außerdem ein Platz, an dem Dein Thermokomposter gut und von allen Seiten erreichbar ist. Aus ästhetischen Gründen sollte dies vielleicht nicht gerade den Mittelpunkt des Gartens betreffen, aber da ergeben sich bestimmt auch ein paar andere Möglichkeiten. Außerdem ist das natürlich auch Geschmackssache.

Zu guter Letzt könntest Du bei der Platzwahl Deines Thermokomposters auch Deine Nachbarn berücksichtigen. Wenn es die Möglichkeit gibt, wäre es natürlich schön, wenn Dein Thermokomposter weiter von ihrem Garten weg stehen würde und nicht direkt an der Grenze zu ihnen. Es kann immer einmal zu unangenehmen Gerüchen kommen, die als störend und ungenießbar empfunden werden. Und jeder weiß, dass man eine gute Beziehung zu seinen Nachbarn niemals aufs Spiel setzen sollte.

Kann ich einen Thermokomposter auch auf meinem Balkon aufstellen?

Natürlich kannst Du Deinen Thermokomposter auch auf Deinem Balkon oder auf Deiner Terrasse aufstellen. Allerdings musst Du dabei beachten, dass Du auf zusätzliche Unterstützung zurückgreifen musst, um den Umwandlungsprozess im Inneren Deines Behälters anzukurbeln.

Der Thermokomposter hat keinen direkten Kontakt zur natürlichen Erde. Dadurch haben die Mikroorganismen, die für den Zersetzungsprozess der biologisch abbaubaren Abfälle zuständig sind, keine Möglichkeit, auf natürlichem Weg in den Komposter zu gelangen.

Stattdessen gibt es aber andere Wege, die Kleinstlebewesen an ihr Futter zu bringen und den Kompostier-Vorgang anzuregen.

Hier ein paar Ideen für Dich:

  1. Du kannst fertige Komposterde aus einem anderen Kompost entnehmen und in Deinen eigenen bringen. Dort sind alle Lebewesen, die für den Kompostier-Prozess nötig sind bereits enthalten. Sie können dann in Deinem Kompost weiterarbeiten und sich dort vermehren.
  2. Nach demselben Prinzip kannst Du auch Kompostwürmer in Deinen Thermokomposter setzen. Sie können ganz einfach im Handel oder online gekauft werden.
  3. Zusätzlich können zwischendurch kleinere Mengen normaler Erde, wie zum Beispiel aus einem Park, zu den Abfällen in Deinem Thermokomposter gegeben werden. Auch diese enthalten eine große Menge an Mikroorganismen, die das Kompostieren anregen.

Ist ein Thermokomposter oder ein normaler Komposter besser?

Die Entscheidung zwischen einem Thermokomposter oder einem offenen Holz- bzw. Metallkomposter, kann einem schwer den Kopf zerbrechen. Das verstehen wir natürlich. Genau aus diesem Grund haben wir Dir eine Gegenüberstellung zusammengestellt, die Dir bei Deiner Entscheidung weiterhelfen soll. Links haben wir zusammengefasst, was alles für einen Thermokomposter spricht und was nicht. Auf der rechten Seite findest Du dann dieselben Informationen für einen normalen Komposter.

Thermokomposter offener Komposter
Vorteile
  • sehr schneller Kompostierungsprozess
  • geringer Arbeitsaufwand
  • Schutz vor Eindringlingen
  • Geruchseindämmung
  • dezente Erscheinung
  • platzsparend
  • großes Fassungsvermögen
  • sehr geringe Anschaffungskosten
  • schneller Zugriff auf Kompost
  • aus natürlichem Material
Nachteile
  • bestehen aus Kunststoffmaterial
  • teurer in der Anschaffung
  • kleineres Fassungsvermögen als normale Komposter
  • langer Kompostierungsprozess
  • größerer Arbeitsaufwand, durch nötiges Umsetzen des Kompostes
  • leicht zugänglich für Tiere
  • stärkere Geruchsentstehung möglich

Wir hoffen sehr, dass Du mit der Tabelle herausfindest, welches Modell Dir am meisten zusagt.

Welcher Thermokomposter eignet sich für meinen Garten am besten?

Welcher Thermokomposter sich am besten für Deinen Garten eignet, hängt natürlich von der Größe Deines Gartens ab. Thermokomposter gibt es in den unterschiedlichsten Fassungsvermögen, mit denen ihre Größe natürlich auch variiert.

Hier ist eine kleine Liste, aus der Du ablesen kannst, welches Fassungsvermögen Dein Thermokomposter am besten haben sollte, damit er in Deinen Garten passt:

  • 200-300 Liter:
    kleiner Garten eines Haushalts mit 2-3 Personen
  • 300-500 Liter:
    kleiner bis mittelgroßer Garten eines Haushalts mit 3-4 Personen
  • 500-750 Liter:
    großer Garten eines Haushalts mit 4-6 Personen
  • ab 750 Liter:
    für einen großen Garten mit sehr viel Fläche

Was darf alles in den Thermokomposter?

Die richtige Art und Weise, Deinen Thermokomposter zu befüllen ist wichtig, damit die Kompostierung schnell, gleichmäßig und problemlos erfolgen kann.
Um gute, nährstoffreiche Komposterde zu erhalten, solltest Du darauf achten, eine ausgewogene Mischung aus feuchten und trockenen Materialien in Deinen Thermokomposter zu geben. Außerdem ist es wichtig, dass Du Deine organischen Abfälle so weit wie möglich zerkleinerst, bevor Du sie entsorgst.

Hier ist eine Liste, aus der Du entnehmen kannst, welche Materialien in Deinem Thermokomposter entsorgt werden dürfen und welche nicht:

Ich darf in den Thermokomposter Ich muss leider draußen bleiben
Küchenabfälle:

  • rohe Gemüse- und Obstreste
  • Eierschalen
  • Kaffeesatz + Filter
  • Teebeutel (ohne Metall)

Gartenabfälle:

  • Laub
  • Astschnitt
  • Rasenschnitt
  • Rinde
  • Stroh
  • Laub
  • Pflanzenteile
  • verbrauchte Erde
  • Unkraut, dass sich über seine Wurzeln ausbreitet
  • kranke Blätter oder befallene Pflanzenteile
  • gekochte Essensreste
  • Fleischprodukte
  • Knochenstücke von Fleisch
  • größere Kerne wie von einer Mango oder Avocado
  • Käse oder Wurst, die Tiere anlocken

Mehr darüber erfährst Du auch in unserem Ratgeberteil.

Funktioniert der Thermokomposter auch im Winter?

Im Winter können Deine organischen Abfälle auch in einem Thermokomposter zersetzt werden. Allerdings solltest Du wissen, dass das Kompostieren in dieser Jahreszeit aufgrund der niedrigen Temperaturen länger dauern und zeitweise ganz anhalten kann.

Bei langandauerndem Frost kann es dazu kommen, dass keine Zersetzung des Abfalls stattfindet, da sich die Kompostwürmer in den frostfreien Boden zurückziehen. Sobald es wieder wärmer wird und der Frost auftaut, kommen die Würmer aber zurück und erledigen weiter ihre Arbeit.

Tipp: Versuche Deinen Kompost im Winter mit trockenen Materialien wie Laub zu versorgen, damit diese die Feuchtigkeit Deines Kompostes aufsaugen können. Dadurch wird verhindert, dass der Inhalt Deines Kompostes durch Nässe anfängt zu faulen.
Fäulnis kann auch mithilfe des Durchmischens des Kompostinhalts entgegengewirkt werden. Eine Durchmischung kann außerdem den Fortgang des Kompostierungsprozesses unterstützen.

Was kann ich tun, wenn der Inhalt meines Thermokomposters zu nass ist?

Natürlich sollte in Deinem Thermokomposter ein gewisser Grad an Nässe herrschen. Hast Du allerdings das Gefühl, dass es in Deinem Komposter viel zu nass ist, solltest Du versuchen, die Ausgewogenheit an feuchten und trockenen Materialien wieder in Einklang zu bringen. Dafür kannst Du einfach eine größere Menge trockener, biologisch abbaubarer Materialien zu dem bisherigen Inhalt Deines Komposters hinzufügen.

Wissenswert: Hier ist eine kurze Liste mit Beispielen für Dinge, die sich dafür am besten eignen:

  • dünne Zeitungspapierschnipsel (Würmer lieben sie als Nahrung!),
  • geschredderter Karton,
  • Stroh,
  • trockene Blätter.

Wir hoffen natürlich, dass Dir unsere Tipps helfen und drücken Dir die Daumen, dass Dein Thermokomposter schon bald wieder in vollem Gange arbeiten kann.

Was kann ich tun, wenn der Inhalt meines Thermokomposters zu trocken ist?

Wichtig, für die schnelle und richtige Zersetzung Deiner organischen Haushaltsabfälle ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen feuchten und trockenen Materialien.
Wenn die Oberfläche des Thermokompster-Inhalts eine brüchige Struktur und Oberfläche aufweist und außerdem Ameisen auf der Bildfläche erscheinen, kannst Du ganz klar davon ausgehen, dass es Deinem Thermokomposter an Feuchtigkeit fehlt.

Damit sich die Kompostwürmer aufgrund der Trockenheit nicht zurückziehen und damit den Umwandlungsprozess unterbrechen, muss schnell gehandelt werden. Dafür gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten:

Du kannst Deinen Thermokomposter entweder mit feuchten Materialien, wie zum Beispiel Rasenschnitt oder feuchtem Obst- und Gemüseschalen durchmischen. Oder Du wässerst Deinen Komposter über eine Brause mit Gießwasser, in dem auch ein Flüssigdünger enthalten sein kann.

Hier ist ein kurzes Video, in dem Dir Gartenmoni noch anschaulicher erklärt, wie Du Deinen Komposter im Sommer vor dem Austrocknen schützen kannst:

Weiterführende Quellen

Hier haben wir Dir ein paar weitere Quellen aufgelistet, die Dein Wissen rund um Thermokomposter erweitern können. Schau dort gerne mal vorbei, wenn Dir noch ein paar hilfreiche Informationen fehlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.