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Gartenhaus Materialien im Vergleich

Gartenhaus
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Welche geeigneten Materialien für Gartenhäuser gibt es und was sind die jeweiligen Vorteile? Jahrzehntelang war die Sache sehr klar: Sofern man sich nicht für ein gemauertes Nebengebäude entschied, wurde das Gartenhaus aus Holz errichtet. Mittlerweile kannst Du allerdings aus einer Vielfalt verschiedener Materialien wählen, die unterschiedliche Eigenschaften auf sich vereinen. Daher lohnt es sich, hierauf einen etwas näheren Blick zu werfen. So findest Du sicher das Gartenhaus, das Deine Ansprüche in vollem Umfang erfüllt.

Gartenhäuser als Holz

Holz ist nach wie vor der beliebteste Baustoff bei Gartenhäusern. Auch in der Kategorie Fertig Gartenhaus findest Du mit besonderem Schwerpunkt Modelle, die aus diesem natürlichen Werkstoff hergestellt wurden. Ein solches Gartenhaus fügt sich nicht nur optimal in die Umgebung ein, Du kannst es auch nach Belieben modifizieren. Vor allem in Bezug auf die farbliche Gestaltung stehen Dir bei einem Gartenhaus als Holz alle Türen offen. In anderen Hinsichten brauchst Du in der Regel weit weniger selbst kreativ zu werden, denn hinsichtlich der Größe, der Bauform oder der Dachgestaltung ist die Auswahl gewaltig.

Ein kleiner Knackpunkt ist die Wetteranfälligkeit des Gartenhauses. Ohne einen entsprechenden Holzschutz wird das Häuschen leider alleine durch die Kraft der Sonne, durch Niederschläge und Temperaturschwankungen innerhalb weniger Jahre einen irreversiblen Schaden nehmen. Je nach Standort musst Du bei einem Gartenhaus aus Holz also jährlich zum Pinsel greifen, um den Holzschutz zu erneuern.

Gartenhäuser aus WPC oder Kunststoff

WPC steht für Wood-Plastic-Composite, also ein Gemisch aus Holz- und Kunststoffanteilen. Du kannst Dir das Material. Aus dem etwa ein WPC Zaun besteht, sehr ähnlich wie eine Spanplatte vorstellen. Doch während eine solche lediglich aus Holzspänen und einem Verbundkleber besteht, handelt es sich um einen Teil der WPC Späne um Kunststoff. Das Resultat ist ein Material, das einerseits so robust ist wie Holz, andererseits aber die Witterungsbeständigkeit von Kunststoff besitzt. Während ein vollständig aus Kunststoff gefertigtes Gartenhaus relativ leicht ist und daher bei Sturm nur wenig Widerstandskraft besitzt, weist ein Häuschen aus WPC ein ähnlich hohes Gewicht auf wie ein Holzgartenhaus.

Ein großer Vorteil von Gartenhäusern aus Kunststoff oder WPC ist die Möglichkeit, sie schnell auf- und wieder abzubauen. Wenn Du ein Gartenhaus nur temporär benötigst, etwa für ein Party-Wochenende im Garten, findest Du in diesen Modellen vielleicht genau das richtige.

Gartenhäuser aus Metall

Auch bei einem Gartenhaus aus Metall musst Du Dir über das Streichen keine Gedanken machen. Es sei denn, Du möchtest Deinem Gartenhaus eine andere Farbe verleihen. Ein solches Gartenhaus besteht aus stabilem Metallblech, das Wind und Sonne gleichermaßen trotzt. Falls Du jetzt die rostige Hütte vom Waldrand vor Augen hast, kannst Du Deinen Pulsschlag gleich wieder drosseln. Denn inzwischen sind Gartenhäuser aufgrund des Metalls oder dessen Beschichtung nicht mehr rostanfällig.

Ein Knackpunkt muss bei Gartenhäusern aus Metall allerdings genannt werden: Das Material bietet keinerlei Temperaturisolierung. Im Winter mag es zwar auch in anderen Gartenhäusern bitterkalt werden, doch ein Gartenhaus aus Holz oder WPC heizt sich durch die Sonneneinstrahlung nicht annähernd so stark auf wie ein Gartenhaus aus Metall.

Nicht nur auf das Material kommt es an!

Abhängig davon, welche Pläne Du mit Deinem Gartenhaus hast, kannst Du also aus verschiedenen Werkstoffen wählen: Bei einem Geräteschuppen kann es sich um ein Häuschen aus Metall handeln, der Partyraum oder das Homeoffice hingegen befinden sich besser in einem Holzgartenhaus oder einem Modell aus WPC. Achte aber unbedingt auch auf die lokalen und regionalen Vorschriften: Nur wenige Gartenhausmodelle darfst Du genehmigungsfrei an jedem Platz aufstellen. Meistens brauchst Du eine Baugenehmigung, die leider auch nicht für jeden x-beliebigen Standort des Gartenhauses erteilt wird. Erkundige Dich also am besten bereits frühzeitig, welche Auflagen Du einhalten musst. Anschließend kannst Du ganz entspannt das Gartenhaus aussuchen, das optimal zu Dir passt.

Quellen

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