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Funkwetterstation: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Funkwetterstation im Test

Wie das Wetter heute wird, ist nicht nur für Hobbymeteorologen eine wichtige Überlegung. Ob für die richtige Outfit-Wahl oder eine optimale Tagesplanung, auf Funkwetterstationen kann man sich verlassen. Zudem bieten die Geräte heutzutage noch viel mehr smarte Funktionen, die Deinen Tag verbessern können und auch ein Smartphone in den Schatten stellen. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Funkwetterstationen Tests.

Unsere Favoriten

Die beste Funkwetterstation für Einsteiger: Bresser WTW 5-in-1
“Hochwertige Qualität in schicker Holzoptik.”

Die beste Funkwetterstation mit Touchscreen: Infactory FWS-1100
“Einfach mit nur einem Fingerwisch zu bedienen.”

Die beste Funkwetterstation mit App: Funkwetterstation von Netatmo
“Lokale Wetterdaten immer und überall dabei.”

Die beste Funkwetterstation unter 50 Euro: Funkwetterstation von Kalawen
“Überzeugendes Design zum kleinen Preis.”

Die beste “versteckte” Funkwetterstation: Intenso 7 Weather Man
“Die Magie von wundervollen Familienfotos und Wetterstation in einem.”

Die beste Funkwetterstation mit Wettervorhersage: TFA Dostmann Eos Max
“Professionelle Wetterprognosen, auch für den liebsten Urlaubsort.”

Die beste Funkwetterstation für Senioren: Bresser Meteo Temp
“Simples und elegantes Design, ohne viel Beiwerk.”

Die beste Funkwetterstation für Profis: dnt WeatherScreen PRO
“Umfangreiche Mess- und Analysefunktionen für jeden Meteorologen und jene, die es werden wollen.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine eigene Wetterstation ist die einzige Möglichkeit Deine lokalen Wetterdaten zu ermitteln. Hier wirst Du in den Nachrichten und im Internet nicht fündig werden.
  • Moderne Funkwetterstationen bieten einige nützliche Funktionen über die Dein Smartphone nicht verfügt.
  • Mittlerweile kannst Du Dich immer und von überall mit Deiner Station verbinden, ganz einfach per Internet und App.
  • Deine Wetterstation hilft Dir nicht nur mit dem Wetter draußen, sondern kann auch Dein Zuhause in eine Wohlfühloase zu verwandeln.
  • Gute Einsteigermodelle kannst Du bereits zu günstigen Preisen erwerben.

Die besten Funkwetterstationen: Favoriten der Redaktion

Funkwetterstationen gibt es in zahlreichen und verschiedenen Varianten zu finden. Damit Du den Überblick behältst, haben wir Dir unsere Favoriten zusammengestellt.

Die beste Funkwetterstation für Einsteiger: Bresser WTW 5-in-1 Wetter Center

Was uns gefällt:

  • umfangreiche Wettermessungen und Historien
  • platzsparender multifunktionaler Außensensor
  • benutzerdefinierte Alarmfunktion für Wetterwarnungen
  • Raumklimaindikator für ein angenehmes Zuhause
  • schicke Holzoptik der Basisstation
  • Zusatzinformationen wie z.B. Taupunkt oder Hitze-Index
Was uns nicht gefällt:

  • Batterien nicht im Lieferumfang

Redaktionelle Einschätzung

Wer eine einfache, aber überzeugende Wetterstation sucht, sollte sich die Bresser WTW 5-in1 Wetterstation genauer ansehen. Die Station ist 12 x 19 x 2 cm groß und passt somit überall gut hin. Zudem besticht sie durch ihre schicke Holzoptik.

Das 5,5 Zoll Display kann per Knopfdruck kurzzeitig mit einer bernsteinfarbenen LED beleuchtet werden. Die Außensensoreinheit misst 34 x 40 x 14 cm und kann so platzsparend fast überall montiert werden. Beide Elemente benötigen insgesamt 6 AA-Batterien, welche nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Dagegen enthalten sind eine Anleitung, ein Standfuß für die Basisstation und Montageelemente für den Multi-Sensor. Dies umfasst eine Rohrschelle (25 bis 33 mm Durchmesser) und einen Standfuß.

Zu den umfangreichen Messwerten, die die Station anzeigt, zählen: Temperatur, Luftdruck und -feuchtigkeit, Niederschlagsmenge sowie Windrichtung und -geschwindigkeit. Zudem kann man über den Historiespeicher die Werte der letzten Stunden erneut abrufen. Die Daten werden intern für 24 Stunden gespeichert und ausgewertet.

Zusätzlich gibt es eine Zeit- und Datumsanzeige mit Alarmfunktion, eine Mondphasen-Darstellung und einen Raumklima-Indikator. Die 12-Stunden-Wetterprognose bietet auch die Funktion einer Frostwarnung, bei Temperaturen ab -3 °C. Es ist möglich einen benutzerdefinierten Alarm einzustellen, wenn ein festgelegter Höchst- oder Tiefstwert erreicht wird.

Kunden kaufen diese Wetterstation aufgrund ihrer Vielzahl an Messwerten, welche auch einen Hitze-Index und den Taupunkt beinhalten. Auch der Historiespeicher und die guten Montage-Möglichkeiten des kompakten Außensensors sind Pluspunkte des Produkts. Jedoch ist das Gerät dadurch nicht ganz preiswert.

Die beste Funkwetterstation mit Touchscreen: Infactory FWS-1100 (FreeTec)

Was uns gefällt:

  • Touch-Funktion für einfache Bedienung
  • umfangreiche Analyse der Wetterdaten
  • genaue Prognosen und Messwerte
  • sehr hohe Reichweite (150 m)
  • bereitgestellte Software zur meteorologischen Arbeit am PC
Was uns nicht gefällt:

  • Display nicht aus jedem Winkel gut lesbar
  • große Basisstation (7 Zoll)
  • großer Außensensor

Redaktionelle Einschätzung

Infactory bietet seinen Kunden eine Wetterstation mit großem 7 Zoll (ca. 18 cm) LCD-Display, welches durch seine Touch-Bedienung heraussticht.

Die graue Basisstation ist aus Kunststoff und 23 x 14,5 x 3,2 cm groß. Sie wird mit Batterien oder per Netzteil betrieben. Der Außensensor hat eine sehr große Reichweite von bis zu 150 m und hat eine Abmessung von 40 x 12 x 19 cm. Der Sensor benötigt ebenfalls Batterien. Die Station wird per Touch kalibriert. Später kann man die Funktion nutzen, um sich zusätzliche Wetterdaten anzeigen zu lassen.

Das Gerät misst die Innen- und Außentemperatur und den Luftdruck, aber auch Regenmenge sowie Windstärke und -richtung. Zudem wird aus den Messwerten ein 24-Stunden-Wettertrend berechnet. Ungewöhnlich ist die ebenfalls angezeigte Luftdruck-Historie der letzten zwölf Stunden mit 90 % Genauigkeit. Auch eine Zeit und Datumsanzeige ist vorhanden.

Besonders interessant ist die mitgelieferte Software zur Daten-Auswertung am PC. Diese läuft auf Windows 7 bis 10 und auf OS X/macOS. Den Computer verbindet man einfach per USB-Kabel mit der Station, das Gerät sollte also in der Nähe stehen. Nun kann man seine Messwerte analysieren, dazu zählen auch intern gespeicherte Minimal- und Maximalwerte für Temperatur und Niederschlag.

So überzeugt die Wetterstation Kunden nicht nur durch das innovative Touch-Display, sondern auch durch die umfangreiche Analysesoftware zur Erstellung eines persönlichen Wetterarchivs.

Die beste Funkwetterstation mit App: Funkwetterstation von Netatmo

Was uns gefällt:

  • Daten immer und überall abrufbar
  • Verbindung mit Apple HomeKit Produkten möglich
  • Belüftungsalarm und andere Warnmeldungen
  • präzise Messwerte
  • innovativer Windmesser und Regenmesser separat erhältlich
  • CO2- und Lautstärkemessung
  • verschiedene Alarm-Benachrichtigungen einstellbar
Was uns nicht gefällt:

  • benötigt Internetverbindung
  • keine Basisstation vorhanden
  • Smartphone, Tablet oder PC notwendig

Redaktionelle Einschätzung

Netatmo bietet seinen Kunden ein rundum Wohlfühlerlebnis. Die WLAN-Wetterstation kommt mit vielen zusätzlichen Funktionen, die das Leben Zuhause vereinfachen können.

Zu den Standardwetterdaten, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie -druck, bietet das Gerät eine Messung des CO2-Gehaltes und des Lärmpegels der Innenräume. Aus diesen Daten gewinnt die Station viele nützliche Informationen, zum Beispiel einen Luftverschmutzung-Index. Wird ein zu geringer CO2-Gehalt festgestellt, sendet das Gerät einen Belüftungsalarm, man sollte nun also einmal das Fenster öffnen.

Um die Luftqualität im ganzen Haus überwachen zu können, können bis zu drei Zusatzmodule angeschlossen werden. Wer eher auf die Messung der Außendaten fixiert ist, kann separat einen Regen- sowie Windmesser erhalten. Letzterer überzeugt durch seine innovative Ultraschall-Messtechnik.

Die Funkwetterstation kommt ohne ablesbare Basisstation. Zur Auswertung der Daten wird ein Smartphone, Tablet oder PC benötigt, sowie die dazugehörige (Web-)App. Kompatibel ist die Station ab iOS 9, Android 4.2 oder Windows Phone 8.0. Außerdem muss das Gerät mit dem WLAN verbunden sein.

Dies bringt den Vorteil, dass die Daten immer und überall eingesehen werden können. Auch einige weitere smarte Features sind somit gegeben. Zusätzlich zum Belüftungsalarm kann man personalisierte Alarme, bei Erreichung von bestimmten Messwerten, einstellen, welche direkt aufs Smartphone übertragen werden.

In der App hat man zudem Zugriff auf eine Wetterprognose und eine umfangreiche Analyse sowie Grafiken der Messwerte, um Wetteränderungen besser nachvollziehen zu können. Kunden sind besonders überzeugt von der neuesten Funktion der Netatmo Wetterstation: die Kompatibilität mit dem Apple HomeKit.

Somit kann man nun per Alexa oder Siri mit der Stimme die Wetterstation steuern und Werte wie die Temperatur abfragen. Besonders angenehm ist die Automatisierung auf Grundlage des HomeKits. Werden zum Beispiel bestimmte Werte bei der Raumluftqualität erreicht, können automatisch andere HomeKit-Produkte aktiviert werden, um die Qualität zu verbessern.

Die Station ist 4,4 x 15,5 x 4,4 cm groß und besteht aus silbernem Kunststoff. Die Messungen werden alle fünf Minuten durchgeführt und wahlweise in metrischen oder amerikanischen Einheiten angezeigt.

Die beste Funkwetterstation unter 50 Euro: Funkwetterstation von Kalawen

Was uns gefällt:

  • Mondphasen werden angezeigt
  • Station kann mit bis zu drei Außensensoren verbunden werden
  • Komfortstufe für Innenräume anhand von Temperatur und Feuchtigkeit
  • Helligkeit einstellbar
  • USB-Anschluss zum Aufladen von Geräten
Was uns nicht gefällt:

  • keine Batterien enthalten
  • mittlere Reichweite (60 m)
  • nur ein Außensensor (von drei möglichen) enthalten
  • Übertragungsrate 433 MHz störungsanfällig

Redaktionelle Einschätzung

Die Kalawen Wetterstation besitzt alle notwendigen Funktionen einer Wetterstation. Der spritzwassergeschützte Außensensor mit 60 m Reichweite misst die Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit und sendet diese mit einer Übertragungsrate von 433 MHz an die Basisstation. Diese Frequenz kann jedoch durch andere Funkgeräte gestört werden.

Die schwarze Station mit 16,6 x 9,3 cm Bildschirm zeigt die gemessenen Außenwerte, sowie die Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit und -druck an. Auch eine Wettervorhersage für die nächsten zwölf Stunden wir dem Kunden geboten, inklusive Tageshöchst- und Tiefsttemperatur. Zusätzlich wird die aktuelle Mondphase angegeben und eine Komfortstufe für den Innenraum berechnet, welche anhand von fünf Stufen dargestellt wird.

Auch auf einen Kalender und eine Uhr mit Weck- sowie Schlummerfunktion muss nicht verzichtet werden. Das Gerät kann mit Batterien (nicht enthalten) oder per Netzteil mit Strom versorgt werden. Die Montage erfolgt stehend oder an der Wand hängend. Im Lieferumfang sind Wetterstation, Netzteil, Anleitung und ein kabelloser Außensensor enthalten. Es können aber noch zwei weitere Sensoren mit der Station verbunden werden.

Besonders beliebt ist die Kalawen Funkwetterstation für ihre umfangreichen Funktionen zu einem günstigen Preis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Produktes ist für den einfachen Gebrauch optimal.

Die beste „versteckte“ Funkwetterstation: Intenso 7 Weather Man

Was uns gefällt:

  • digitaler Bilderrahmen und Wetterstation in einem
  • integrierte Diashow-Funktion für mehr Abwechslung
  • Fernbedienung enthalten zur einfachen Bedienung
  • Batterien im Lieferumfang enthalten
  • integriertes Speicherkarten-Lesegerät für schnelle Übertragung der Bilder
  • Lichtsensor für automatisches Abschalten des Displays im Dunkeln
Was uns nicht gefällt:

  • Außensensor hat nur geringe Reichweite (25 m)
  • Wetterdaten aufgrund der Doppelfunktion weniger umfangreich

Redaktionelle Einschätzung

Der Intenso Weather Man vereint digitalen Bilderrahmen und Wetterstation. Durch die Doppelfunktion ist die Wetterstation nicht sehr umfangreich, für die normalen Messwerte, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit aber ausreichend.

Das Gerät besticht durch sein hochauflösendes 800×600 px Farbdisplay. Auf dem 7 Zoll Bildschirm können Bilder im 4:3 und 16:9 Format angezeigt werden, die direkt von einer eingesteckten Speicherkarte (nicht beiliegend) oder einem USB-Stick abgespielt werden können. Zusätzlich bietet die Station eine Uhr und Kalenderfunktion, sowie einen Alarm.

Die vielen Einstellungsmöglichkeiten des Displays begeistert die Kunden. Mann kann sowohl Kontrast und Helligkeit als auch die Farbsättigung bearbeiten, um die angezeigten Bilder bestmöglich darzustellen. Neben Vollbild und Miniaturansicht bietet das Gerät auch eine Zoom- und sogar eine Diashowfunktion, für alle, die sich nicht für ein Bild entscheiden können. Der eingebaute Lichtsensor schaltet den Bildschirm auf Wunsch im Dunkeln ab.

Die schwarze Wetterstation ist 20 x 28 x 11 cm groß und kommt mit Fernbedienung (Batterien inklusive) für eine angenehmere Handhabung und einem Außensensor. Der Sensor hat jedoch nur eine Reichweite von 25 m.

Die beste Funkwetterstation mit Wettervorhersage: TFA Dostmann Eos Max

Was uns gefällt:

  • umfangreiche Wettervorhersage bis zu sechs Tage
  • Wetterprognose wird von professionellen Meteorologen erstellt
  • Wettervorschau für 150 beliebte Urlaubsorte
  • Übertragungsfrequenz von 868 MHz störungsfreier
  • kostenlose Wetterdaten per Wetterdirekt-Technologie
  • große Messbereiche für Innen- und Außentemperatur
  • Batterien sind im Lieferumfang enthalten
Was uns nicht gefällt:

  • lokal wird außen nur die Temperatur gemessen
  • nur regionale und keine lokale Wettervorhersage
  • Funkübertragung funktioniert nur in Deutschland

Redaktionelle Einschätzung

Die TFA Dostmann Eos Max ist eine satellitengestützte Funkwetterstation. Die Station ist silberfarben und aus Kunststoff gefertigt. Die Abmessungen betragen 4 x18,3 x 18,7 cm. Zur Stromversorgung werden vier AA-Batterien benötigt, welche im Lieferumfang enthalten sind.

Des Weiteren bekommt man einen Temperatursensor und die Basisstation, welche man stellen oder aufhängen kann, und eine Bedienungsanleitung. Der Außensensor hat eine Reichweite von 100 m und liegt damit im guten Bereich.

Die Eos Max ist ein Qualitätsprodukt von einem der führenden Hersteller für Wetterinstrumente in Europa. Sie bietet dem Kunden lokale Messwerte der Standard-Wetterdaten: Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Auch eine Funkuhr mit Datum und Weckfunktion sind enthalten. Besonders überzeugen kann die Station mit einer Übertragungsfrequenz von 868 MHz.

Kunden schätzen besonders die umfangreiche satellitengestützte Profi-Wetterprognose. Diese wird von Meteorologen erstellt und mehrmals täglich an die Funkwetterstation geschickt und enthält zusätzlich Regenwahrscheinlichkeit sowie Maximal- und Minimaltemperatur. Die Vorhersage deckt die nächsten fünf Tage ab, unterteilt in vier Tageszeiten.

Zudem kann man aus 150 beliebten Urlaubsorten bis zu fünf wählen, für welche dann auch eine Prognose angezeigt wird. Selbstverständlich ist die Übertragung der Wetterdaten für den Kunden komplett kostenfrei.

Beachten sollte man, dass die Funktechnologie der Wetterstation nur im deutschen Funknetz funktioniert.

Die beste Funkwetterstation für Senioren: Bresser Meteo Temp

Was uns gefällt:

  • schlichtes und simples Design
  • große Schrift und Symbole
  • einfache Bedienung
  • keine sichtbaren Knöpfe oder Schalter
  • sehr leicht
Was uns nicht gefällt:

  • Funkfrequenz 433 MHz störungsanfällig
  • nur Standardmesswerte verfügbar (Temperatur und Wettertrend)
  • Reichweite Außensensor gering (30 m)

Redaktionelle Einschätzung

Die Bresser Meteo Temp Funkwetterstation ist auf schlichtes Design und einfache Bedienung ausgelegt. Das Gerät kommt ohne sichtbare, störende Schalter aus und kann sowohl per Wandhalterung montiert als auch mit ausklappbarem Standfuß aufgestellt werden.

Das Gerät ist 8 x 2 x 15 cm groß und aus Kunststoff. Im Lieferumfang befinden sich die Basisstation, eine Anleitung und ein Außensensor mit 30 m Reichweite. Die Funkfrequenz beträgt 433 MHz, wodurch es zu Signalstörungen kommen kann. Sowohl Station als auch Sensor benötigen jeweils zwei AAA-Batterien.

Für das Produkt spricht das große und übersichtliche Display, mit nur den wichtigsten Informationen über das Wetter. So werden nur Innen- und Außentemperatur angezeigt sowie ein grafischer Wettertrend für den Tag. Die Datums- und Zeitanzeige stellt sich automatisch per Funk ein und muss somit nicht mühevoll programmiert werden.

Selbstverständlich bietet die Wetterstation keine umfangreichen Messwerte. Für alle die nur eine schlichte, lokale Temperaturanzeige auf einem nicht-überfüllten Bildschirm suchen oder eine extra große Anzeige, ist sie aber genau das Richtige.

Die beste Funkwetterstation für Profis: dnt WeatherScreen PRO

Was uns gefällt:

  • Solarpanel zur Stromversorgung
  • Upload-Funktion für Wetterportale
  • kompatibel mit IFTTT
  • Wetterdatenaufzeichnung für spätere Analyse
  • übersichtliche und umfangreiche Werte auf dem Display
  • WLAN-Verbindung mit 2,4 GHz
  • mobile Wetterdaten-Einsicht per App
  • individueller Alarm einstellbar
  • bis zu neun Sensoren gleichzeitig verwendbar
Was uns nicht gefällt:

  • keine Batterien im Lieferumfang
  • große Basisstation (7 Zoll)
  • für normale Verwendung sehr teuer

Redaktionelle Einschätzung

Die WeatherScreen PRO Wetterstation ist wirklich etwas für (Semi-)Profis. Die umfassenden Analyse-Funktionen gehen weit darüber hinaus, was man für die tägliche Kleidungswahl braucht.

Die Basisstation hat eine Größe von 20 x 14 x 2 cm und der Raumsensor von 4 x 12 x 2 cm. Die Abmessung des Außensensors beträgt 40 x 15 x 30 cm bei einer Reichweite von 100 m und einer Frequenz von 868 MHz. Das Messintervall der Sensoren beträgt 60 s. Die Basisstation kann sowohl aufgestellt als auch aufgehängt werden. Montageteile zur Anbringung der Sensoren sind im Lieferumfang enthalten.

Die Wifi-Wetterstationen zeigt Temperatur und Luftfeuchtigkeit für innen und außen an. Zudem werden Regenmenge, Windrichtung sowie -stärke, Luftdruck und die Helligkeit ermittelt. Der Außensensor wird mit einer Batterie-Solar-Kombination betrieben und ist so besonders umweltschonend und energiesparend. Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Das 17,8 cm Farbdisplay zeigt zudem die Uhrzeit und das Datum an und verfügt über eine Alarmfunktion, zur benutzerdefinierten Benachrichtigung bei Grenzwertüberschreitungen. Hinzu kommen Daten zum Taupunkt und zu Sturmböen, die gefühlte Temperatur und Gewitterwarnungen. Auch eine Min.-/Max.-Wert-Anzeige mit Zeitstempel gehört dazu. Der Bildschirm verfügt über einen hellen oder dunklen Modus, je nach Bedürfnis des Kunden.

Um eine gute Abdeckung und Darstellung des Raumklimas zu ermöglichen, kann die Basisstation mit bis zu neun Sensoren verbunden werden. Davon liegt aber nur einer, der Master-Raumklimasensor, bei Kauf bei.

Die wichtigste Funktion der Funkwetterstation ist zweifellos die umfangreiche Auswertung und Analyse der Messwerte. Die Wetterdatenaufzeichnung erfolgt in selbst wählbaren Intervallen und wird automatisch tabellarisch sowie grafisch ausgewertet. Seine Wetterdaten kann man jederzeit einfach in der kostenlosen App einsehen, insofern die Station mit dem WLAN (nur 2,4 GHz) verbunden ist.

Zudem können die Messwerte auch über Online-Wetter-Dienste publiziert und aufgerufen werden. Wer sich damit auskennt, kann sogar Automatisierungsregeln via IFTTT einrichten. Wem das noch nicht reicht, der kann die Datenlogger-Funktion der Station nutzen. Einfach eine microSD-Karte einlegen und die Messdaten dann am PC auswerten (CSV-Format).

Wie man schon am hohen Preis erkennen kann, ist die WeatherScreen PRO ein Gerät, welches meistens von (Hobby-)Meteorologen und Wetterprofis gekauft wird. Für diese Zwecke bietet sie eine sehr gute und umfangreiche Ausstattung. So steht dem Start in die eigene Meteorologie-Karriere nichts mehr im Weg.

Kaufratgeber für Funkwetterstationen

Du bist auf der Suche nach einer Funkwetterstation, aber bist Dir über einige Aspekte diesbezüglich noch nicht im Klaren? Dann schau in unserem Kaufratgeber vorbei. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen für Dich.

Funkwetterstation Test Wettertrend

Hier ein Beispiel für eine der vielseitigen Varianten einer Funkwetterstation, die durch den ausführlichen Wettertrend heraussticht.

Was ist eine Funkwetterstation?

Eine Wetterstation ist eine Zusammenstellung unterschiedlicher Messgeräte, welche zur Wetterbeobachtung dienen. Typische Bestandteile sind hierbei die Temperaturmessung, Luftdruckmessung und die Messung der Luftfeuchtigkeit.

Wie der Name schon sagt, schicken Funkwetterstationen ihre gemessenen Daten per Funk zu Dir nach Hause, analog oder digital. Moderne Stationen haben nebenbei noch viele weitere Funktionen, die nicht direkt der Wetterbeobachtung dienen.

Wann brauche ich eine Funkwetterstation?

Wann oder eher wofür Du eine Funkwetterstation braucht, hängt von Deinen eigenen Bedürfnissen ab.

Tagesplanung

Am Morgen kannst Du auf Deinem Gerät auf einen Blick alles sehen, was Du für die Planung Deiner Kleidung und des Tages brauchst, ohne erst eine Seite im Smartphone aufrufen zu müssen. Trotzdem kannst Du Deine Werte per Smartphone jederzeit abrufen, wenn Du wissen willst, wie das Wetter bei Dir zu Hause ist. So kannst Du Dir im Urlaub sicher sein, ob es bei Dir wirklich stürmt.

Lokale Messungen

Du hast lokale Werte aus Deiner Nähe, die für Dich zuverlässiger sind als regionale Werte von Wetterdiensten, was gerade für Gärtner nützlich sein kann. Für jeden, der sich schon immer in Meteorologie versuchen wollte, ist eine Wetterstation ein muss. Hier empfehlen sich hochpreisige Geräte mit vielen Zusatzteilen.

Tipp: Mit (Semi-)Profi-Stationen kannst Du Dich auch bei einem Wetternetzwerk anmelden. Dann werden Deine gemessenen Daten online auf der Seite des entsprechenden Wetterdienstes angezeigt, sodass Du immer Zugriff auf diese hast. Diese kannst Du dann mit allen anderen registrierten Stationen vergleichen. Manche Anbieter werten sogar Deine Daten für Dich aus, die Du einfach einsehen kannst.
So kommt es auf Deine Einschätzung an, ob Du eine Funkwetterstation benötigst. Sie bietet auf jeden Fall eine Erleichterung des Alltags. Natürlich solltest Du darauf achten, dass das gewählte Gerät zu Deinen Vorstellungen passt und alle gewünschten Funktionen mitbringt. Es gibt sogar Modelle die ihre Wetterfunktion hinter einem schicken digitalen Bilderrahmen verstecken.

Wie funktioniert eine Funkwetterstation?

Eine Funkwetterstation besteht aus einer Basisstation (Empfänger) und verschiedenen Sensoren (Sender). Die Sensoren nehmen verschiedene Messwerte auf und schicken sie dann über Funk an die Basis. Diese empfängt die Daten und zeigt sie Dir an. Gemessene Daten können zum Teil auch für einen bestimmten Zeitraum gespeichert und abgerufen oder direkt auf den PC oder Smartphone übertragen werden.

Erfahre in folgendem Video mehr zu der Funktionsweise von Funkwetterstationen:

Was für Arten gibt es bei Funkwetterstationen?

Im Großen und Ganzen gibt es drei verschiedene Arten von Funkwetterstationen. Die einen sammeln ihre Daten über einen Außensensor, die zweiten holen die Wetterdaten von Satelliten ein. Die dritte Variante sind Stationen mit WLAN-Verbindung.

Alle Typen haben ihre Vor- und Nachteile, je nachdem welche Bedürfnisse Du mit der Wetterstation abdecken möchtest.

Außensensor

Dies ist die typische Funkwetterstation. Lokale Wetterdaten des Außenbereiches kann man nur mit einem entsprechenden Sensor messen. Die Messfunktionen kannst Du mit Zusatzteilen erweitern und so zum Beispiel auch Windgeschwindigkeiten oder Regenmengen bestimmen.

Bei Übermittlung der Messungen per Funk vom Sender zum Empfänger können jedoch Störungen auftreten. Zudem benötigt der Außensensor eine Stromversorgung durch Batterien oder ein Netzteil. Außensensoren sind meistens im Lieferumfang enthalten, jedoch nicht immer. Bei separatem Zukauf solltest Du darauf achten, ob und wie viele Sensoren mit Deiner Station gekoppelt werden können.

Satellit

Da diese Form der Funkwetterstationen keines Außensensors bedarf, kannst Du hiermit keine lokalen Messwerte aufnehmen. Jedoch empfängt das Gerät regionale Daten von Satelliten, welche von großen Wetterdiensten bereitgestellt werden. Diese bieten somit viel mehr Informationen als Du lokal im Garten messen könntest, zum Beispiel Wetterwarnungen.

Auch die angezeigten Wetterprognosen sind zutreffender als lokal erstellte. Regionale Daten sind selbstverständlich ungenauer als direkt lokal Gesammelte, dafür ist die Funkübertragung weniger störungsanfällig.

Achtung: Je nach Standort kann das Funksignal zwischen Station und Satellit sehr langsam oder gar nicht vorhanden sein. Hierauf solltest Du vor dem Kauf unbedingt achten.

WLAN

Funkstationen mit WLAN bieten Dir die Vorteile des Internets. Du kannst auf Deine Daten immer und überall zugreifen. Natürlich wird hierfür eine stabile Internetverbindung benötigt. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Dein Smartphone oder Tablet mit dem Gerät eine Verbindung herstellen kann.

Für die Anzeige Deiner Daten brauchst Du zusätzlich eine App. Auf diese kannst Du bei Verbindung mit dem Internet immer in Echtzeit zugreifen und Deine gewonnenen Daten sogar in der Cloud speichern.

Natürlich vereinen viele Geräte mehrere dieser Arten und können so Nachteile ausgleichen.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Funkwetterstationen?

Bei der Auswahl einer Funkwetterstation gibt es vieles zu beachten. Im Folgenden haben wir für Dich die wichtigsten Kriterien zusammengestellt und erklärt. Wähle bei jedem Kriterium die Eigenschaft, die am besten zu Dir und Deinen Vorstellungen passt.

Display

Das Display ist bei der Auswahl eines Gerätes wichtiger, als Du vielleicht denken magst. Es ist der Bereich, der Dir alle Deine Daten übersichtlich anzeigt, also sollten diese für Dich gut lesbar sein. Displays gibt es von klein bis groß, mit unterschiedlichen Aufteilungen und verschiedenen Kontraststufen und Farben.

Umso größer die Anzeige ist, umso besser sieht man die Werte aus der Distanz. Da viele Geräte mittlerweile über einen Touchscreen verfügen, ist die Größe auch ausschlaggebend für die Handhabung. Zudem sollte der Bildschirm möglichst kontrastreich und beleuchtet sein, um die Bedienung und Lesbarkeit zu erleichtern.

Moderne Stationen verfügen über Farbdisplays, welche die Unterscheidung der verschiedenen Daten erleichtern. Bei manchen kannst Du sogar Deine Lieblingsfarbe einstellen.

Hinweis: In den meisten Fällen sind angezeigte Begriffe in englischer Sprache. Durch eindeutige Symbolik ist dies aber kein Problem und die Werte lassen sich trotzdem leicht zuordnen.

Messfunktionen

Jede Funkwetterstation kann Dir die Innen- und Außentemperatur sowie den Luftdruck und -feuchtigkeit anzeigen. Dies allein ist jedoch wenig beeindruckend und so verfügen moderne Geräte über viele zusätzliche Messmöglichkeiten, die vor allem Hobbymeteorologen erfreuen dürften.

Ob Regen- und Windmesser, CO2-Messer oder Lautstärke-Messer, je nach Wahl der Station gibt es unterschiedlichste eingebaute Funktionen oder zukaufbare Teile. Manchmal gibt es sogar eine Anzeige für Mondphasen und die herrschende Bewölkung.

Sei Dir also im Vorhinein bewusst, welche Funktionen Dein Gerät besitzen soll.

Reichweite und Frequenz des Sensors

Die Reichweite ist ein entscheidendes Kriterium bei der Platzierung Deiner Sensoren. Heutige Geräte haben eine Reichweite von etwa 100 Metern, also solltest Du beim Kauf nichts darunter wählen, da diese Angabe einen störungsfreien Zustand voraussetzt. Am besten eignet sich eine Platzierung 50 bis 100 Meter entfernt von der Basisstation.

Beachte: Wände oder andere massive Objekte stören das Signal und schränken so die maximale Reichweite ein.

Die Frequenz der Sensoren beträgt meist 433 Megahertz, da diese Frequenz für viele Geräte Standard ist. Dies kann dazu führen, dass andere Geräte, die die gleiche Frequenz nutzen, den Empfang der Basisstation negativ beeinflussen. Somit können Störungen auftreten.

Einige Sensoren nutzen die Frequenz 868 Megahertz, wodurch es zu weniger Störungen bei der Übertragung kommt. Eine Frequenz des Sensors von 868 Megahertz ist also zu empfehlen.

Stromversorgung

Sowohl die Basisstation als auch Außensensoren benötigen eine Stromversorgung. Hier gibt es batteriebetriebene Modelle aber auch die, die über ein Netzteil versorgt werden und Kombigeräte, welche beides vereinen.

Für Stationen, die nur wenig Strom benötigen, kannst Du auch auf eine Alternative mit Solar-Panel zurückgreifen. Diese braucht dann aber ausreichend Sonnenlicht.

Wetterprognose

Viele der heutigen Geräte verfügen über eine Wetterprognose des kommenden Tages oder sogar mehrerer Tage. Hierbei sollte man darauf achten aus welchen Daten die Station diese Prognose zieht.

Besteht eine Verbindung zu einem Satelliten oder mit dem Internet sind dort gewonnene Prognosen von bekannten Wetterdiensten. Dies bedeutet die Voraussagen sind so zuverlässig, wie es bei solch einem heiklen Thema wie dem Wetter geht.

Bei Funkwetterstationen, die eine Vorhersage aus Daten Deines eigenen, lokalen Außensensors erstellt, ist dies schwieriger. Oftmals wird nur der Luftdruck in die Auswertung mit einbezogen. Diese ist somit eher weniger akkurat, da viele Faktoren, die das Wetter bestimmen, unberücksichtigt bleiben.

Es gibt aber auch Stationen, die den Temperaturverlauf oder sogar alle gesammelten Daten für eine Prognose heranziehen und somit ein besseres Bild erstellen. Du solltest bei der Auswahl einer Funkwetterstation also darauf achten, wie die Wettervoraussagen erstellt werden.

Funktionen

Eine Wetterstation hat viele Funktionen rund um das Messen und Anzeigen von Wetterdaten zu bieten. Die meisten Stationen bieten Dir einen Überblick über die Innen- sowie Außentemperatur, den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit.

Hinzu kommen weitere Messwerte, die jedoch vom Gerät abhängig sind. Es gibt die Möglichkeit Dir die Minimal- und Maximaltemperatur anzeigen zu lassen, um den Temperaturverlauf besser einschätzen zu können. Für weitere Prognosen lassen sich Bewölkung, Luftdrucktendenz und Niederschlagswahrscheinlichkeit darstellen. Aus diesen Daten kann gegebenenfalls eine Unwetterwarnung erstellt werden.

Zusätzlich zu den Standard-Messsensoren bieten einige Stationen weitere Messgeräte. Hierzu zählen Regen- sowie Windmesser, CO2-Messer oder Lautstärkemesser. Unabhängig von den Wetterdaten kannst Du Dir auch Sonnenaufgang und -untergang sowie Mondphasen anzeigen lassen.

Moderne Funkwetterstationen besitzen Zusatzfunktionen, welche nicht direkt mit dem Wetter zusammenhängen. Diese können Dein Leben aber auf andere Weise bereichern. Die typischste Funktion, über die mittlerweile eigentlich jede Station verfügt, ist eine Anzeige des Datums und der Uhrzeit, sowie des entsprechenden Wochentages.

Dementsprechend ist es auch möglich das Gerät als Wecker zu nutzen. Aus verschiedenen Wetterdaten kann Dir Deine Wetterstation auch eine Wetterprognose und einen Wohlfühlfaktor berechnen.

Beim Kauf kannst Du zwischen einigen zusätzlichen Einstellungen wählen. Dazu zählen ein mehrfarbiges Display mit verschiedensten Wettersymbolen, unterschiedliche Helligkeitsstufen oder eine Fernbedienung zur erleichterten Handhabung.

Es ist zudem möglich Geräte zu erwerben, welche über internen Speicher und einen USB-Anschluss verfügen, um die Messdaten auf Deinem Computer ansehen zu können. Dies kann auch über eine WLAN-Verbindung und entsprechender App geschehen.

Ungewöhnlich sind Wetterstationen, welche ihre Anzeige verstecken. So gibt es Varianten, die Dir eine Diashow Deiner liebsten Fotos zeigen, wenn gerade keine Wetterdaten benötigt werden.

Anzahl der Sensoren

Je mehr Außensensoren man benutzt, desto mehr verschiedene Daten von verschiedenen Räumen kann man messen und auswerten. Aber eine Funkwetterstation kann mit mehreren Sensoren kompatibel sein, dies muss, aber nicht zwingend so sein. Manche Stationen können gar nicht mit Außensensoren verbunden werden.

Du solltest Dir als schon vor dem Kauf im Klaren darüber sein, wie viele Sensoren Du möchtest und dann prüfen, ob das gewählte Modell diese Funktion bietet. Achte auch darauf, ob ein oder mehrere Sensoren im Lieferumfang enthalten sind.

Montageart

Bei der Montage von Basisstation sowie Außensensoren gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Basisstation

Die meisten Basisstationen kann man problemlos hinstellen. Auch eine Montage an der Wand ist zumeist möglich. Die Anbringung unterscheidet sich je nach Hersteller. Die häufigste Variante ist die einfache Aufhängung an einem Nagel. Ansonsten werden mitgelieferte Halterungen, zum Beispiel Magnetschienen, an die Wand geschraubt und das Gerät daran aufgehängt.

Solltest Du Deine Station an der Wand befestigen wollen, kannst jedoch nicht in die Wand bohren, greife auf magnetische Exemplare (sofern entsprechender magnetischer Anbringungsort vorhanden) zurück oder versuche es mit starken Klebehaken oder Klebepads. Für letztere sollte die Rückseite der gewählten Basisstation möglichst glatt sein.

Außensensor

Die Aufhängung dieser Geräte erfolgt ähnlich wie bei der Basisstation oftmals an einem einfachen Haken/Nagel. Es gibt Halterungen, welche man an einer Stange oder einem Rohr befestigen kann.

Solltest Du eine komplexere Vorrichtung kaufen, an der mehrere Sensoren befestigt werden können, kannst Du diese auch einfach hinstellen. Dabei sollte eine gewisse Höhe dennoch beachtet werden, deswegen werden solche Aufbauten meistens auf einem Dach angebracht.

Einsatzbereich

Funkwetterstationen eignen sich zur Messung und Anzeige vieler Wetterdaten und zu Erstellung von Wetterprognosen. Mit diesen Informationen kann man die Tagesplanung und Kleiderwahl dem Wetter anpassen. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Gerade bei Berufen und Hobbys, die sich draußen abspielen, kann dies sehr hilfreich sein.

Bei der Planung der nächsten Jogging-Runde oder bei der Pflanzung neuer Setzlinge ist das Wetter ausschlaggebend. Nicht nur Sportler und Gärtner können die Daten einer Funkwetterstation nutzen, gerade für Hobbymeteorologen bietet sie eine grandiose Möglichkeit zur Auswertung lokaler Wetterdaten.

Moderne Wetterstationen bieten zahlreiche Zusatzfunktionen, die Dein Leben verbessern können. Leidest Du unter dem Wechsel der Mondphasen? Dann lass Dir diese auf Deinem Gerät anzeigen. Arbeitest Du zu Hause und bist oft unkonzentriert und müde wegen fehlendem CO2 im Raum? Dann ist eine Station mit CO2-Messer genau das Richtige für Dich. Diese sagt Dir, wenn es Zeit ist mal wieder zu lüften.

Welche Marken stellen qualitative Funkwetterstationen her?

Der Markt für Wetterstationen ist groß und somit gibt es viele unterschiedliche Hersteller. Damit Du den Überblick behältst, haben wir Dir einige Unternehmen herausgesucht, welche qualitativ hochwertige Funkwetterstationen herstellen.

Marke Besonderheiten
Oregon Scientific – USA Oregon bietet seinen Kunden Produkte für ein “smartes Leben”. Das Unternehmen strebt nach einer Vereinigung von hochwertiger Technologie und ästhetischem Design, mit Respekt vor unserer Umwelt. So wollen sie Kunden helfen deren Potenzial jeden Tag voll auszuschöpfen.
Technoline – Deutschland Das Unternehmen ist auf den Handel mit Wetterstationen und anderen elektronischen Produkten spezialisiert und bietet Kunden ein umfangreiches und hochwertiges Sortiment. Auf der Internetseite findet man ausführliche Informationen zu jedem Produkt.
Bresser – Deutschland Gestartet als Firma für optische Geräte bietet Bresser heute alles an, was Jung und Alt für die Entdeckung der Welt braucht. Sie zeichnen sich durch hohe Qualität zu fairen Preisen aus, und bieten Kunden eine umfassende Beratung durch fachkundiges Personal.
TFA Dostmann – Deutschland TFA Dostmann setzt auf innovative Designs bei stetig erweitertem Produktsortiment voller neuer Ideen. Das deutsche Unternehmen gestaltet den Markt für Wetterinstrumente seit vielen Jahrzehnten mit und so sind ihre Produkte wahre Klassiker.

Die Firma besitzt ihre eigene regionale Fertigung und entwickelt ihre Vielfalt nützlicher Messgeräte ständig mit Experten weiter. Dostmann bietet auch Geräte für die Verbesserung der Innenatmosphäre, welche Dein Zuhause möglichst angenehm gestalten.

Netatmo – Frankreich Schlichtes und ästhetisches Design ist ein Hauptaugenmerk der Geräte von Netatmo. Trotzdem fehlt es ihnen nicht an hochwertiger Technologie und innovativen und smarten Ideen. Kundenzufriedenheit ist ein wichtiger Punkt in der Firmenphilosophie von Netatmo.
Lambrecht meteo – Deutschland Suchst Du nach professionellen Funkwetterstationen mit umfangreichen Funktionen und Zubehör bist Du bei Lambrecht genau richtig. Die hochpreisigen Geräte sind nichts für den normalen privaten Gebrauch, für ambitionierte Meteorologen aber ideal.

Lambrecht bietet kundenfreundliche Komplettlösungen zur Messung und Datenerfassung, einschließlich Wartung und Service. Mit seinen erstklassigen Geräten erhielt das Unternehmen bereits Aufträge vom DWD (deutscher Wetterdienst).

Wo kann man eine Funkwetterstation kaufen?

Funkwetterstationen findest Du im:

Fachhandel

Eine Funkwetterstation kann man im Fachhandel und Elektronikmärkten erwerben. Diese Beschaffungsart ist vor allem zu empfehlen, wenn Du Dir noch unsicher bist, welche Wetterstation Du kaufen möchtest. In diesen Märkten erhältst Du eine umfangreiche Beratung und Deine Fragen werden von fachkundigem Personal geklärt.

Zudem erhältst Du hier Wetterstationen aus allen Preisklassen, also kannst Du Dir sicher sein, dass qualitativ hochwertige Produkte vorrätig sind, vielleicht aber nicht unbedingt günstige. Nachteilig ist, dass die Anfahrt zu einem entsprechenden Geschäft zeitaufwendig sein kann.

Einzelhandel

Manchmal gibt es die Geräte auch in Supermärkten oder Discountern im Angebot. Hier solltest Du immer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten. In Discountern gibt es zumeist günstige Geräte, welche vielleicht minderwertig in der Qualität sind oder keine ausreichenden Zusatzfunktionen bieten. Dies kann der Fall sein, muss es aber nicht.

Achte also vor dem Kauf darauf und erkundige Dich vorab zum Beispiel online. Im Geschäft direkt wird Dich das Personal nicht fachkundig beraten können, diese Recherche musst Du selbst betreiben. Das kostet natürlich zusätzliche Zeit.

Online-Shop

Ansonsten kann man eine Wetterstation einfach online kaufen, zum Beispiel bei Amazon. Der Vorteil des Onlineshoppings ist, es geht immer und überall und vor allem schnell. Damit einher geht, dass Dich niemand zu einem Produkt beraten kann. Du musst infrage kommende Geräte selbst finden und auf Tauglichkeit prüfen.

Hierzu finden sich im Internet zahlreiche Ratgeber, wie dieser hier, die Dir dabei helfen eine gute Entscheidung zu treffen. Diese eigene Recherche kostet selbstverständlich viel Zeit, wenn sie ausführlich sein soll.

Wie viel kosten Funkwetterstationen?

Preise für Funkwetterstationen variieren sehr stark nach Anzahl der Funktionen und der damit einhergehenden Ausstattung.

Die simpelsten Geräte starten bei einem Preis von 15 Euro, bieten aber keine komplexen Messungen oder Zubehörteile.

Für eine gute Wetterstation muss man schon etwas mehr ausgeben. Mit 50 bis 150 Euro bist Du gut dabei, wenn Du keine hochtrabende Meteorologie betreiben möchtest.

Sollte man semiprofessionelle oder gar professionelle Geräte verwenden wollen, liegt man in einem Bereich zwischen 300 und 1200 Euro.

Wichtiges Zubehör für die Funkwetterstation

Beim Erwerb einer Wetterstation hast Du je nach Gerät die Möglichkeit verschiedenste Zubehörteile dazuzukaufen. Manchmal sind diese inklusive, manchmal musst Du sie extra bestellen. Was unter den einzelnen Zusatzteilen zu verstehen ist, erklären wir Dir im Folgenden.

Funkwetterstation Test Windmesser

Zu der richtigen Funkwetterstation gehört auch das richtige Zubehör. Welche Zusatzteile es gibt und was dabei zu beachten ist, erfährst Du hier.

Fernbedienung

Ermöglicht es Dir Deine Station aus der Ferne zu bedienen, um zwischen verschiedenen Ansichten zu wechseln oder Einstellungen zu ändern. Fernbedienungen gehören bei den meisten Funkwetterstationen nicht zur Ausstattung.

Windsensor

Mit diesem Zubehörteil kannst Du sowohl die Windgeschwindigkeit als auch die Windrichtung messen. Die Windgeschwindigkeit wird zumeist von einem Schalen-Anemometer gemessen. Diese Vorrichtung mit drei halbkugelförmigen Schalen bestimmt die Geschwindigkeit aus der Schnelligkeit, mit der sich die Schalen drehen.

Es gibt weitere Geräte zur Messung der Windgeschwindigkeit, diese ist aber die häufigste bei Wetterstationen. Zur Anzeige der Windrichtung wird ein Windrichtungsgeber verwendet. Dieser dreht sich durch die Einwirkung des Windes, und zeigt so, in welche Richtung der Wind weht.

Thermosensor

Dieser Sensor misst die Temperatur an einem bestimmten Ort und sendet sie an die Basisstation. Solche Sensoren kannst Du innen und außen anbringen, je nachdem welche Temperatur Dich interessiert. Somit kannst Du auch die Temperatur in Räumen überwachen, die zum Beispiel kalt oder sehr warm sein müssen, weil sich darin etwas Temperaturempfindliches befindet.

Manche Wetterstationen zeigen Dir für die Außentemperatur auch Maximal- und Minimaltemperatur an, sodass Du Deine Kleidung optimal für den ganzen Tag wählen kannst.

Hygrosensor

Dieses Gerät wird zur Messung der Luftfeuchtigkeit genutzt. Hier magst Du Dich vielleicht fragen: Wofür muss ich das wissen? Dabei ist es durchaus wichtig die Luftfeuchtigkeit Deiner Innenräume zu kennen.

Ist diese zu niedrig, kann es zu brennenden Augen und spröden Lippen kommen. Eine trockene Nasenschleimhaut ist noch schlimmer, diese bietet keinen Schutz mehr vor eingeatmeten Krankheitserregern. Gefährlich wird es auch bei zu hoher Luftfeuchtigkeit, da sich so Schimmel in den Räumen bilden kann.

Regenmesser

Ein Regenmesser sagt Dir, wie viel Niederschlag (Regen oder geschmolzener Schnee) in einer bestimmten Zeit auf einer bestimmten Fläche gefallen ist. Hierfür fängt das Gerät den Niederschlag auf und wertet die aufgefangene Menge aus.

Wenn Du weißt, wie stark es bei Dir wirklich geregnet hat, kannst Du zum Beispiel sicher sein, ob Du den Garten nun gießen musst oder nicht. Nicht zu verwechseln sind Regenmesser mit Regensensoren. Letztere geben schlichtweg an, ob es regnet oder nicht.

Temperaturkabel

Diese Kabel sind eine Alternative zur Funkübertragung der Temperatursensoren. Das Kabel wird in die Basisstation gesteckt. Am anderen Ende befindet sich ein Temperatursensor, den man in der Reichweite der Kabellänge auslegen kann, um dort die Temperatur zu messen und über das Kabel an die Station zu schicken. Dies schränkt die Reichweite der Platzierung sehr ein.

Software

Wenn Du die Daten Deiner Wetterstation auf Deinem PC nutzen möchtest, brauchst Du die richtige Software dazu. Erkundige Dich hierfür vor dem Kauf, ob eine solche Software existiert und eine Übertragung somit überhaupt möglich ist.

Mit einer Software kannst Du dann Deine Messwerte ansehen und speichern. Meistens hat eine solche Anwendung verschiedene Analysefunktionen, die automatisch Deine Daten für Dich auswertet. So kannst Du das Wetter noch einfacherer und umfangreicher überwachen.

Schutzgehäuse

Ein solches Gehäuse schützt Deinen Außensensor vor äußeren Einflüssen. Dies ist hilfreich, wenn Du Deinen Sensor nicht optimal platzieren konntest, und zum Beispiel zu viel Sonne oder Regen auf das Gerät einwirkt.

Auch wenn Dein Sensor optimal platziert ist, ist eine Schutzhülle empfehlenswert, da so dem Verschleiß vorgebeugt wird.

Funkwetterstationen: Test-Übersicht

Im Folgenden haben wir Dir zusammengefasst, bei welchen bekannten deutschsprachigen Test-Portalen Du Dich über Wetterstationen erkundigen kannst.

Testmagazin Funkwetterstation Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein, es ist kein Test vorhanden.
Öko Test Nein, es ist kein Test vorhanden.
Konsument.at Nein, es ist kein Test vorhanden.
Ktipp.ch Nein, es ist kein Test vorhanden.

Leider konnten wir bei keinem der angegeben Verbraucherportale einen Test zu Funkwetterstationen für Dich finden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Funkwetterstationen

Du hast immer noch ungeklärte Fragen zu Funkwetterstationen? Vielleicht kann Dir unser FAQ weiterhelfen. Hier werden die am häufigst gestellten Fragen rund um Wetterstationen geklärt.

Welche Werte zeigt mir die Funkwetterstation an?

Das Display Deiner Funkwetterstation zeigt Dir jeden Messwert der verbundenen Sensoren an. Hinzu kommen allerlei zusätzliche Informationen, welche aber spezifisch für die einzelnen Geräte sind. Möchtest Du wissen welche verschiedenen Funktionen eine Funkwetterstation haben (und somit anzeigen kann) schau hier vorbei: Funktionen

Werte werden Dir mit großen Symbolen verdeutlicht, die in den meisten Fällen eindeutig sind. Hierzu zählen zum Beispiel eine Sonne oder eine Wolke mit Regentropfen. Die genaue Darstellungsweise variiert von Hersteller zu Hersteller ist im Großen und Ganzen aber ähnlich. Sollte Deine Station ein Farbdisplay besitzen, werden die unterschiedlichen Messwerte in verschiedenen Farben dargestellt. Dies führt zu einer noch besser Übersichtlichkeit und Lesbarkeit der Anzeige.

Wie teuer ist eine Funkwetterstation?

Funkwetterstationen starten bei einem Preis von 15 Euro. Geräte dieser Preisklasse haben jedoch nur Standardfunktionen und zumeist kein Zubehör zu bieten. Gute Stationen für den normalen Gebrauch liegen zwischen 50 Euro und 150 Euro. Hier kannst Du bei Bedarf zusätzliche Teile kaufen, um Dein System zu erweitern. Solltest Du semiprofessionelle oder professionelle Geräte suchen musst Du mit Preisen ab 300 Euro und bis zu 1200 Euro rechnen.

Wie zuverlässig sind die Werte?

Im Allgemeinen sind die Werte einer Funkwetterstation ausreichend zuverlässig für den privaten Gebrauch. Dennoch gibt es Faktoren, welche die Genauigkeit beeinflussen.

Qualität der Sensoren

Je hochwertiger die Sensoren sind, desto genauer können sie Messwerte aufnehmen. Dementsprechend sind auch die angezeigten Werte präziser.

Lokal oder regional

Lokal gemessene Daten sind für Deinen Standort zuverlässiger als Werte, die das Gerät von Wetterdiensten bezieht, da diese den Durchschnitt für eine ganze Region angeben.
Wetterprognosen von Wetterdiensten sind jedoch meist genauer als solche, die die Funkwetterstation aus lokalen Daten erstellt. Dies liegt daran, dass der Wetterdienst mehr Daten zur Verfügung hat.

Platzierung Außensensor

Deinen Außensensor solltest Du möglichst optimal nach Anleitung platzieren, sonst können Deine Messwerte stark beeinflusst werden. Scheint zu viel Sonne auf den Sensor, ist die angezeigte Temperatur zu hoch.

Ist der Ort sehr windgeschützt, kann durch fehlende Luftzirkulation eine eintretende Temperaturänderung erst viel später gemessen werden. Vor allem Windmesser sollten nicht an windgeschützten Orten aufgestellt werden.

Zwar sollte Dein Außensensor regengeschützt angebracht werden, dies ist für einen Regenmesser nicht der Fall. Ein Regenmesser bei dem kein Regen ankommt, kann Dir auch keine aussagekräftigen Werte liefern.

Gibt es eine Funkwetterstation auch im Discounter zu kaufen?

Funkwetterstationen gehören nicht zum Dauersortiment eines Discounters. Bei Discountern, die ein Angebot von Nicht-Lebensmitteln haben, kannst Du dennoch ab und an solche Wetterstationen finden. Im Onlineshop eines solchen Ladens hast Du vielleicht sogar Glück, wenn keine Station im aktuellen Vor-Ort-Angebot zu finden ist.

Hinweis: Achte hierbei jedoch unbedingt auf den Preis und die Qualität des Gerätes. Es ist gut möglich, dass es nicht Deine gewünschten Anforderungen erfüllt.

Brauche ich Batterien für eine Funkwetterstation?

Sowohl Basisstation als auch Sensoren funktionieren nur mit einer Stromversorgung. Diese wird durch Batterien, Netzteile, Akkus oder Solar-Panels sichergestellt, natürlich gibt es auch Kombigeräte.

Die meisten Sensoren benötigen Batterien, da sie so frei platziert werden können. Dennoch gibt es Varianten die mit Netzteil oder Akkus arbeiten, überlege Dir aber vorher, ob Du den Sensor entsprechend platzieren kannst. Sollte Deine für den Sensor gewählte Stelle eine ausreichende Sonneneinstrahlung besitzen, greife gern auf eine Solar-Alternative zurück.

Achtung: Auf den Sensor selbst sollte nicht zu viel Sonne scheinen, da sonst die Temperatur verfälscht wird.

Bei der Basisstation gibt es sowohl batteriebetriebene als auch Varianten mit Netzteil. Hier ist ein Netzteil zu empfehlen. Da die Platzierung keine Einschränkung darstellt und durch die sichere Stromverbindung das Gerät keine ausfälle hat, wie es bei Batteriewechseln der Fall wäre.

Achte beim Kauf auch darauf, ob Batterien gegebenenfalls im Lieferumfang enthalten sind.

Was für Alternativen gibt es zu einer Funkwetterstation?

Solltest Du Dich nur für die Standardwetterdaten interessieren, schau in den Nachrichten. Zeitung, Radio und Fernsehen informieren Dich mehrmals am Tag über Temperaturen und die Wettertrends der kommenden Tage.

Für einen genaueren Überblick über Wetterdaten kannst Du das Internet nutzen oder eine Wetterapp. Diese zeigen Dir alle wichtigen Werte und das weltweit. Was all diese Medien nicht können: Dir Deine lokalen Daten liefern. Hierfür brauchst Du eine eigene Wetterstation. Solltest Du Dich nicht für eine Funkwetterstation entscheiden, gibt es analoge Alternativen oder sogar PC-Wetterstationen mit USB-Technologie.

Wie weit im Voraus können Prognosen abgegeben werden?

Deine Funkwetterstation zeigt Dir, je nach Modell, lokale Prognosen der nächsten zwölf Stunden bis hin zu drei Tagen an. Wird die Vorhersage von einem Wetterdienst bezogen, ist auch mehr möglich. Je weiter in die Zukunft die Prognose reicht, desto weniger zuverlässig sind die Werte.

Wo platziere ich den Außensensor bestmöglich?

Bei der Platzierung Deiner Außensensoren ist einiges zu beachten. Ein falscher Standort kann Deine Messwerte erheblich beeinträchtigen.

Wettereinwirkung

Der Sensor sollte nicht über einen längeren Zeitraum des Tages der prallen Sonne ausgesetzt sein. Direkte Sonneneinstrahlung erhitzt den Sensor und verfälscht so die gemessene Temperatur teilweise erheblich. Am besten suchst Du Dir einen schattigen Platz.

Zudem sollte der Sensor vor starkem Regen und Wind geschützt sein, dies gilt jedoch nicht für Regen- und Windmesser. Ein wenig Wind sollte Deinen Außensensor für eine gute Luftzirkulation erreichen, um Temperaturänderungen schnell zu erfassen.

Höhe

Bestmöglich ist eine Platzierung in etwa zwei Meter Höhe. Schau hierfür aber am besten in die beiliegende Anleitung.

Himmelsrichtung

Süden ist die Sonnenseite, und, wie bereits erwähnt, ist das für Deine Messwerte kontraproduktiv. Platziere Deinen Sensor also, wenn möglich, im Norden. Hierfür ist ein Kompass zu empfehlen.

Reichweite

Beachte unbedingt die angegebene maximale Reichweite Deiner Sensoren. Meistens beträgt diese 100 Meter. Massive Wände und andere Objekte mindern das Funksignal und schränken so die Reichweite ein. Probiere etwas herum, wann die Verbindung zwischen Sender und Empfänger optimal ist.

Hauswände

Montiere den Außensensor nicht in der Nähe von Wänden, Fenstern oder Dächern. Diese Elemente können aufgenommene Wärme langfristig abgeben und so Daten verfälschen.
Auch Stein- und Betonböden können Wärme speichern. Optimal ist eine Anbringung über Rasen.

Regensensor

Bei Regensensoren solltest Du bei der Platzierung noch einige zusätzliche Dinge beachten. Im Gegensatz zu anderen Sensoren sollte Dein Regensensor etwa einen Meter über dem Boden platziert sein. Wähle auch hierfür einen windgeschützten Bereich. Es sollten sich keine großen Bäume in der Nähe des Sensors befinden, da deren Windschatten die Niederschlagsmenge beeinflusst. Kleine Büsche hingegen sind wünschenswert.

Eine Montage auf Terrassen, Deinem Balkon oder allgemein einer Hauswand bzw. Dach ist ungeeignet, da der Regen dort nicht direkt auf den Sensor treffen kann. Der deutsche Wetterdienst empfiehlt von großen Hindernissen, wie Bäumen oder Häusern, einen Abstand zu halten, der doppelt so groß ist wie die Höhe des Gebäudes.

Kann ich meine Funkwetterstation mit meinem PC oder Smartphone verbinden?

Eine Kompatibilität zwischen Wetterstation und einem Computer oder Smartphone ist noch kein Standard. Mittlerweile haben viele Geräte dennoch diese Funktion. Wenn Du eine solche Station besitzt, kannst Du über Dein Smartphone einfach von überall mittels einer App auf Deine lokalen Daten zugreifen.

Ist Dein PC mit Deiner Funkwetterstation verbunden, kannst Du dort alle Messwerte einfach einsehen und analysieren lassen. Dies Bedarf in den meisten Fällen einer separaten Software, welche im Lieferumfang enthalten sein sollte.

Wieso erkennt meine Wetterstation den Außensensor nicht mehr?

Für dieses Problem gibt es zwei Hauptursachen.

Signalstörung

Es ist möglich, dass das Funksignal zwischen Sensor und Basisstation von dem Funksignal eines anderen Gerätes überlagert und gestört wird. Platziere dann Deinen Sensor um oder schalte das störende Gerät ab, falls möglich.

Synchronisation

Sender und Empfänger müssen miteinander verbunden und untereinander angemeldet sein. Nur so kann eine Datenübertragung stattfinden. Wie diese Synchronisation funktioniert hängt konkret vom Gerät ab. Solltest Du dieses Problem haben, schau als Erstes in der Anleitung nach, wie sich Deine Geräte miteinander verbinden.

Oft hilft es beide Komponenten vom Strom zu trennen, da sie danach erneut versuchen eine Verbindung aufzubauen. Dies ist jedoch keine Universallösung und kann bei Deiner Wetterstation anders sein.

Und mit diesem neu gewonnenen Wissen kannst Du nun Deine perfekte Funkwetterstation finden und Dich über jedes Wetter freuen.

Funkwetterstation Test Hund Regen

So wie dieser Hund sich über den Regen freut, wird es auch für Dich kein schlechtes Wetter mehr geben. Du bist schließlich vorbereitet!

Weiterführende Quellen

  • Hier findest Du noch einmal allgemeine Informationen zu Wetterstationen und deren Funktionsweise: Mehr erfahren
  • Du bist nun so begeistert von Meteorologie und Wetterstationen, dass Du das Ganze gern professioneller angehen willst? Ein Verein von Hobbymeteorologen könnte da genau das Richtige sein: Mehr erfahren
  • Würdest Du die Werte Deiner Funkwetterstation gern online abrufen und mit anderen vergleichen? Dann versuche es in einem Wetternetzwerk. Deine Messwerte werden dort von Experten ausgewertet und übersichtlich dargestellt: Mehr erfahren

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