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Schleifsteine: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Hier wird ein Wasserstein benutzt, um die Klinge zu schärfen.

Mit stumpfen Küchenmessern will und sollte niemand arbeiten. Dies kann nicht nur gefährlich sein, sondern nimmt einem auch den Spaß am Kochen. Aus diesem Grund solltest Du Dir unbedingt einen Schleifstein zulegen, der Deine Messer in der Küche wieder einsatzfähig macht. So kommt der Spaß garantiert zurück in die Küche.

In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und erklären Dir die Unterschiede zwischen verschiedenen Schleifsteinen. Außerdem beantworten wir alle wichtigen Fragen und widmen uns aktuellen Schleifstein Tests.

Unsere Favoriten

Der beste Schleifstein als Allrounder: SHAN ZU Schleifstein
“Der Schleifstein in guter Qualität inklusive rutschfester Unterlage und Schleifhilfe.”

Der beste Schleifstein für den kleinen Geldbeutel: ATPWONZ Wetzstein
“Günstiger Schleifstein, der eine geringe Abnutzung verspricht.”

Der beste Schleifstein für den Grobschliff: BearMoo Wetzstein
“Alte, kaputte Messer werden mit dieser Körnung zum Leben erweckt.”

Der beste Schleifstein mit Diamantbeschichtung: SHARPAL 156N Diamant-Schleifstein
“Müheloses, effizientes und schnelles Schleifen dank Diamantbeschichtung.”

Der beste Schleifstein im Set: YIMIAY Schleifstein-Set
“Das Schleifstein-Set mit hilfreichen Poliermaterial und anderem Zubehör.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Schleifsteine werden aus verschiedenen Materialien hergestellt.
  • Es gibt unterschiedliche Körnungen von Reparaturschliff bis Polierschliff.
  • Der richtige Winkel beim Schleifen ist wichtig für ein ideales Ergebnis.
  • Nicht jedes Messer kann mit einem Schleifstein geschärft werden.
  • Die Art, das Material und die Körnung eines Schleifsteins sind die wichtigsten Kaufkriterien, die Du beim Kauf Deines neuen Wetzsteins beacten solltest.

Die besten Schleifsteine: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt haben wir unsere Favoriten aufgelistet und für jedes Produkt zusammengefasst. Hier erfährst Du, welcher Dein neuer Schleifstein werden könnte oder welche Gründe möglicherweise für Dich gegen das Produkt sprechen.

Der beste Schleifstein als Allrounder: SHAN ZU Schleifstein

Was uns gefällt:

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sinnvoller Grad der Körnung auf beiden Seiten
  • Hochwertige rutschfeste Unterlage und Messerhalterung enthalten
  • Herstellergarantie von 2 Jahren
  • Geringe Abnutzung
  • Gute Produktgröße

Was uns nicht gefällt:

  • 1000er Körnung möglicherweise schon zu fein für den Grobschliff

Redaktionelle Einschätzung

Der doppelseitige Korund-Schleifstein von SHAN ZU hat Körnungen von 1000 und 6000. Für nicht allzu kaputte oder stumpfe Messer lassen sich Deine Küchenmesser mit der 1000er Seite definitiv wieder schärfen und die 6000er Seite ist ideal zum Polieren. Für den Grobschliff mit Macken in der Klinge ist der Stein etwas zu fein.

Der Stein wird mit rutschfester Unterlage aus Bambus mit rutschfestem Silikon und Messerhalter für den perfekten Schleifwinkel geliefert. So passieren keine Unfälle und das Messer wird garantiert konstant im richtigen Winkel geschliffen.

Mit einer Länge von 18 cm und einer Breit von 6 cm entspricht er der Standardgröße und Du solltest beim Schleifen keine Probleme haben.

Die freiwillige Garantie von 2 Jahren lässt darauf schließen, dass der Hersteller selbst von der Qualität des Steins überzeugt ist und er sich nicht so schnell abnutzt. Dies wird in den Kundenrezensionen ebenfalls bestätigt.

Wenn Du also noch relativ scharfe Messer hast, die noch keine massiven Schäden aufweisen, kannst Du mit diesem Schleifstein nahezu jedes Messer wieder auf Vordermann bringen. Und das zu einem gerechtfertigten Preis.

Der beste Schleifstein für den kleinen Geldbeutel: ATPWONZ Schleifstein

Was uns gefällt:

  • Günstiger als andere qualitativ gleichwertige Steine
  • Rutschfeste Unterlage wird mitgeliefert
  • Überdurchschnittlich groß
  • Garantie von 3 Jahren

Was uns nicht gefällt:

  • 1000er und 4000er Körnungen reicht nur für Fein- und Hauptschliff

Redaktionelle Einschätzung

Bist Du auf der Suche nach einem preisgünstigen Schleifstein, mit dem Du den Schärfen trotzdem souverän erledigen kannst, bist Du mit dem doppelseitigen Schleifstein von ATPWONZ bestens aufgehoben.

Der Stein hat eine Körnung von 1000 und 4000, universell geeignet für jedes Messer, außer für den ganz groben Schliff, für den man eine Körnung von unter 1000 bräuchte. Mit der 4000 Körnung wird zwar noch kein Polierschliff erreicht, aber für einen soliden Feinschliff ist diese Körnung ideal.

Eine zweckerfüllende Silikonunterlage wird mitgeliefert, sodass Du Deine Messer sicher ohne zu verrutschen, schleifen kannst.

Der Stein ist mit 19,6 cm etwas größer als andere, was etwas mehr Platz zum Schleifen bietet.

Trotz des niedrigen Preises bietet der Hersteller sogar eine bedingungslose Garantie von ganzen drei Jahren.

Der beste Schleifstein für den Grobschliff: BearMoo Wetzstein

Was uns gefällt:

  • Niedriger Preis sticht heraus
  • Produkt deutlich als Grobschliff-Schleifstein positioniert
  • Rutschfeste Unterlage enthalten
  • 30 Tage Rückgaberecht

Was uns nicht gefällt:

  • Ohne winkelführende Messerhaltung schwierig für Anfänger

Redaktionelle Einschätzung

Der doppeltseitige Schleifstein von BearMoo überzeugt im Preis. Wenn Du sehr stumpfe Messer zu Hause hast oder diese Schäden in der Klinge haben, die sich noch beheben lassen, ist dieser Schleifstein eine gute Wahl.

Mit einer 400/1000er Körnung eignet er sich für den groben Schliff und überzeugt dabei Kunden auf Amazon mit guter Qualität, die sich durch eine geringe Abnutzung bemerkbar macht.

Trotz des geringen Preises liegt eine rutschfeste Unterlage aus Silikon bei, was sicher nicht selbstverständlich ist. Auch die Maße des Steins entsprechen dem Standard in der Rubrik.
Es ist der ideale Schleifstein für die groben Klingen oder auch Vorarbeiten für Messer, die einst mal sehr scharf waren, aber nach Jahren ohne Pflege unbrauchbar geworden sind.

Dieses Produkt wäre außerdem eine ideale Ergänzung zu einem sehr hochwertigen Schleifstein mit einer 4000er oder 8000er Körnung, der anschließend den Feinschliff übernimmt. Mit der Zufriedenheits-Garantie des Herstellers geht man kein Risiko ein und kann das Produkt 30 Tage zurückgeben.

Der beste Schleifstein mit Diamantbeschichtung: Sharpal 156N Diamant-Schleifstein

Was uns gefällt:

  • Effizientes Schleifen durch Diamant-Beschichtung
  • Verschiedene Größen wählbar
  • Praktische, rutschfeste Unterlage die als Aufbewahrungsbox dient
  • Durchdachte Winkelführung mit verschiedenen Graden

Was uns nicht gefällt:

  • Hochwertiges Material ist sehr kostspielig
  • Für den Polierschliff zu grob

Redaktionelle Einschätzung

Mit dem Diamant-Schleifstein von Sharpal lassen sich Deine Messer um einiges schneller schärfen als mit Wassersteinen. Dabei wird kein Wasser oder Öl benötigt, was man dem Material an sich zu verdanken hat.

Die Körnungen von 325 und 1200 lassen Dich sehr stumpfe Messer bis über den Hauptschliff hinaus extrem effizient schleifen. Wenn Du es extra fein haben möchtest, solltest Du für den Polierschliff dann jedoch einen anderen Schleifstein verwenden.
Bei der Größe kann man zwischen 15,2 x 6 cm und 20,3 x 7,6 cm wählen. So kannst Du selbst entscheiden, ob Dir die größere Arbeitsfläche den Aufpreis wert ist.

Der Hersteller scheint sich bei der rutschfesten Unterlage etwas gedacht zu haben. Diese dient nicht nur der Sicherheit beim Schleifen, sie kann auch zusammengeklappt werden und dient dann als Aufbewahrungsbox.

Auch eine Winkelführung wird mitgeliefert und sticht bei diesem Produkt hervor. Man ist hier nicht auf einen Winkel beschränkt, denn es gibt vier Universalwinkel, die für verschiedene Schärfegrade sorgen. Die Winkel von 14, 17, 20 und 25 Grad wurden vom Hersteller sogar patentiert.

Durch die kostspielige Wahl des Materials ist der Schleifstein nicht besonders günstig, dafür zeichnet er sich aber durch sehr schnelles Schleifen aus.

Das beste Schleifstein im Set: YIMIAY Schleifstein-Set

Was uns gefällt:

  • Umfangreiches Schleif-Set
  • Alle Körnungen von Grob- bis Polierschliff
  • Insgesamt sind alle einzelnen Produkte hochwertig
  • 2-jährige Garantie des Herstellers

Was uns nicht gefällt:

  • Man zahlt möglicherweise für ein zusätzliches Produkt, das man nicht braucht

Redaktionelle Einschätzung

Von dem Hersteller YIMIAY bekommst Du das komplette Set mit allem, was Du zum Schleifen benötigst.

Es beinhaltet zwei Korund-Schleifsteine, die die Körnungen 400/1000 und 3000/8000 haben. Damit kannst Du vom Grobschliff bis Polierschliff alles schleifen.

Die rutschfeste Unterlage aus Silikon und Bambus ist hochwertig und es lassen sich beide Steine aufeinanderstapeln, so hast Du beide immer bereit.

Außerdem sind zwei Lederriemen und Poliermasse beinhaltet. Einer der Riemen dient dazu, die Poliermasse darauf zu verteilen und die Messer zu polieren, der andere, um nach dem Feinschliff die Klinge von Resten zu befreien.

Neben der Winkelführung mit festem 20 Grad Schleifwinkel für Messer gibt es eine Festwinkel-Honführung, um Meißel oder Hobelmesser zu schärfen. Nicht jeder mag dieses Produkt benötigen, es ist jedoch im Lieferumfang.

Ein selten gesehenes Zusatzprodukt ist der Läppstein, der mitgeliefert wird, um die Schleifsteine selbst zu begradigen, falls dort Krümmungen auftauchen.

Nicht nur der Lieferumfang überzeugt uns hier, auch die Qualität und der einzelnen Produkte und die zwei-jährige Garantie des Herstellers lässt uns dieses Set empfehlen.

Kaufratgeber für Schleifsteine

Hier gehen wir gehen auf die wichtigsten Kaufkriterien, damit Du weißt, worauf du beim Kauf eines Schleifsteins achten solltest. Dazu gehöre:

Außerdem erfährst Du, wo Du Schleifsteine kaufen kannst und wie viel diese kosten.

Ein japanisches Messer wird mit einem Schleifstein geschliffen.

Messer sollten mit einem Schleifstein in einem Winkel von 15 bis 20 Grad geschliffen werden.

Wie verwende ich einen Schleifstein richtig?

Zunächst sollte der Schleifstein gut befeuchtet und fixiert werden, da scharfe Messer sehr gefährlich sein können und Du Unfälle damit unbedingt vermeiden solltest.

Nun wird der Schleifwinkel festgelegt. Dieser sollte zwischen 15 und 20 Grad haben, je nachdem wie scharf das Messer war und wieder werden soll. Umso schmaler der Grad, desto schärfer kann das Messer werden.

Ist das Messer sehr stumpf sollte zunächst ein gröberer Schliff vorgenommen werden, sonst kann es direkt mit dem Hauptschliff losgehen.

Bei einigen sehr griffigen Messern kann der Feinschliff übersprungen werden. Dieser sorgt allerdings auch für eine ansprechendere Optik der Klinge. Beim Feinschliff kann das Messer in einem etwas spitzerem Winkel als beim Hauptschliff zum Schleifstein gehalten werden.
Mit der sehr feinen Körnung wird dann noch er Grat der Klinge abgetragen, also die Reste vom Schleifen der Klinge entfernt. Dabei werden die beiden Seiten der Klinge immer abwechselnd auf einem gesäuberten Stein geschliffen.

Zum Schluss kannst Du mit Polierpaste und Lederriemen die kleinsten Reste des Grats entfernen. Dazu ziehst Du das Leder entgegen der Schleifrichtung über das Leder.

Wie verwende ich einen Schleifstein?

Ob das Messer scharf ist, kannst du am besten testen, indem Du versuchst ohne viel Druck ein Blatt Papier oder eine Tomate zu schneiden. Geling dies ohne Probleme, ist das Messer scharf genug.
Wie genau das dann aussehen soll, siehst Du hier in diesem Video:

Was sind die wichtigsten Kaufkriterien für Schleifsteine?

Damit Du auch Freude an Deinem neuen Schiefstein hast, haben wir hier für Dich die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt.

Arten von Schleifsteinen

Die bekanntesten Messerschleifer sind sind Wetzstahl, der Schleifstein und der am einfachsten zu benutzende Schleifgerät. In diesem Abschnitt erfährst Du, wie sich diese Unterscheiden.

Wetzstahl

Mit am häufigsten genutzt wird der Wetzstahl. Er ist relativ günstig in der Anschaffung und der Umgang damit ist schnell gelernt. Was viele nicht wissen ist, dass dieser allein dem Nachschärfen der Messer dient. Damit wird das Messer nicht schärfer werden als zu dem Zeitpunkt, an dem man es gekauft hat oder an dem es zuletzt mit einem geschliffen wurde.

Schleifstein

Das bring uns zum Schleifstein, um den es in diese Ratgeber geht. Seit Jahrhunderten wird dieser benutzt um Messer zu schärfer und kann der Messerschleifer der Profis bezeichnet werden da hier nicht nur der Grat der Spitz aufgerichtet wird, sondern die Geometrie der Schneide verändert. Dies bedeutet, dass der Schleifstein wirklich Schärfe herstellt und nicht nur versucht wird, die alte Schärfe aufrecht zu erhalten.

Hier wird ein Wasserstein benutzt, um die Klinge zu schärfen.

Neben synthetischen Schleifsteinen gibt es natürliche Wassersteine, Ölsteine und Diamant-Steine.

Schärfgerät

Das Schärfgerät wird heutzutage sehr häufig in Küchen gefunden das Schleifen damit sehr einfach ist. Der Schleifwinkel ist in der Regel vorgegeben und oft werden dabei auch verschiedenen Körnungen verwendet. Außerdem ist er günstig in der Anschaffung und kann in fast jeder Küchenabteilung von Möbelhäusern oder Baumärkten gefunden werden.

Wusstest Du, dass der Wetzstahl allein nur die alte Schärfe aufrecht erhalten kann, während der Schleifstein die Geometrie der Schneide verändert. So kann das Messer schärfer geschliffen werden, als es jemals war.

Material von Schleifsteinen

Neben synthetischen Schleifsteinen gibt es natürliche Wassersteine, Ölsteine und Diamant-Steine. Die wichtigsten Unterschiede erfährst Du in diesem Abschnitt.

Synthetische Schleifsteine

Die meisten Schleifsteine sind heute aus Synthetik, und zwar Korund. Sie schleifen sehr schnell, nutzen sich aber auch schneller ab, als es bei natürlichen Steinen der Fall ist.

Natürliche Wassersteine

Bei natürlichen Wassersteinen handelt es sich in der Regel um japanische Natursteine, den belgischen Brocken oder dem slowakischen Rozsutec die aus Sediment- oder Kalkgestein bestehen. Da es sich dabei um ein Naturprodukt handelt, kann es qualitativ sehr hohe Unterschiede geben. Dadurch ist auch die Nutzung dieser Steine gesunken. Der Vorteil dieses Materials ist es, dass sie nicht lange in Wasser oder Öl getränkt werden müssen. Sie sind nach kurzer Anfeuchtung direkt einsatzbereit.

Ölsteine

Der Ölstein wurde vor allem zu der Zeit verwendet, als es noch keinen rostfreien Stahl gab. Die Schicht aus Öl hinderte den Stahl kurzzeitig daran zu rosten, ist heute aber nicht mehr haushaltsüblich.

Diamant-Steine

Diamanten-Steine sind natürlich nicht komplett aus Diamanten. Es wird eine sehr dünne Schicht von sehr schleifwirksamem Diamantpulver auf eine Metallschicht aufgetragen. Dies ist sehr kostspielig, bietet aber eine hohe Wirksamkeit und Langlebigkeit.

Schleifsteine haben oft zwei verschiedene Körnungen – eine gröbere und eine feinere.

Körnung von Schleifsteinen

Die Körnung eines Schleifsteins gibt an, wie rau oder fein die Oberfläche ist. Je höher die Körnung, umso feiner die Oberfläche und damit auch umso schärfere Messer. Ein Messer kann allerdings nichts direkt mit einer sehr hohen Körnung geschliffen werden, wenn die Klinge noch zu stumpf ist. Aus dem Grund haben viele Schleifsteine zwei Oberflächen. Der Stein kann also gewendet werden.

Körnung Schliffart
200 – 400 Reparaturschliff
800 – 1.000 Hauptschliff
3.000 – 4.000 Feinschliff
6.000 – 10.000 Polierschliff

Mit einer Körnung von 200 bis 400 wird also grob geschliffen. Wenn das Messer sehr stumpf ist oder kleine Macken in der Klinge hat, eignet sich dieser also für einen oft genannten Reparaturschliff.

Mit Körnungen von 800 bis 1000 kann man bereits eine sehr gute Schärfe erreichen. Bei dieser Körnung wird von dem Hauptschliff geredet.

Bei einer Körnung von 3000 bis 4000 spricht an vom Feinschliff. Hiermit bekommst Du nicht nur die Klinge um einiges Schärfer als beim Hauptschiff, die Haltbarkeit des Schliffs wird zusätzlich auch noch erhöht.

Die sehr feine Körnung zwischen 6000 und 10000 ist als Polierschliff bekannt. Die Schärfe und Haltbarkeit werden noch zusätzlich erhöht. Bei dieser hohen Körnung muss jedoch erst der Normalschliff und Feinschliff angewendet werden, sonst erzielt man mit dieser Körnung nur sehr mühsam Ergebnisse.

Die oben genannten Körnungen sind in der Einheit FEPA-F angegeben. Alle Infos dazu und eine Tabelle zur Umrechnung in JIS findest du hier.

Welche Marken stellen Schleifsteine her?

Über die Jahre haben sich einige Marken etabliert. In diesem Abschnitt stellen wir einige dieser bekannten Hersteller vor.

Shan Zu

Shan Zu hat 1997, damals noch unter einem anderen Namen, angefangen Messer herzustellen. Die Idee war es, ein besseres Messer herzustellen, als es sie damals auf dem Markt gab. Seit 2016 heißt die Marke Shan Zu und ist vor allem dafür bekannt: Qualitativ hochwertige Messer herzustellen, aber auch hochwertiges Zubehör, wie eben Schleifsteine. Denn ohne einen Schleifstein bringt einem das beste Messer nicht lange etwas.

ChefMe!

Chef-Me! Hat sich im Vergleich zu anderen Herstellern in erster Linie auf Schleifsteine und nicht Messer konzentriert. Der Hersteller zeichnet sich gerade durch ein hohes Maß an Qualität für jedermann aus. Die Preise sind gerechtfertigt

Chroma

Auch Chroma konzentriert sich hauptsächlich auf Schleifsteine und bedient dabei ein höheres Preissegment. Mit dem Versprechen von mangelloser Qualität will der Hersteller überzeugen. Dabei werden eine Vielzahl unterschiedlicher Schleifsteine mit Kombinationen aus unterschiedlichen Körnungen angeboten.

Fällkniven

Dieser Marke spezialisiert sich auf Schleifstein aus Diamant und Keramik in einem kleinere Format, ideal auch für den Outdoor-Bereich. Preislich sind die Preise gerechtfertigt und man bekommt edel aussehende Produkte.

Wie viel kosten Schleifsteine?

Auf Amazon findet man als Prime-Mitglied Schleifsteine bereits ab sehr günstigen 8,90 Euro. Würde sich das Produkt qualitativ und funktional nicht stark von teureren Vergleichen, wäre die Option natürlich für jeden die beste Wahl. Ein guter Schleifstein fängt bei ca. 20,00 Euro an, aber nicht ohne Grund gehen die Preise noch weit über 100,00 Euro hinaus.

Man findet heute von jedem der genannten Materialien relativ günstige Schleifsteine. Diese Unterscheiden sich jedoch in ihrer Qualität und Schleifeigenschaften.
Des Weiteren Spiel das Material beim Preis eine entscheidende Rolle. Ab welchem Preis man welches Material bekommt siehst du in dieser Tabelle- Es gilt zu berücksichtigen, dass dies die günstigsten Schleifsteine pro Kategorie sind, die qualitativ für den gegebenen Preis nicht unbedingt zufriedenstellend sind.

Material Preis ab ca.
Synthetik 8,90
Ölstein 14,00
Diamant-Keramik 17,00
Natürliche Wassersteine 22,00

Wo kann man Schleifsteine kaufen?

Im Internet kannst Du Schleifsteine beispielsweise über folgende Internetseiten kaufen:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Hornbach.de
  • Conrad.de
  • Coop.de
  • Bauhaus.de

Natürlich kannst Du Deinen neuen Schleifstein auch im örtlichen Baumarkt kaufen und Dir dort direkt verschiedene Wetzstein ansehen.

Welches Zubehör gibt es für Schleifsteine?

Manchmal ist es hilfreich für den Schleifstein weiteres Zubehör in Gebrauch zu nehmen. Für Anfänger eignet sich zum Beispiel eine Schleifhilfe, um das Messer im richtigen Winkel zu schleifen. Eine zusätzliche Unterlage verringert das Risiko mit dem Messer abzurutschen.

Schleifhilfe

Für den Anfang ist eine Schleifhilfe hilfreich. Sie lässt Dich das Messer in deinem gewünschten Winkel zwischen 15 und 20 Grad auf den Schleifstein legen. So erzielt man immer das perfekte und vor allem auch ein konstantes Ergebnis was den Schleifgrad angeht.

Unterlage

Sofern eine Unterlage für den gewünschten Schleifstein nicht mitgeliefert wird, sollte man sich ernsthaft überlegen, eine Unterlage zusätzlich zu kaufen. Scharfe Messer sind sehr gefährlich und eine Unterlage kann in vielen Fällen Unfälle vermeiden, da der Schleifstein ohne Unterlage sehr schnell rutschen kann. Ein nasser Lappen kann zunächst als Unterlage dienen, ist aber unserer Meinung nach nicht so sicher wie eine passende Unterlage mit rutschfestem Boden.

Schleifstein Test-Übersicht: Welche Schleifsteine sind die Besten?

In diesem Abschnitt erfährst Du, welche Testmagazine bisher Schleifsteine getestet haben. Sie haben Schleifsteine genauer unter die Lupe genommen und diese in allen wichtigen Kriterien getestet.

Testmagazin Schleifstein Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja 2009 Ja Hier klicken
Öko Test Nein
Konsument.at Nein
Ktipp.ch Nein

Schleifstein Test von Stiftung Warentest: Messerschärfer – Wetzstahl schärft am besten

Stiftung Warentest testete bisher als einziges seriöses Testmagazin verschiedene Messerschärfer. Im Test werden neben vier Schleifsteinen auch neun Wetzstäbe, acht Messerschärfer und zwei andere Schleifprodukte getestet.

Der Test ist zwar aus dem Jahr 2009, bleibt jedoch bis heute aktuell. Die Methode des Schleifens mit einem Schleifstein ist bereits hunderte Jahre alt. Dabei hat sich an der Methode selbst nichts geändert, allein die Materialien aus denen Schleifsteine hergestellt werden haben sich über die Jahre verändert, seit 2009 jedoch nicht mehr.

Die Schleifsteine wurden auf die Folgenden Eigenschaften getestet: Schärfergebnis, Handhabung, Materialeigenschaften und Sicherheit. Dabei werden Modelle von Kai, WMF und Chroma getestet. Preislich liegen diese zwischen 45,00 Euro und 85,00 Euro.

Im Qualitätsurteil haben drei von 4 Schleifsteinen die schlechteste Note in der Rubrik Sicherheit, welche den Gesamtschnitt herunterzieht. Dasselbe gilt auch für den Wetzstahl.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Schleifsteinen

In diesem Abschnitt werden viele häufig gestellte Fragen beantwortet, die in diesem Artikel bisher noch keinen Platz gefunden haben.

Was ist eine JIS Körnung?

Körnungen können entweder in „FEPA-F“, welche die in Deutschland gebräuchliche Norm ist, angegeben werden, oder aber in „JIS R6001“, welche die japanische Norm für Schleifkörper ist.
Möchtest Du einen Schleifstein kaufen, bei dem die Körnung in JIS angegeben ist, kannst Du die oben genannten werte folgendermaßen umrechnen:

JIS FEPA-F
120 120
240 220
320 280
400 320
800 500
1.000 550
1..200 600
2.000 800
4.000 1.200
6.000 1.500
8.000 2.000
16.000 4.000
20.000 7.500

Kann man alle Messer gleich gut schärfen?

An sich kann man jedes Messer aus Metall nachgeschliffen werden. Neben den Glattschliff gibt es jedoch auch Messer mit einem Wellenschliff, wie es bei Brotmessern der Fall ist. Diese lassen sich nicht mit einem Schleifstein schärfen. Es wird ein Schleifstab aus Keramik benötigt, allerdings wird dafür einiges an Übung benötigt.

Bei Messern mit Glattschliff hat man mit einem Schleifstein keinerlei Probleme. Anders könnte bei einem Wetzstahl oder Messerschärfer mit japanischen Messern sein, da diese einen hohen Kohlenstoffanteil haben und anfangen könnten zu rosten. Der Vorteil des hohen Kohlenstoffanteils ist es, dass sich diese Messer einfacher schleifen lassen und damit die Schneidefähigkeit im Mittelpunkt steht statt wie bei den europäischen Klingen die Rostfreiheit.

Warum ist das regelmäßige Schärfen der Messer so wichtig?

Wenn Messer über einen längeren Zeitraum nicht geschärft werden, wird es umso schwieriger, sie wird richtig scharf zu bekommen. Häufig benötigt man dann einen sehr grobkörnigen Schleifsteinen mit einer Körnung von 400. Regelmäßiges Schleifen macht den Vorgang um einiges weniger Zeitaufwändig.

Zudem solltest Du beachten, dass es ein Irrtum ist, dass sehr scharfe Messer gefährlicher sind als stumpfe. Versucht man etwas mit einem stumpfen Messer zu schneiden, man mehr Kraft aufwenden und das Risiko abzurutschen und sich zu verletzen ist höher.

Wie oft sollte man seine Messer schärfen?

Nachdem ein Messer komplett bis hin zum Polierschliff geschliffen wurde und richtig scharf ist, sollte man das Messer einmal pro Woche kurz schleifen, bis es wieder richtig scharf ist. So sollte es die Schärfe für ca. zwei bis drei Jahre halten.

Weiterführende Quellen

Übersicht verschiedener Körnungseinheiten: Mehr erfahren

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