Komposter: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Komposter aus Holz und Metall

In diesem Ratgeber beschäftigen Uns Fragen rund um das Thema Komposter. Du findest hier grundlegende Infos zum Thema Komposter anlegen, Kompostierung, sowie nützliche Tipps und Informationen zur Auswahl und zum Kauf von geeigneten Produkten.Lies weiter bei Fragen zu Material, Standort, Größe Deines (zukünftigen) Komposters.

Zudem widmen wir uns auch von Verbrauchsorganisationen durchgeführtern Tests zum Thema Komposter.

Listenansicht: Produktüberblick

Der beste Gartenkomposter von Koopman International: Gartenkomposter von Koopman International
„Kinderleichtes Aufbauen.“

Die beste Kompostbox aus Metall von Brista: Kompostbox aus Metall von Brista
„Sabile Kompostbox für den Garten.“

Der beste Thermokomposter DuoTherm von Neudorff: Thermokomposter DuoTherm von Neudorff
„Hochwertiges und nachhaltiges Material.“

Das beste Kompostsilo aus Holz: Kompostsilo aus Holz
„Natürliche Optik.“

Das beste Bokashi Eimer Starterset von DIMIKRO: Bokashi Eimer Starterset von DIMIKRO
„Ideal für Einsteiger.“

Das Wichtigste in Kürze

Mit einem Komposter kannst Du Bio- oder Gartenabfälle zu organisch hochwertiger Komposterde “verarbeiten”.Sie bestehen aus Holz, Metall oder Plastik, sind in zahlreichen Größen erhältlich oder einfach selber zu bauen.
Aufgrund der Geruchsbildung ist die Wahl des Standorts für Deinen Komposter sehr wichtig.

Die besten Komposter: Favoriten der Redaktion

Hier sind die beliebtesten Produkte auf Amazon:

Bester Garten Komposter 300 Liter von Koopman International

Was uns gefällt:

  • Höhere Temperaturentwicklung durch dunkles Material
  • Schnellkomposter
  • Witterungsbeständig
  • Einfacher Aufbau ohne Werkzeug
  • Klappe zur Entnahme

Was uns nicht gefällt:

  • Eher für kleinere Gärten
  • Kein Bodengitter

Einschätzung der Redaktion

Der Garten Komposter von Koopman International mit 300 Liter Volumen besteht vollständig aus stabilem, anthrazit und dunkelgrünem Kunststoff. Die Maße sind 83 x 61 x 61 cm und das Produkt wiegt 4,7 kg.
Dank Easy-Click-System lässt sich dieser Komposter schnell und einfach Aufbauen.

Die dunklen Farben sorgen, in Kombination mit den Öffnungen zur Belüftung, für eine optimale Hitzeentwicklung und somit für eine beschleunigte Kompostierung.
Der Komposter ist einfach zu befüllen und verfügt über einen Deckel.

Da dieses Produkt direkt auf der Erde stehen soll und kein Gitter besitzt, ist es ratsam, den Komposter nicht auf Böden aus Beton oder anderen festen Untergründen zu platzieren.
Ein Gitter zu Beschleunigung und zum Abhalten von Mäusen muss seperat beschafft und manuell eingebaut werden.

Beste Kompost Box offen aus Metall von Brista

Was uns gefällt:

  • Extrem langlebig, da aus Metall
  • Einfache Montage durch Stecksystem
  • Erweiterbar
  • Feuerverzinktes Eisen erschwert Rostbildung
  • Kompakte Größe 100 x 100 x 80 cm

Was uns nicht gefällt:

  • Boden und Deckel nicht inklusive
  • Offener Reifekomposter

Einschätzung der Redaktion

Der Brista Komposter passt mit einer Größe von 100 x 100 x 80 cm perfekt in jeden Garten. Er besteht aus feuerverzinktem Eisen und wiegt 13,4 kg.

Die vier Elemente werden zusammengesteckt und bilden so das Gerüst des Komposters. Durch einen zusätzlichen Boden und Deckel kann der Komposter mäuse- und vogelsicher gemacht werden. Der Hersteller bietet auch zusätzliche Steck-Elemente an, sodass die Kompost-Box jederzeit nach belieben erweitert werden kann.

Kunden loben die lange Haltbarkeit und das stabile Material und bestätigen, die einfache Montage und Demontage. Auch konnten Kunden nach längerer Nutzung des Produktes keine Bildung von Rost feststellen.

Der Bester Thermokomposter DuoTherm 530 Liter von Neudorff mit Mäusegitter

Was uns gefällt:

  • Doppelwandig, dadurch ideale Dämmung
  • Thermokomposter, beschleunigte Kompostierung
  • Wetterfester, UV-beständigerRecycling-Kunststoff
  • Inklusive Bodengitter zum Schutz vor Mäusen
  • Große Entnahmeklappe

Was uns nicht gefällt:

  • Teuerstes Produkt in der Liste
  • Eventuell Konstruktionsfehler

Einschätzung der Redaktion

Der Neudorff DuoTherm Thermokomposter mit 530 Liter Volumen und Mäusegitter ist gut für mittlere bis größere Gärten geeignet. Die Abmessungen betragen 82 x 82 x 115 cm, wobei das 8-eckige Produkt eine konische Form hat.

Der Hersteller verwendet stabilen Recycling-Kunststoff mit UV-Schutz. Die Konstruktion ist doppelwandig und sorgt so für optimale Wärmebildung, welche zur schnellen Kompostierung beiträgt. Mit einem Bodengitter versehen bietet der Komposter Schutz vor Mäusen und anderen Nagetieren, darüber hinaus ist er witterungsbeständig.
Durch die Klappe am Boden lässt sich der fertige Kompost leicht entnehmen.

Das Produkt wird ausschließlich in Deutschland produziert und der Hersteller Neudorff ist für Gartenprodukte bekannt.

Bester Steckkomposter aus Holz, Kompostsilo Bausatz

Was uns gefällt:

  • Günstige Alternative
  • Natürliche Optik
  • Schnelles Aufbauen dank vorgefertigtem Bausatz
  • Hohe Füllmenge

Was uns nicht gefällt:

  • 20 kg Gewicht
  • Keine Öffnung zur Entnahme auf der Unterseite

Einschätzung der Redaktion

Der Steckkomposter aus Holz mit den Maßen 100 x 100 x 70 stellt eine kostengünstige Alternative dar. Mit 20 kg ist er das schwerste Produkt in der Liste, jedoch wird auch dieser Komposter als vorgefertigter Bausatz geliefert und ist einfach zu montieren.

Das verwendete Holz wurde unter Hochdruck lasiert und bietet dadurch Schutz vor Witterung. Die natürliche Optik bleibt dennoch erhalten und es steht kein Plastik im Garten.

Mit 560 Liter Volumen ist er für mittlere bis größere Gärten geeignet. Da es keine Deckel gibt, kann der Kompost auch höher geschichtet werden. Die breiten Spalten zwischen den Brettern sorgen für ausreichende Belüftung des Komposts.

Das Beste Bokashi Eimer Starterset von DIMIKRO für Balkon und Küche

Was uns gefällt:

  • Komplettset inklusive Boden-Bakterien, Ferment und Broschüre
  • Abtropfsieb und Dosierhilfen ebenfalls enthalten
  • Kein Gestank, Insekten oder Schimmel
  • Stellt neben Kompost-Dünger auch flüssigen Dünger her (Sickersaft)
  • Nachhaltige Verwertung von Küchenabfällen

Was uns nicht gefällt:

  • Kein Komposter im engeren Sinn, da Fermentierung
  • Geringeres Volumen

Einschätzung der Redaktion

Das Bokashi Eimer Starterset von DIMIKRO enthält zwei Eimer in den Farben grau mit grünen Akzenten und einem Volumen von 16 Litern. Des Weiteren umfängt das Set eine Anleitung für Einsteiger, sowie 1 kg Bokashi Ferment und 1 Liter Boden-Bakterien. Dosierhilfen, eine Kelle zum Verdichten und ein Abtropfsieb sind ebenfalls enthalten.

Der Bokashi Eimer bietet eine interessante und nachhaltige Alternative, um Biomüll und Küchenabfälle zu entsorgen. Er kann ohne lästige Geruchsentwicklung gelagert werden und die entstehenden Sickersäfte können als flüssiger Dünger eingesetzt werden. Ein “Umsetzen”, wie bei herkömmlichen Kompostern, ist mit einem Bokashi Eimer nicht notwendig.

Bei Kompost verrotten die organischen Abfälle und werden von Mikroorganismen zu Erde umgewandelt. Bokashi hingegen funktioniert durch Fermentierung. Hier bleibt die Struktur der Materialien erhalten und alle wichtigen Nährstoffe konserviert. Der Geruch von Bokashi kann mit dem von Sauerkraut oder eingelegten Gurken verglichen werden.

Kaufratgeber für Komposter

Hier erfährst Du, warum Komposter sinnvoll sind, welche Vorteile sie Dir bieten und was es beim Kauf zu beachten gilt.

Vorteile eines Komposters:

Du kannst Biomüll sinnvoll recyceln und eigene Komposterde herstellen.
Kompost ist reich an organischem Material und versorgt Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen.
Kompost verbessert die Fruchtbarkeit und generelle Eigenschaften des Bodens deutlich.

Frischer Kompost für den eigenen Garten

Frischer Kompost aus dem Komposter

Warum einen Komposter verwenden?

Egal ob als Hobby- oder Profigärtner, das Bewusstsein für Bio und Nachhaltigkeit ist mehr und mehr im Trend. Das spiegelt sich auch im Anbau wider. Oft wollen Gärtner und Landwirte auf die Zugabe von synthetischen Düngemitteln verzichten oder sogar noch biologischer und organischer werden.
Kompost

Da Kompost aus Küchen- und Gartenabfällen “hergestellt” wird bietet er eine günstige, nachhaltige und 100% organische Alternative zu jeglichen Düngemitteln.
Er verbessert die Qualität des Bodens oder der Blumenerde und kann sogar zu Rekultivierung von Agrarflächen angewendet werden.

Die Arbeit musst Du nicht einmal selbst tun. Vier Gruppen von Mikroorganismen, darunter besondere Pilze und Bakterien, übernehmen den Job für Dich. Sie zersetzen Deinen Garten- und Küchenabfall und verwandeln ihn auf natürliche weise zu Komposterde.

Die Nutzung und Erforschung von Kompost kann bis 350 v. Chr. zurückdatiert werden und zieht sich durch die gesamte Geschichte der Botanik und Landwirtschaft.

Wie funktioniert ein Komposter?

Die Grundfunktion eines jeden Komposter, egal ob offen oder geschlossen, ist es, organische Materialien mit Hilfe von Mikroorganismen zu zersetzen, beziehungsweise zu fruchtbarer Erde umzuwandeln.
Bakterien und andere Mikroorganismen verwerten die organischen Bestandteile des Biomülls und nutzen diese als Energielieferant. Dadurch werden diese Stoffe zerkleinert aufgespalten und ausgeschieden und dienen ihrerseits wiederum anderen Organismen als Nahrung. So entsteht ein Zyklus des Lebens, eine Verwertung bis zum kleinsten Molekül und schlussendlich höchst fruchtbare Komposterde.
Aber gehen wir nicht zu sehr ins wissenschaftliche Detail; wenn Du zu den Prozessen dahinter mehr erfahren möchtest, kannst Du in den “Weiterführenden Quellen” mehr dazu nachlesen.
Welche Arten von Kompostern gibt es?
Es gibt offene und geschlossene Komposter aus Holz, Kunststoff oder Metall.
Welche Eigenschaften und Unterschiede diese aufweisen, erfährst Du hier.

Auf dem Markt sind verschiedene Produkte erhältlich. Zu finden als “Thermo”- und “Schnell”-Komposter oder Gitterkonstruktionen, erfüllen sie im Grunde jedoch alle ähnlich ihren Dienst. Die relevanten Unterschiede ergeben sich durch die Öffnung, Handhabung und den Standort des Komposters.

Vorteile Nachteile
Offener Komposter
  • Kein Kunststoff im Garten
  • Höheres Volumen
  • Günstiger
  • Regen wässert den Kompost
  • Regen kann den Kompost spülen
  • Geruch tritt stärker aus
  • Bei Kälte kann der Kompost gefrieren
  • Reifekompost besitzt weniger Nährstoffe
  • Anfällig für Mäuse
Geschlossener Komposter
  • Geschwindigkeit der Zersetzung
  • Höhere Innentemperatur
  • Schutz vor zu viel Regen und Witterung
  • Eingebaute Klappe zur Entnahme
  • Auch bei Kälte zuverlässig, wenn Doppelwand
  • Schnellkompost ist reicher an Nährstoffen
  • Weniger Geruch
  • Meist sicher vor Mäusen
  • Bestehen meistens aus Plastik
  • Geringeres Volumen
  • Teurer (vor allem bei größerem Volumen)
  • Muss unter Umständen gewässert werden
  • Bioabfälle müssen vorher zerkleinert werden
Hohe Temperaturen im Inneren des Komposters sorgen dafür, dass unerwünschte Samen oder Schädlinge abgetötet werden.

Hier findest Du ein Video, wie Du einen Komposter richtig verwendest:

Darüber hinaus gibt es sogenannte Bokashi Eimer. Diese eignen sich für die Küche, den Balkon oder kleinere Gärten als nachhaltige Alternative für den Biomüll.
Anders als bei herkömmlichen Kompostern findet hier keine Zersetzung, sondern eine Fermentierung des Inhalts statt. So werden die Nährstoffe konserviert und die Struktur bleibt erhalten.
Neben organisch fermentiertem Bokashi-Kompost, lässt sich durch einen Bokashi Eimer auch flüssiger Dünger in Form von Sickersäften gewinnen.

Die wichtigsten Kaufkriterien für Komposter

Hier findest Du die wichtigsten Auswahlkriterien für den Kauf eine Komposters:

Wo sollte ein Komposter stehen?

Bevor Du Dir überlegst, welcher Komposter der beste für Deine Bedürfnisse ist, solltest Du wissen, wo der Komposter stehen wird. Ein nachträgliches Verrücken ist nur im leeren Zustand möglich. Außerdem produzieren die Organismen im Kompost Gase, die stark bis unangenehm riechen. Daher ist es ratsam, zum Beispiel vorher mit den (Garten) Nachbarn zu sprechen und diese über den Komposter zu informieren. In einigen Regionen oder Kleingärten-Anlagen kann das sogar Pflicht sein!
Ein Bokashi Eimer kann beispielsweise auch auf dem Balkon oder in der Küche stehen.

Küchenabfälle für Kompost benutzen

Obst- und Gemüseschalen eignen sich für Kompost

Welches Volumen sollte ein Komposter haben?

Wenn du also weißt, wo dieser stehen soll, musst Du nun herausfinden, wie viel denn hinein passen soll. Es dauert einige Monate, bis die erste Ladung Komposterde fertig ist und benutzt werden kann. Daher kannst Du dir nun die Frage stellen, wie viel Bioabfälle Du produzierst beziehungsweise in Deiner Küche oder in Deinem Garten anfallen.
Ein offener Komposter ermöglicht es hier, einen Komposthaufen zu bilden und weist somit ein höheres Gesamtvolumen auf, als ein geschlossener Komposter. Bokashi-Kompost ist schon nach einigen Wochen fertig.

Aus welchem Material soll er sein und welche Farbe soll er haben?

Diese beiden Dinge können für die Optik in Deinem Garten oder auf Deinem Balkon wichtig sein. Manche Menschen mögen eher naturbelassene Holzoptik oder wollen Kunststoff vermeiden. Andere hingegen finden Kompost-Boxen aus Plastik visuell ansprechender, da sie den verrottenden Haufen verdecken. Auch in grün können sich Komposter aus Kunststoff gut ins Gartenbild einfügen.

Wie viel kosten Komposter?

Komposter unterscheiden sich preislich vor allem durch das Material. So sind Komposter aus Kunststoff sind teurer, als solche aus Holz. Verschiedene Hersteller verwenden spezielle biologische Kunststoffe, die das Produkt teurer machen.
Das Volumen, also die Größe, entscheidet natürlich auch über den Preis.
Je nach Volumen liegt die Preisspanne bei einem geschlossenen Komposter aus Kunststoff von 45 Euro für 380 Liter bis 110 Euro für 1600 Liter.
Ein Bokashi Eimer ist für circa 70 Euro erhältlich.
Komposter von bekannten Marken aus dem Gartenbereich sind in der Regel teurer.
Aus Holz oder selbstgebaut, fallen sie nicht so sehr ins Budget.

Einige Produkte können zum Teil stark von diesen Angaben abweichen.

Wo kann man Komposter kaufen?

Du kannst Komposter entweder online, zum Beispiel bei Amazon, bestellen oder in Garten- oder Baumärkten kaufen.
In beiden Fällen wirst Du eine große Produktvielfalt haben.

Komposter Test-Übersicht: Welche Komposter sind die Besten?

Hier findest Du Testsieger verschiedener Magazine:

Testmagazin Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja 2004 Nein (3,90€) Mehr erfahren
Öko Test kein Test gefunden
Konsument.at Ja 2003 Ja Mehr erfahren
Ktipp.ch Ja 2004 Ja Mehr erfahren

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Kompostern

In diesem Abschnitt beantworten wir Dir alle Fragen, die eventuell noch offen geblieben sind.

Was darf in einen Komposter?

Grundsätzlich darf jedes organische Pflanzenmaterial in einen Komposter gefüllt werden. Bei Holz ist zu beachten, dass es unbehandelt, beziehungsweise frei von Krankheiten ist.
Obst- und Gemüseschalen, Verschnitt von Rasen und Garten, Kaffee- und Teesatz sind gute Beigaben für den Kompost.

Kompost selber machen

Kompost aus Biomüll selber machen

Was darf NICHT in einen Komposter?

Alles nicht-Organische. Ebenso gekochte Fleischreste, Knochen oder Brot, da diese Nagetiere und Insekten anlocken. Pappe, Papier und Papiertaschentücher sollten ebenfalls nicht in den Kompost geworfen werden.
Chemisch behandelte Schalen von Obst und Gemüse können den Mikroorganismen schaden.

Wie befüllt man einen Komposter?

Ein Komposter sollte langsam mit den anfallenden Bio-abfällen gefüllt werden. Organisches Material besitzt einen hohen Wassergehalt, dieser nimmt über die Zeit ab. Außerdem ist auf eine gute Sauerstoffzufuhr zu achten.

Wann ist der Kompost fertig?

Reifekompost benötigt etwa vier bis sechs Monate während des Sommers. Im WInter kann sich die Zeitspanne verdoppeln.
Thermo- oder Schnellkomposter benötigen hingegen nur circa sechs bis acht Wochen.
Die schnellste Verwertung verläuft mit einem Bokashi Eimer. Hiermit kann schon nach zwei Wochen organischer Kompost-Dünger hergestellt werden.

Kann man einen Komposter selber bauen?

Ja, aus Holz oder Metall lässt sich leicht eine geeignete Vorrichtung bauen. Allerdings sind diese nur als offene-, beziehungsweise Reifekomposter zu verwenden. Auf eine gute Be- und Entlüftung ist zu achten.

Wann muss ein Komposter befüllt oder entleert werden?

Bei offenen Kompostern sollte im Frühjahr (Februar/März) der fertige Kompost des Vorjahres auf die Beete und den Boden verteilt und der Komposter umgesetzt werden.
Bei geschlossenen Kompostern mit Entnahmeklappe kann nach Bedarf etwas Kompost entnommen werden, wenn dieser fertig ist.
Befüllt wird ein Komposter immer dann, wenn organischer Müll anfällt. Spätestens, wenn ein geschlossener Komposter voll ist, sollte erst einmal kein weiteres Material hinzugegeben werden.

Weiterführende Quellen

Klicke hier, um mehr über die offene Kompostierung herauszufinden.

Klicke hier für 10 Tipps für besseren Kompost.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.