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Hochbeet: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Hochbeete im Test

Der Frühling steht vor der Tür und Du möchtest Dein eigenes Gemüse anbauen? In einem Hochbeet kannst Du neben Gemüse auch Kräuter und Blumen anpflanzen und Dich über ein schnelles Wachstum freuen. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Hochbeet Tests.

Unsere Favoriten

Das beste Hochbeet aus Holz: GrünerGarten Grön L-80
“Unkompliziert und schnell aufzubauendes Holzbeet aus langlebiger Douglasie”

Das beste Hochbeet aus Stein: Gabiona Steinkorb
“Individuell gestaltbar und langlebig dank galvanisiertem Stahlgitter.”

Das beste Hochbeet aus Metall: Blumfeldt High Grow
“Die Anbaufläche ist sehr groß und und beträgt eine angenehme Höhe für rückenschonendes Gärtnern.”

Das beste Hochbeet aus Kunststoff: Keter Sequoia Medium
“Hochwertiges Kunststoff-Hochbeet in Holzoptik mit integriertem Bewässerungssystem.”

Das beste Tisch-Hochbeet: Dobar Tisch-Hochbeet
“Eignet sich sehr gut für den Balkon oder die Terrasse. Das Kiefernholz ist bereits lasiert und geschützt.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Hochbeet wurde bereits von den Inka benutzt.
  • Ein Hochbeet erlaubt Gärtnern auf einer rückenschonenden Höhe.
  • In einem Hochbeet kannst Du verschiedene Pflanzen miteinander kombinieren und eine Mischkultur anlegen.
  • Das Hochbeet besteht aus mehreren Schichten. Durch die Verrottungsprozesse wird nährstoffreicher Boden zum Anpflanzen geschaffen.
  • Auf einem Balkon oder Terrasse können spezielle Hochbeete genutzt werden.

Die besten Hochbeete: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt haben wir für Dich eine Auswahl der besten Hochbeete zusammengestellt.

Das beste Hochbeet aus Holz – GrünerGarten Grön L-80

Was uns gefällt:

  • langlebiges, witterungsbeständiges Douglasienholz
  • einfacher und schneller Aufbau durch Stecksystem
  • schadstofffreies Material, keine Imprägnierung notwendig
  • Gärtnern in rückenschonender Höhe
  • große Nutzfläche zum Anbauen vorhanden
Was uns nicht gefällt:

  • kein Handlauf an der Oberkante vorhanden

Redaktionelle Einschätzung

Das Hochbeet Grön L-80 von GrünerGarten besteht aus schadstofffreien, hochwertigen Douglasienholz. Douglasie ist ein wetterbeständiges, langlebiges Holz. Es benötigt keine Imprägnierung. Es kann allerdings von Pilzen befallen werden und sollte dagegen geschützt werden. Die Holzbretter des Hochbeets werden ohne Werkzeug einfach zusammengesteckt. Dadurch gelingt der Aufbau innerhalb kürzester Zeit.

Du kannst das Hochbeet auch problemlos allein aufbauen. Das Hochbeet ist durch das Stecksystem außerdem sehr stabil. Das Hochbeet ist 110 cm lang und 80 cm breit. Die tatsächliche Nutzfläche beträgt 95×65 cm. Dadurch hast Du viel Platz zum Anbauen. Dank der Höhe von 75 cm ist ein rückenschonendes Arbeiten im Stehen möglich. Wenn Du eine niedrigere Höhe bevorzugst, kannst Du einfach jeweils 2 Längs- und Querbretter weniger beim Zusammenstecken nutzen.

Das Hochbeet verfügt über keinen gewölbten Handlauf an der Oberkante. Durch diesen kann Regenwasser normalerweise ablaufen. Du kannst ihn aber problemlos mit ein paar Holzlatten nachrüsten. Im Lieferumfang ist keine Folie für die Innenverkleidung enthalten. Da es sich um Douglasienholz handelt, ist dies allerdings auch nicht unbedingt notwendig. Douglasie ist feuchtigkeitsbeständig. Möchtest Du dennoch das Holz von Innen auskleiden, kannst Du eine Noppenfolie benutzen.

Das beste Hochbeet aus Stein – Gabiona Steinkorb

Was uns gefällt:

  • das Hochbeet lässt sich individuell gestalten
  • korrosionsbeständiges Gitter mit Galvanbeschichtung
  • schneller und einfacher Aufbau ohne Werkzeug
  • Vlies für die Innenauskleidung enthalten
Was uns nicht gefällt:

  • Höhe ist für rückenschonende Arbeit im Stehen etwas zu niedrig

Redaktionelle Einschätzung

Das Gabionen-Hochbeet von Gabiona kannst Du ganz nach Deinem Geschmack gestalten. In den äußeren Drahtkorb kannst Du beliebige Steinsorten füllen. So kannst Du das Hochbeet perfekt Deinem Garten anpassen. Das Stahlgitter ist mit einer Galvanbeschichtung aus Zink (95 %) und Aluminium (5 %) versehen. Dadurch ist ein das Hochbeet gut gegen die Witterung und Rost geschützt und langlebig.

Der innere Drahtkorb bietet eine Nutzfläche von 150×40 cm, die Du bepflanzen kannst. Insgesamt beträgt die Länge 120 cm, die Breite 60 cm und die Höhe ebenfalls 60 cm. Für rückenschonendes Gärtnern ist das Hochbeet damit etwas niedrig. Arbeiten im Sitzen oder Knien sind allerdings kein Problem.

Der Aufbau des Hochbeets von Gabiona ist einfach und schnell erledigt. Du benötigst dafür kein Werkzeug und kannst es problemlos allein aufbauen. Die einzelnen Drahtplatten werden mit Spiralen miteinander verbunden und sorgen für einen guten Zusammenhalt. Ein Vlies für die Innenauskleidung des inneren Korbes und Distanzhalter sind im Lieferumfang enthalten.

Das beste Hochbeet aus Metall: Blumfeldt High Grow

Was uns gefällt:

  • hochwertige Stahl-Wellbleche mit Galvanbeschichtung
  • Arbeiten in rückenschonender Höhe möglich
  • große Anbaufläche ist vorhanden
  • durch die Verschraubung sehr stabil
Was uns nicht gefällt:

  • der Aufbau ist etwas zeitaufwendig

Redaktionelle Einschätzung

Das Metall-Hochbeet von Blumfeldt besteht aus mehreren Stahl-Wellblechen. Diese werden miteinander verschraubt. Die Stahlbleche sind mit einer korrosionsbeständigen Zink-Aluminium beigen Pulverbeschichtung versehen. Dadurch ist das Metall gut gegen die Bewitterung geschützt und rostet nicht. Der Aufbau ist zwar einfach, ist allerdings zeitaufwendig, da viele Schrauben benutzt werden müssen.

Die Kanten des Metalls könnten scharf sein, also solltest Du beim Aufbau unbedingt Handschuhe tragen. Die Stahlbleche sind für den Transport mit einer Schutzfolie versehen worden, um Kratzer im Metall abzuwehren. Das Abziehen der Schutzfolie nimmt allerdings etwas Zeit in Anspruch. Das Hochbeet ist 200 cm lang, 100 cm breit und 80 cm hoch. Damit hat es die perfekte Größe, um Deinen Rücken bei stehender Arbeit zu schonen. Es bietet Dir außerdem eine große Nutzfläche zum Anbauen.

Das beste Hochbeet aus Kunststoff: Keter Sequoia Medium

Was uns gefällt:

  • besitzt ein intelligentes Bewässerungssystem
  • unverrottbares, pflegeleichtes Material
  • eine Wasserstandsanzeige hilft Dir beim Gießen
  • die Seitenteile lassen sich problemlos lackieren
  • hochwertige Verarbeitung und schicke Holzoptik
Was uns nicht gefällt:

  • geringeres Fassungsvermögen durch das Bewässerungssystem

Redaktionelle Einschätzung

Mit dem Hochbeet Sequoia von Keter musst Du Dir keine Gedanken mehr über das Gießen machen. Das Hochbeet verfügt nämlich über ein integriertes intelligentes Bewässerungssystem. Dieses hält die Erde optimal feucht. Eine Wasserstandsanzeige signalisiert Dir, wann die Pflanzen Wasser benötigen.

Als Material wurde ein Duotech-Kunststoff gewählt. Dieses wurde extra für den Außenbereich entwickelt und kommt in einer schönen Holzoptik daher. Im Gegensatz zum echten Holz handelt es sich aber um ein langlebiges und wetterfestes Material. Dir gefällt das originale Aussehen des Hochbeets nicht? Das ist kein Problem, denn die Seiten kannst Du problemlos in Deiner Lieblingsfarbe lackieren und so perfekt Deinem Geschmack anpassen.

Das Hochbeet wird in seinen Einzelteilen geliefert und muss aufgebaut werden. Der Aufbau ist allerdings einfach und lässt sich schnell erledigen. Obwohl es sich nicht um echtes Holz handelt, sondern um Kunststoff handelt, überzeugt das Hochbeet trotzdem durch eine hochwertige Verarbeitung und Optik. Da das Bewässerungssystem zusätzlichen Platz einnimmt, verfügt das Hochbeet über eine geringere Tiefe bzw. ein geringeres Füllvolumen. Dadurch ist das Hochbeet nicht für Pflanzen mit tiefen Wurzeln, wie Karotten, geeignet.

Das beste Tisch-Hochbeet: Dobar 58270e

Was uns gefällt:

  • platzsparend und gut geeignet für den Balkon oder die Terrasse
  • nützliche Ablagefläche vorhanden
  • schneller, unkomplizierter Aufbau
  • hochwertige Verarbeitung und hohe Stabilität
  • das Holz ist bereits mit Schutzlasur versehen
Was uns nicht gefällt:

  • keine Löcher in der Pflanzfolie zum Wasserablauf vorhanden

Redaktionelle Einschätzung

Das Tisch-Hochbeet von Dobar eignet sich vor allem für Balkone und Terrassen. Es ist sehr platzsparend, bietet aber trotzdem genug Fläche zum Anbauen. Unter der Pflanzwanne befindet sich eine Ablage. Das ist sehr praktisch, um dort zum Beispiel kleine Gartengeräte zu verstauen. So befinden sich die benötigten Hilfsmittel sofort in Reichweite.

Das Hochbeet ist aus Kiefernholz gefertigt. Das Holz ist bereits mit einer witterungsbeständigen Schutzlasur behandelt. Dadurch musst Du es nicht selbst lasieren und kannst es sofort aufstellen. Geliefert wird das Hochbeet in seinen Einzelteilen. Diese musst Du noch selbst zusammenbauen. Der Aufbau ist allerdings einfach und schnell erledigt.

Im Lieferumfang ist eine Pflanzfolie enthalten. Diese schützt die Innenwand vor Feuchtigkeit. Da es sich um ein Tisch-Hochbeet handelt, besteht kein direkter Bodenkontakt, wodurch das Wasser ablaufen kann. Abhilfe kannst Du schaffen, indem Du ein paar Löcher in die Pflanzfolie stichst.

Kaufratgeber für Hochbeete

In diesem Abschnitt erfährst Du, worauf Du beim Kauf eines Hochbeets achten solltest. Außerdem erklären wir, wie Du das Hochbeet richtig befüllst und welche Hochbeet-Arten es gibt.

Was ist ein Hochbeet?

Ein Hochbeet ist eine angelegte Beetvariante, bei der die Pflanzfläche höher gelegt ist als bei ebenerdigen Beeten. Es ist eine Weiterentwicklung des Hügelbeetes und wurde bereits von großen Teilen der Inka Bevölkerung genutzt. In einem Hochbeet kannst Du viele verschiedene Pflanzenarten anlegen und diese auch miteinander vermischen.

Durch ein komplexes Aufbausystem mit mehreren Schichten kommt es zu Verrottungsprozessen. Bei diesen wird Wärme und nährstoffreiche Erde erschaffen. Damit sind perfekte Bedingungen für den Anbau von Gemüse, Kräuter etc. geschaffen.

Hochbeet im Test

In einem Hochbeet kannst Du frische Kräuter anbauen und sie zum Beispiel zum Kochen benutzen.

Wie ist ein Hochbeet aufgebaut?

Ein Hochbeet besteht aus verschiedenen Schichten. Die richtige Befüllung hängt davon ab, was Du in dem Hochbeet anlegen willst und um welche Hochbeet-Art es sich handelt. Willst Du ein Gemüse- oder Kräuterbeet (Nutzpflanzen) anlegen musst Du eine andere Befüllung wählen als für ein Blumenbeet (Zierpflanzen). Ein Tisch-Hochbeet hat eine geringere Tiefe, wodurch die Schichten dementsprechend kleiner ausfallen.

Befüllung für Nutzpflanzen

Ganz unten am Boden befindet sich Drahtgitter. Dieses verhindert, dass Wühlmäuse oder andere Nagetiere eindringen können. Über dem Draht sollte als Erstes eine Schicht mit groben Holzabfällen aus Baum- und Strauchschnitt gefüllt werden. Sie sollte 20 cm hoch sein.

Hochbeet mit Laub im Test

Laub ist ein sehr gut geeignetes Füllmaterial für die zweite Schicht im Hochbeet.

Die erste Schicht sorgt dafür, dass das Hochbeet gut durchgelüftet wird und der Verrottungsprozess der oberen Schichten dadurch schneller erfolgt. Die zweite Schicht besteht aus Grünabfällen, Laub, Rasenschnitt und Stroh. Die Schicht sollte 10 – 15 cm hoch sein.

Auf die zweite Schicht folgt die Kompostschicht. Dafür kannst Du Garten- und Bioabfälle verwenden oder spezielle Komposterde kaufen und diese einfüllen. Die Kompostschicht liefert den Pflanzen die für das Wachstum benötigten Nährstoffe. Sie sollte 20 cm hoch sein.

In die oberste Schicht werden die Pflanzen eingepflanzt. Aus diesem Grund wird sie auch Pflanzschicht genannt. Für die Pflanzschicht sollte hochwertige Hochbeeterde verwendet werden. Die Schicht sollte 30 cm hoch sein.

Hinweis:
Nach 5 Jahren sollte die Befüllung komplett ausgetauscht werden. Überprüfe das Hochbeet selbst auch auf mögliche verrottete Stellen und Stabilität.

Befüllung für Zierpflanzen

Die Befüllung für Zierpflanzen erfordert keinen so komplexen Aufbau wie die für Nutzpflanzen. Es besteht lediglich aus zwei Schichten. Auf ein Drahtgitter solltest Du aber auch bei dieser Befüllung nicht verzichten. Auf das Drahtgitter folgt eine 20 cm hohe Schicht aus Kiesstein. Diese erste Schicht fungiert als Drainage, damit das Wasser durch diese gut ablaufen kann.

Nach der Kiesschicht folgt eine ca. 40 cm hohe Erdschicht. Dafür kannst Du normalen Mutterboden verwenden. Trenne die beiden Schichten am besten mithilfe eines Gartenvlies voneinander. So kann die Erdschicht nicht in die Kiesschicht geschwemmt werden.

Hinweis:
Die oberste Erdschicht sackt aufgrund der Verrottungsprozesse jährlich ab. Fülle deshalb entsprechend die Erde nach.

Für welche Zwecke eignet sich ein Hochbeet?

Grundsätzlich kannst Du in einem Hochbeet Nutzpflanzen, wie Gemüse und Kräuter, sowie Zierpflanzen, wie Blumen und Gräser, anlegen.

Hochbeet für Nutzpflanzen

Möchtest Du in Deinem Hochbeet Gemüse, Obst oder Kräuter anpflanzen, musst Du bei der Bepflanzung darauf achten, welchen Nährstoffbedarf die Pflanzen haben.

Hinweis:
Der Stickstoff in der Erde wird für das Wachstum der Pflanzen benötigt.

Pflanzen werden in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer unterteilt. Die Unterteilung zeigt an, wie viel Stickstoff eine Pflanze benötigt, um gesund wachsen zu können. Im ersten Jahr nach dem Anlegen des Hochbeets werden die Pflanzen dauerhaft gedüngt. Aus diesem Grund sollten im ersten Jahr Starkzehrer angelegt werden, da diese zum Gedeihen viele Nährstoffe benötigen.

In dem zweiten Jahr kannst Du Mittelzehrer, wie Zwiebeln, anpflanzen. Der Stickstoff, der von den Starkzehrern noch im Boden gelassen wurde, reicht für die Mittelzehrer aus. Da die Düngekraft immer weiter nachlässt, sollten ab dem dritten Jahr die Schwachzehrer, die wenig Nährstoffe benötigen, angepflanzt werden.

In der folgenden Tabelle findest Du eine Übersicht mit Beispiel-Gemüsesorten, eingeteilt nach Stark-, Mittel- und Schwachzehrern.

Starkzehrer Mittelzehrer Schwachzehrer
Tomaten Karotten Bohnen
Zucchini Knoblauch Erbsen
Kartoffeln Paprika Erdbeeren
Gurken Spinat Feldsalat

Hochbeet für Zierpflanzen

Ein Hochbeet mit Zierpflanzen ist einfacher in der Handhabung als ein Nutzpflanzen-Hochbeet. Du kannst Dich zwischen einer Wechselbepflanzung oder einer Dauerbepflanzung entscheiden. Bei der Wechselbepflanzung gibt es ebenso die Unterteilung in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, die Du bei der Bepflanzung beachten solltest. Für die Dauerbepflanzung musst Du auf eine ausgewogene Mischung auswählen. Achte auch auf den Standort: Je nach Blume muss das Hochbeet schattig, halbschattig oder in der Sonne stehen.

Eine Übersicht über die Stark-, Mittel- und Schwachzehrenden Blumen findest Du in der folgenden Tabelle:

Starkzehrer Mittelzehrer Schwachzehrer
Tulpen Dahlien Azaleen
Chrysanthemen Löwenzahn Primeln

Welche Hochbeet-Arten gibt es?

Hochbeete unterscheidet man in zwei Arten: dem klassischen Hochbeet und dem Tisch-Hochbeet. Beide Arten werden Dir im folgenden Abschnitt vorgestellt.

Klassisches Hochbeet

Charakteristisch für ein klassisches Hochbeet ist sein offener Boden. Es besteht also immer ein direkter Kontakt zur Erde. Das Wasser kann dadurch gut ablaufen. Außerdem erfolgt ein guter Nährstoffaustausch. Im klassischen Hochbeet können mehrere Schichten angelegt werden, wodurch ein nährstoffreicher Boden entsteht, der die Wärme gut speichern kann. Klassische Hochbeete benötigen in der Regel mehr Fläche als Tisch-Hochbeete. Sie lassen sich im befüllten Zustand nicht bewegen und bieten dadurch wenig Flexibilität.

Tisch-Hochbeet

Ein Tisch-Hochbeet steht auf Stelzen. Es besteht, anders als beim klassischen Hochbeet, kein direkter Kontakt mit dem Boden. Dadurch können Schädlinge nicht eindringen. Tisch-Hochbeete verfügen aufgrund ihrer Größe nicht über das vielfältige Schichtsystem der klassischen Hochbeete. Im Gegenzug besitzen sie aber ein integriertes Bewässerungssystem.

Besonders geeignet sind Tisch-Hochbeete für Balkone oder kleine Terrassen, da es platzsparend ist und sich leicht bewegen lässt. Um die Beweglichkeit zu erhöhen, kannst Du ein Tisch-Hochbeet mit Rädern auswählen. In den meisten Fällen bieten Tisch-Hochbeete weniger Anbaufläche als klassische Hochbeete.

Wie muss das Hochbeet aufgestellt werden?

Grundsätzlich sollte das Hochbeet an einem hellen und sonnigen Ort aufgestellt werden. Im Idealfall stellst Du Dein Hochbeet in Nord-Süd-Richtung, da so viel Sonne genutzt werden kann. Hast Du das Hochbeet mit empfindlichem Gemüse, wie Gurken, bepflanzt, sollte es außerdem an einem windgeschützten Ort stehen.

Bei klassischen Hochbeeten muss der Untergrund außerdem unversiegelt sein. Es sollte also nicht auf gepflasterten oder betonierten Flächen aufgestellt werden. Ansonsten erfolgt kein Nährstoffaustausch mit dem Boden und das Regen- und Gießwasser kann nicht ablaufen.

Welche Vorteile bietet ein Hochbeet?

Ein Hochbeet bietet Dir viele Vorteile gegenüber einem ebenerdigen Beet. Aufgrund der erhöhten Pflanzebene musst Du Dich bei der Gartenarbeit nicht bücken. Das ermöglicht Dir Gärtnern in einer ergonomischen Höhe und schont Deinen Rücken.

In einem Hochbeet kannst Du Dein eigenes Gemüse oder Obst selbst anbauen und ernten. Du musst deshalb keine Bedenken mehr wegen bedenklichen Pflanzenschutzmitteln haben.

Gemüse aus Hochbeet im Test

Das Hochbeet kommt dank des Schichtsystems ohne zusätzliche Dünger aus. Dein Gemüse enthält außerdem keine Schadstoffe von Pflanzenschutzmitteln etc.

Mit einem Hochbeet bist Du vollkommen unabhängig von der Zusammensetzung oder Schadstoffbelastung des vorhandenen Bodens. Dadurch kannst Du auf jedem Boden und an jedem Ort ein Hochbeet aufstellen.

Dank des nährstoffreichen Bodens und der besseren Erwärmung bei den Verrottungsprozessen wachsen Deine Pflanzen sehr schnell. Wenn Du eine Abdeckung benutzt, kannst Du das Hochbeet sogar als Frühbeet benutzen. Dadurch kannst Du bereits im Februar mit dem Bepflanzen beginnen und Dich über eine frühe Ernte freuen.

Hinweis: In einem Hochbeet ist die Ernte 2-3x so hoch wie in einem Flachbeet der gleichen Größe. Außerdem lässt es sich mit einer Abdeckung ganzjährig nutzen.

Dank spezieller Hochbeet-Arten musst Du, auch wenn Du nur einen Balkon oder eine Terrasse hast, nicht auf das Gärtnern verzichten. Nagetiere und Schnecken gelangen aufgrund der Bauart nur sehr schwer ins Innere des Hochbeets. So sind Deine Pflanzen sehr gut gegen sie geschützt.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien beim Hochbeet?

Bevor Du Dich für das passende Hochbeet entscheiden kannst, solltest Du einige Dinge beachten. Welches die wichtigsten Kaufkriterien bei Hochbeeten sind, erfährst Du in diesem Abschnitt.

Material

Ein Hochbeet kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Es gibt nicht das eine, richtige Material. Die Wahl des passenden Materials hängt vor allem von Deinem persönlichen Geschmack und Geldbeutel ab. Im folgenden Abschnitt stellen wir die meistgenutzten Materialien und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile vor.

Holz

Egal ob es sich um ein Fertig-Hochbeet oder ein selbstgebautes handelt: Holz als Baumaterial für Dein Hochbeet ist sehr vielfältig. Beim Eigenbau kannst Du zum Beispiel Bretter oder Dielen aus Hart- sowie Weichholz benutzen. Hochbeete aus Paletten sind ebenso beliebt, da sie sich schnell zusammenbauen lassen. Unbehandeltes Holz hat den Nachteil, dass es schnell verrottet. Aus diesem Grund solltest Du es lasieren und so vor Nässe und Feuchtigkeit schützen. Du kannst es von außen auch gerne farbig lackieren und so ganz nach Deinem Geschmack gestalten.

Vorteile vom Holz-Hochbeet Nachteile vom Holz-Hochbeet
Gut zum Eigenbau geeignet Verrottet schnell ohne Pflege
Preiswert Abbauen und Versetzen etwas aufwendig
Metall

Metall ist ein langlebiges Material. Hochbeete aus Stahl sind qualitativ sehr hochwertig und rosten nicht, sind allerdings auch sehr teuer. Das Metall-Hochbeet sollte eine gute Wandstärke von mehreren Millimetern haben. Die dünne Wandstärke sorgt dafür, dass Dir mehr Nutzfläche zur Verfügung steht.

Ein Metall-Hochbeet ist pflegeintensiv, da sich schnell Ablagerungen bilden können, die ungepflegt aussehen.

Vorteile vom Metall-Hochbeet Nachteile vom Metall-Hochbeet
Mehr Nutzfläche Teuer
Langlebig Pflegeintensiv
Stein

Hochbeete aus Stein sind sehr langlebig. Du kannst so gut wie jede Art, zum Beispiel Beton- oder Naturstein, nehmen. Beachte allerdings, dass in den meisten Fällen ein Fundament gelegt werden muss. Stein-Hochbeete eignen sich vor allem zur Verschönerung des Gartens und weniger für den Gemüseanbau. Für Balkone oder Terrassen sind Stein-Hochbeete aufgrund des hohen Gewichts nicht geeignet. Eine besondere Form ist das Gabionen-Hochbeet. Gabionen sind fertige Drahtschotterkörbe, in denen Du einfach nur Steine und Kiesel einfüllen musst. Sie sind ohne großen Aufwand schnell aufgebaut.

Vorteile vom Stein-Hochbeet Nachteile vom Stein-Hochbeet
Pflegeleicht Teilweise Fundament notwendig
Langlebig und stabil Aufwendiger Aufbau
Kunststoff

Kunststoff-Hochbeete sind sehr leicht und deshalb gut für den Balkon oder die Terrasse geeignet. Außerdem ist es pflegeleicht. Das Material ist sehr langlebig und witterungsbeständig. Es kann allerdings bei direkter Sonneneinstrahlung zum Verblassen der Farbe kommen. Beachte, dass im Kunststoff Weichmacher enthalten sein können. Diese können in die Erde eindringen und an die Pflanze abgegeben werden.

Vorteile vom Kunststoff-Hochbeet Nachteile vom Kunststoff-Hochbeet
Einfacher Aufbau Verblassen bei Sonneneinstrahlung
Pflegeleicht Kann Weichmacher enthalten

Arbeitshöhe

Um eine bequeme und rückenschonende Arbeitsweise im Stehen zu ermöglichen, sollte sich die Oberkante des Hochbeets idealerweise in Hüfthöhe befinden. Optimal ist deshalb eine Höhe von ca. 75 – 100 cm, je nach Körpergröße. Welche Beethöhe bei welcher Körpergröße gewählt werden sollte, findest Du in der folgenden Tabelle:

Körpergröße Beethöhe
Bis 150 cm 75 cm
Bis 160 cm 80 cm
Bis 170 cm 90 cm
Ab 180 cm 95 – 100 cm

Möchtest Du lieber im Sitzen an Deinem Hochbeet gärtnern, sollte die Höhe zwischen 50 und 60 cm liegen. Niedrige Höhen werden außerdem für hochwachsende Pflanzen, wie Tomaten, benötigt.

Nutzfläche

Die Nutzfläche gibt an, wie viel von dem Hochbeet tatsächlich für den Anbau von Pflanzen genutzt werden kann. Je mehr Nutzfläche das Hochbeet aufweist, desto mehr kannst Du anpflanzen. Du solltest jedoch beachten, dass das Beet nicht zu groß sein sollte. Insbesondere wenn man das Hochbeet nicht von allen Seiten begehen kann, sollte man dennoch an alle Stellen gut herankommen können.

Form

Optimalerweise ist ein Hochbeet rechteckig. Grundsätzlich ist die Form jedoch Geschmackssache und frei von Dir wählbar. Rechteckige Hochbeete erfordern am wenigsten Platz und sind einfach anzubauen. Sie eignen sich vor allem für den Gemüseanbau. Runde, vieleckige Hochbeete eignen sich vor allem gestalterische, dekorative Zwecke. Sie verbrauchen allerdings mehr Platz und sind aufwendiger beim Aufbau.

Hinweis:
Die Tiefe bzw. Breite des Hochbeets sollte am besten nicht mehr als 130 cm betragen. Ansonsten kommst Du nicht so gut an die Fläche in der Mitte heran und kannst nicht in einer komfortablen Position gärtnern.

Du kannst mehrere Hochbeete auch U-förmig oder L-förmig anlegen. Ebenso sind abgestufte Höhen möglich.

Füllmenge

Die Füllmenge richtet sich nach der Anzahl und Höhe der Schichten und nach den Abmessungen des Hochbeets. Je größer das Hochbeet, desto mehr Füllmaterial wird benötigt. Die Füllmenge wird in Liter angegeben.

Hinweis:
Bei einem Standard-Hochbeet mit den Maßen 100 x 200 x 80 cm wird zum Beispiel eine Füllmenge von 1600 Liter Erde benötigt.

Feuchtigkeitsschutz

Um das Material, insbesondere bei Holz-Hochbeeten, vor Nässe im Inneren zu schützen, sollte das Hochbeet mit einer Noppenfolie verkleidet werden. Die Noppenseite wird nach außen gelegt und lässt einen Hohlraum entstehen. Durch diesen kann die Feuchtigkeit zwischen Holz und Noppen abziehen. Durch die Noppenfolie kommt das Holz also nicht direkt mit der feuchten Erde in Kontakt. Es entsteht keine Staunässe und die Seitenwände sind gut durchlüftet.

Schädlingsschutz

Das Hochbeet sollte mit einem feinmaschigen Drahtgitter ausgestattet sein. So können Wühlmäuse abgehalten werden. Durch die Kombination von bestimmten Pflanzen können bestimmte Schädlinge, wie Erdflöhe, abgewehrt werden. Um das Gemüse oder Obst von oben vor Vögeln, Katzen oder Insekten zu schützen, kannst Du spezielle Schutznetz über Dein Hochbeet ziehen.

Frischen Salat solltest Du besonders vor Nacktschnecken schützen. Diese fressen Salat schnell kahl. Die Form des Hochbeets sollte deshalb am besten konisch sein. So wird das Hinaufklettern der Schnecken erschwert. Die Paneele an den äußeren Beetwänden sollten überlappen, da dies das Hochklettern für die Schnecken erschwert.

Hochbeet im Test

Das Hochbeet sollte ausreichend gegen Schädlinge geschützt sein. Konische Formen und überlappende Außenpaneelen erschweren Schnecken das Hinaufklettern.

Witterungsbeständigkeit

In den meisten Fällen steht das Hochbeet ungeschützt im Garten und ist ganzjährig der Witterung ausgesetzt. Je nach Material ist es deshalb wichtig, dass Du es ausreichend schützt. Insbesondere unbehandeltes Holz ist sehr anfällig für Nässe und verrottet schnell. Aus diesem Grund solltest Du es imprägnieren, um es vor der direkten Bewitterung zu schützen.

Welche Marken stellen qualitative Hochbeete her?

Hochbeete kannst Du von verschiedenen Herstellern erhalten. Die qualitativ besten Marken stellen wir im folgenden Teil vor.

Dobar

Dobar ist ein Hersteller für Garten-, Heimtier- und Freizeitartikel. Neben Pflanzkästen, Wildtierartikel bietet Dobar vor allem Hochbeete und Tisch-Hochbeete aus Holz und Metall an.

Blumfeldt

Das Unternehmen Blumfeldt ist ein Hersteller für Outdoor-Produkte. Es wurde 2015 gegründet. Das Sortiment umfasst Gartenmöbel, Deko, Überdachungen und Pflanzenzubehör. Neben Holz-Hochbeeten bietet Blumfeldt eine große Auswahl an Hochbeeten aus Metall an.

Habau

Die Habau GmbH stellt Produkte für den Innen- und Außenbereich her. Das Unternehmen bietet verschiedene Tisch-Hochbeete aus Holz an. Passend dazu gibt es auch Aufsätze.

Gabiona

Gabiona ist eine Marke der Firma Ibendahl & Thomsen, die seit 1954 im Stein- und Stahlgewerbe tätig ist und stellt Gabionen für den Garten- und Landschaftsbau her.

VidaXL

Das Unternehmen VidaXL aus den Niederlanden betreibt einen Onlineshop und bietet unter anderem Möbel, Sportartikel und Produkte für den Gartenbedarf an. VidaXL bietet Dir eine große Auswahl an verschiedenen Hochbeet-Arten und Materialien an.

Hochbeet: Kaufen oder Eigenbau?

Wenn Du Dich für ein Hochbeet entscheidest, kannst Du entweder ein Fertig-Hochbeet kaufen oder es Dir selbst bauen. Ein Fertig-Hochbeet ist schnell aufgebaut. Es liegt beim Kauf als Bausatz vor, welches Du nur noch zusammenstecken musst. Es gibt viele Möglichkeiten und Ideen für den Eigenbau. Deiner Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Im folgenden Video findest Du eine Anleitung, wie Du aus Paletten ein Hochbeet bauen kannst:

Die Vor- und Nachteile des Eigenbau- oder Fertig-Hochbeets findest Du in der folgenden Tabelle:

Vorteile Nachteile
Fertig-Hochbeet
  • schneller Aufbau
  • Wenig handwerkliches Können erforderlich
  • Teurer als Eigenbau
  • Weniger individuelle Gestaltung
Eigenbau-Hochbeet
  • Individuelle Gestaltung möglich
  • Durchschnittlich günstiger
  • Zeitaufwendiger
  • Handwerkliches Können erforderlich

Wo kann man ein Hochbeet kaufen?

Ein Hochbeet kannst Du in Gartenfachgeschäften oder Baumärkten kaufen. Auch in Supermärkten gibt es fertige Hochbeete, meistens im Frühjahr, zu kaufen. Der Vorteil dabei ist, dass Du Dir das Hochbeet direkt ansehen kannst.

Darüber hinaus kannst Du auch online auf den folgenden Seiten ein Hochbeet kaufen:

  • obi.de
  • hornbach.de
  • amazon.de
  • ebay.de
  • hagebaumarkt.de

Durch die Onlineshops hast Du eine sehr große Auswahl und kannst ganz bequem die Preise miteinander vergleichen.

Wie viel kostet ein Hochbeet?

Wie teuer ein Hochbeet letztendlich ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen hängt es von der gewählten Größe ab. Andererseits gibt es preiswerte und teurere Materialien. Auch die Hochbeet-Art wirkt sich auf den Preis auf.

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über die Preise von verschiedenen Hochbeeten.

Hochbeet-Art Preis
Tisch-Hochbeet Ab 30 €
Holz-Hochbeet Ab 50 €
Metall-Hochbeet Ab 70 €
Gabionen-Hochbeet Ab 60 €
Kunststoff-Hochbeet Ab 30 €

Welche Alternativen zum Hochbeet gibt es?

Neben dem Hochbeet gibt es auch andere Möglichkeiten, Gemüse, Kräuter und Blumen anzupflanzen. Die Alternativen zum Hochbeet findest Du im folgenden Abschnitt.

Gewächshaus

Bei dem Gewächshaus handelt es sich um ein lichtdurchlässiges und geschlossenes Glashaus. Unabhängig von der Außentemperatur kannst Du darin auch tropische Pflanzen anbauen. Die Pflanzen sind wind- und wettergeschützt. Durch den Glashauseffekt ist die Temperatur im Gewächshaus sehr hoch. Dadurch können die Pflanzen schnell wachsen. Ein Gewächshaus nimmt in der Regel sehr viel Platz in Anspruch. Es ist außerdem nicht günstig. Kleine Modelle aus Kunststoff gibt es ab 300 €.

Pflanzkasten

Du kannst Deine Pflanzen auch in einem Pflanzkasten anbauen. Pflanzkästen nehmen weniger Platz in Anspruch und müssen nicht aufgebaut werden. Sie sind in der Regel preiswert und auch für den Balkon oder die Terrasse geeignet. Ein Pflanzkasten wird allerdings nicht mit dem Schichtsystem aufgebaut und ist von unten geschlossen. Dadurch kannst Du u.a. nicht von dem Vorteil des schnellen Wachstums durch die Verrottungsprozesse profitieren.

Wichtiges Zubehör für das Hochbeet

Das wichtigste Zubehör für die optimale Nutzung des Hochbeets findest Du im folgenden Abschnitt.

Frühbeetaufsatz

Damit das Hochbeet auch in den kalten Wintermonaten nutzbar ist, kannst Du einen Frühbeetaufsatz verwenden. Dabei handelt es sich um eine Glasabdeckung für das Hochbeet. Die Wärme bleibt darunter erhalten und schützt so Deine Pflanzen vor der Kälte. Dadurch kannst Du auch über den Winter noch gärtnern bzw. früher mit der Bepflanzung anfangen.

Hochbeet im Test

Mithilfe eines Frühbeetaufsatzes kannst Du das Hochbeet auch in kalten Monaten nutzen und früher mit dem Gärtnern beginnen.

Abdeckungen / Dächer

Um die Pflanzen vor Regen zu schützen, kannst Du ein Dach auf dem Hochbeet anbringen. Um insbesondere Obst und Gemüse vor Vögeln zu schützen, kannst Du ein Netz über das Hochbeet spannen.

Gartenkleingeräte

Damit Du in dem Hochbeet gärtnern kannst, benötigst Du eine Grundausstattung an Gartenwerkzeugen. Diese erleichtern Dir das Gärtnern. Du solltest auf jeden Fall eine kleine Harke haben, um Unkraut zu entfernen und den Boden auflockern zu können. Mithilfe einer kleinen Schaufel kannst Du Pflanzen ein- und auspflanzen.

Rankhilfen

Für hochwachsende Pflanzen, wie zum Beispiel Tomaten, empfiehlt sich eine Rankhilfe. Die Pflanzen erhalten dadurch den nötigen Halt, um gut in die Höhe wachsen zu können. Achte darauf, dass der Frühbeetaufsatz genau auf das Hochbeet passt. Ansonsten kann Wärme verloren gehen.

Hochbeet Test-Übersicht: Welche Hochbeete sind die Besten?

Im folgenden Abschnitt haben wir für Dich die Ergebnisse der wichtigsten Testmagazine zusammengestellt. Diese können Dir bei Deiner Kaufentscheidung behilflich sein. Die Tabelle wird in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

Testmagazin Hochbeet Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Es ist kein Test vorhanden.
Öko Test Es ist kein Test vorhanden.
Konsument.at Es ist kein Test vorhanden.
Ktipp.ch Es ist kein Test vorhanden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Hochbeet

In diesem Teil beantworten wir die häufig gestellten Fragen rund um das Thema Hochbeet.

Zu welcher Jahreszeit sollte das Hochbeet angelegt werden?

Das Hochbeet kannst Du am besten im Frühjahr oder Herbst anlegen. Der Grund: in diesen Jahreszeiten fällt besonders viel Material an, was Du für die Befüllung benutzen kannst. Mit einem Frühbeetaufsatz kannst Du das Hochbeet das ganze Jahr benutzen.

Wie wird das Hochbeet bewässert?

Du kannst Dein Hochbeet einfach mit einer Gießkanne bewässern. Insbesondere in den Sommermonaten brauchen Deine Pflanzen viel Wasser. Dank der Drainage-Schicht im Hochbeet kann das Wasser ungehindert ablaufen.

Hochbeet im Test

Insbesondere in den heißen Sommermonaten müssen die Pflanzen im Hochbeet gut bewässert werden.

Du kannst auch zu einem Sprühbewässerungssystem greifen und Dein Hochbeet automatisiert bewässern lassen. An das Bewässerungssystem schließt Du einen Gartenschlauch an. Das Hochbeet wird von oben über Sprühdosen gleichmäßig beregnet.

Wie wird das Hochbeet gedüngt?

Auf Düngemittel kannst Du in den ersten Jahren fast komplett verzichten. Der Boden ist aufgrund der Verrottung in den einzelnen Schichten bereits sehr nährstoffreich. Benötigst Du zusätzlichen Dünger für Obst oder Gemüse, verwende am besten nur Bio-Dünger.

Welche Pflanzen passen im Hochbeet zusammen?

Durch die Kombination von verschiedenen Pflanzen, also einer Mischkultur, können viele Vorteile entstehen. Einige Gemüse- und Kräutersorten unterstützen sich gegenseitig im Wachstum. Schädlinge werden vertrieben und Pflanzenkrankheiten können vorgebeugt werden.

Pflanzt Du zum Beispiel Spinat und Kopfsalat nebeneinander, werden Erdflöhe vertrieben. Um Schnecken vor Erdbeeren zu vertreiben, kannst Du Petersilie daneben pflanzen. Durch Basilikum werden Gurken und Zucchini vor Mehltau geschützt. Allerdings entstehen durch manche Kombinationen auch Nachteile. Salat und Petersilie sollten nicht zusammen gepflanzt werden. Auch Kohlsorten sollten nicht nebeneinander gesetzt werden.

Kann man ein Hochbeet auch auf einem Balkon oder einer Terrasse nutzen?

Ein klassisches Hochbeet ist nicht für einen Balkon oder eine Terrasse geeignet. Du kannst dafür allerdings problemlos ein Tisch-Hochbeet nutzen, da bei diesem kein Bodenkontakt besteht. Außerdem ist ein Tisch-Hochbeet platzsparend und es lässt sich leicht bewegen.

Weiterführende Quellen

Hochbeet ganzjährig bepflanzen: Mehr erfahren

Füllmengen-Rechner: Mehr erfahren 

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