Beschriftungsgerät: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Graues Beschriftungsgerät mit schwarzem Etikett, mit der Aufschrift

Egal, ob Du Dir mehr Ordnung in der Küche, auf der Baustelle oder im Büro wünscht, Beschriftungen helfen Dir und Deinem Umfeld ein einheitliches System zu schaffen in dem jeder weiß, wo was hin gehört. Im folgenden Artikel haben wir Dir die wichtigsten Informationen für den Kauf von einem Beschriftungsgerät zusammengestellt und zeigen Dir weiter unten auf der Seite unsere Favoriten. Außerdem möchten wir uns aktuellen Beschriftungsgeräte Tests widmen.

Unsere Favoriten

Der günstige Allrounder: LetraTag LT-100H von Dymo
„Das perfekte Beschriftungsgerät für den Alltag.“

Das beste Gerät für Kinder: S0717900 Junior von Dymo
„Super für alle die ein gutes günstiges Prägegerät suchen.“

Das praktische Beschriftungsgerät mit Transportkoffer: PT-E300VP von Brother
„Dieses Gerät eignet sich optimal für den Einsatz auf der Baustelle.“

Der multifunktionale Labelwriter mit App: PT-P710BT P-touch Cube Plus von Brother
„Durch die App kann jeder nach seinem eigenen Geschmack, Etiketten selbst gestalten.“

Der preiswerte Etikettendrucker für Büro und Versand: MU-ITPP941-US von Munbyn
„Die schnelle Druckgeschwindigkeit ist super für das Drucken von Versand-Labels.“

Der schlichte Labelwriter: Wireless BT Labelwriter von Aibecy
„Das Design-Beschriftungsgerät mit Bluetooth Funktion.“

Das Wichtigste in Kürze

  • Beschriftungsgeräte erleichtern das Zuordnen in den verschiedensten Bereichen. Bei allen muss Schriftband eingesetzt werden und es kann immer ohne zusätzliche Tinte bedruckt werden.
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten des Labelprinters spielen vor der Kaufentscheidung eine große Rolle.
  • Die Beschriftungsgeräte kann man mit verschiedenster Ausstattung kaufen. Bei manchen Geräten sind schon verschiedene farbige Ersatzbänder dabei.
  • Zusätzlich solltest Du darauf achten welche Art von Bänder damit kompatibel sind, da diese je nach Einsatzgebiet zum Beispiel wasser- oder feuerfest sein sollten.
  • Zum Zubehör von Beschriftungsgeräten gehören Batterien oder Akkus mit dazu passendem Ladegerät, wobei darauf zu achten ist, dass sich im mobilen Gebrauch Batterien und Akku besser eignen.
    Weißes Küchenregal mit beschrifteten Einmachgläsern

    Wenn Du Deine Küche organisieren willst, kannst Du alte Gläser von den Etiketten befreien und ganz einfach selbst Neue gestalten.

Die besten Beschriftungsgeräte: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt haben Wir für Dich eine Auswahl der besten Beschriftungsgeräte zusammengestellt.

Der günstige Allrounder: LetraTag LT-100H von Dymo

Was uns gefällt:

  • kann viele verschieden farbige Bänder bedrucken
  • LCD-Display ermöglicht vorab zu sehen was gedruckt wird
  • energiesparend durch automatisches Abschalten
  • kompatibel mit Etiketten zum Aufbügeln
  • Speicherfunktion für Datum, sowie für 9 Etiketten
Was uns nicht gefällt:

  • ABC-Tastatur erschwert die Eingabe
  • druckt mit geringer Auflösung, was optisch nicht so schön ist
  • kann nur eine Etikettenbreite (12 mm) bedrucken

Das Beschriftungsgerät von Dymo ist schön leicht mit nur 380 g und damit gut im Alltag zu benutzen. Der einfache, selbsterklärende Bedienung macht ihn zum ideal Etikettendrucker um schnell, präzise Beschriftungen zu erstellen. Da das Gerät mit Batterien betrieben wird, kann es überall benutzt werden. Akkus können auch verwendet werden, diese müsstest Du dann allerdings extern laden.

Da das Gerät allerdings nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand ist, gibt es Einschränkungen beim Display, so kann dieses nur 13 Zeichen anzeigen. Dank den 5 Schriftgrößen und 7 Textstile und 8 Rahmen, wie einem Krokodil und verschiedenen Symbolen, kannst Du Deine Etiketten individuell gestalten. Außerdem ist es möglich über 2 Zeile zu drucken.

Andere Kunden bemängelten, dass je nach Schriftgröße die Zeichen beziehungsweise Symbole verzogen werden. Mit der mitgelieferten weißen Papierkassette kannst Du direkt loslegen und Dir gegebenenfalls noch andere Farben nachbestellen. Da der LetraTag LT-100H ein gängiges Modell ist bekommst Du auch von No-Name-Marken Ersatzbänder, welche deutlich günstiger sind.

Das beste Gerät für Kinder: S0717900 Junior von Dymo

Was uns gefällt:

  • sehr benutzerfreundlich durch das Dreh- und Klick-Prinzip
  • integrierte Schneidefunktion beugt Verletzungen mit einer Schere vor
  • keine Batterien, Akkus oder Stromversorgung nötig
  • Prägeband ist im Inneren verstaut und dadurch geschützt
  • der ergonomische Griff macht es Kindern leichter, damit alleine zu arbeiten
Was uns nicht gefällt:

  • es muss recht fest gedrückt werden, um ein klares Schriftbild zu erhalten
  • die Schriftzeichen sind sehr eingeschränkt, es gibt keine Sonderzeichen
  • das Prägeband muss eine Breite von 9 mm haben

Das S0717900 Junior von Dymo ist wegen der simplen Handhabung gut für Kinder und Jugendliche geeignet, aber auch Erwachsene die ein günstiges Produkt mit wenig Funktionen suchen.

Die spezielle Schneidefunktion ermöglicht ein einfaches Entfernen der Schutzschicht vor dem Aufkleben. Das Gerät wird mit einem schwarzen 3 m langem Band geliefert und es gibt von Dymo weiter Farben wie blau, rot, grün, sowie Aluminium und Edelstahl. Auch No-Name-Marken bieten Präge-Etiketten in 9 mm Breite an.

Einige Benutzer*innen hatten nach einigen Benutzungen das Problem, dass ihr Beschriftungsgerät nicht mehr richtig prägte. Deshalb solltest Du darauf achten fest genug zu drücken und Du solltest darauf achten, dass die beiden Drehflächen übereinander sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte, kannst Du sie manuell nachjustieren.

Da gerade die Retro-Etiketten im Trend liegen und die meisten Prägegeräte deutlich teurer sind, ist dieses Gerät eine gute Alternative.

Das praktische Beschriftungsgerät mit Transportkoffer: PT-E300VP von Brother

Was uns gefällt:

  • Robuster Koffer schützt beim Transport
  • QWERTZ-Tastatur sorgt für eine einfache Bedienung
  • akzeptiert die verschiedenen Schrift-Bandbreiten 3,5/6/9/12/18 mm
  • kann Schrumpfschläuche für Kabel bedrucken
  • die laminierten Etiketten sind langlebig
  • der Lithium-Ionen Akku eignet sich perfekt für den mobilen Einsatz
Was uns nicht gefällt:

  • viel Verschnitt da vor jedem Druck ein 2,5 cm langes Stück des Bandes herausfährt
  • ist mir 740 g recht schwer und unhandlich

Das Gerät von Brother ist perfekt geeignet für den Gebrauch auf der Baustelle. Der Koffer schützt vor Dreck und äußeren Beschädigungen.

Da das Gerät 20 Sprachen unter anderem Englisch, Deutsch und Französisch kann, sowie die Maßeinheiten mm und Zoll kennt, kann das Gerät so gut wie überall eingesetzt werden. Dazu kommt, dass es verschiedene Etiketttypen für dieses Gerät gibt, wie zum Beispiel für Kabel oder Verteiler.

Diese Etiketten sind besonders lange haltbar, da sie mit dem von Brother patentierten Hinter-Band-Druck sehr resistent gegen allerlei äußerliche Einflüsse, wie Witterung oder Chemikalien sind.

Das Gerät wird mit dem dazugehörenden Lithium-Ionen-Akku und dem passenden Netzadapter geliefert. Im Lieferumfang ist außerdem ein erstes gelbes Schriftband enthalten, auf welchem die Beschriftung dann Schwarz erscheinen wird.

Das LC-Display ermöglicht vorab zu überprüfen, ob alles richtig eingegeben wurde. Bei dem Gerät kann sowohl die Textausrichtung, als auch die Schriftgröße, die Schriftbreite und verschiedene Schriftstile bestimmt werden. Außerdem kann es bis zu 5 Zeilen bedrucken.

Der multifunktionale Labelprinter mit App: PT-P710BT P-touch Cube Plus von Brother

Was uns gefällt:

  • eigene Designs mit der kostenlosen Smartphone App oder PC-Software erstellen
  • durch das kleine Fenster an der Rückseite sieht man, welches Schriftband eingelegt ist
  • kann wegen einem integrierten Akku mobil genutzt werden
  • das minimalistische Design sieht stylisch aus (DESIGN AWARD 2019)
  • kann mit Standard USB-Kabel geladen werden
Was uns nicht gefällt:

  • 2,5 cm Verschnitt vor jedem Druck
  • keine Tastatur und kein Display am Gerät, man kann das Gerät ohne Smartphone oder PC/Laptop nicht benutzen
  • mit 180 x 360 dpi hat es keine hohe Druckauflösung, allerdings trotzdem noch besser als die meisten anderen Geräte

Der PT-P710BT P-touch Cube Plus von Brother ist gut für den Einsatz im Büro geeignet, da sie ihn schnell an ihren Arbeitsplatz mitnehmen können und ihn jeder mit seinem Computer per USB oder Bluetooth verbinden kann. Die Arbeit wird erleichtert durch die Vorlagen für Ordnerrücken, QR-Codes oder Namensschilder. Den P-touch Cube gibt es sowohl in Weiß, als auch in Schwarz zu kaufen.

Durch die Software und die App kannst Du auch eigene Designs erstellen und sogar Logos oder Bilder auf Deine Etiketten drucken, dadurch ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt verschieden Add-In-Funktionen wie Excel, Outlook oder Word und das Etikett kann sowohl horizontal als auch vertikal bedruckt werden.

Einige der PC-Software Benutzer*innen bemängelten, dass diese kompliziert zu bedienen sei und man nicht mehrere Labels gleichzeitig vorbereiten kann.

Der Labelprinter akzeptiert 5 verschiedene Bandbreiten, 6/9/12/18 oder 24 mm und es gibt viele Farben für die Bänder. Auch No-Name-Marken bieten für dieses Gerät Ersatzbänder an. Wir haben für den P-touch Cube sogar ein Satinband zum Bedrucken gefunden, welches als Geschenkband oder zum Dekorieren genutzt werden kann.

Der preiswerte Etikettendrucker für Büro und Versand: MU-ITPP941-US von Munbyn

Was uns gefällt:

  • kann 700 Blatt hintereinander drucken ohne Pause
  • druckt mit einer Druckauflösung von 203 dpi
  • hat eine Druckgeschwindigkeit von 150 mm pro Sekunde
  • das Gerät kann selbstständig die eingelegte Etikettengröße feststellen
  • kann die verschiedenen Versandformate von Etsy, Ebay und vielen mehr
Was uns nicht gefällt:

  • das Menü ist in Englisch, was die Bedienung erschwert
  • wird mit Schutzkontaktstecker und UK-Netzteil geliefert

Das Etikettiergerät von Munbyn ist dafür gemacht Versandetiketten zu drucken und Dir damit in Bereichen wie Logistik oder Lager die Arbeit einfacher zu machen. Bei Texten oder feinen Symbolen druckt er zu unscharf, um ein schönes Schriftbild zu bekommen.

Damit Du effizient Drucken kannst, brauchst Du einen Etikettenhalter, der die Papierzufuhr zu Deinem Drucker regelt. Die Druckgeschwindigkeit kann eingestellt werden und je langsamer, desto genauer druckt das Gerät. Viele Kunden mit kleinen Onlineshops erfreuten sich über die Probe-Etiketten die mitgeliefert wurden und das nun ihr Versand um einiges schneller abläuft. Die mitgelieferte Software funktioniert sowohl mit Windows, als auch mit MacOS und laut Käufer*innen ist die Inbetriebnahme einfach.

Eine überzeugende Funktion ist ein Druckknopf, mit welchem man die Papierzufuhr direkt stoppen kann, um Papierstau zu verhindern.

Der Drucker kann verschiedenste Codes drucken, wie Codabar, Maxicode und QR-Codes. Du musst Dir keine Sorgen machen, dass der MU-ITPP941-US überhitzt, da er selbstständig, nachdem er 700 Blatt gedruckt hat eine fünf minütige Pause einlegt.

Der schlichte Labelprinter: Wireless BT Labeldrucker von Aibecy

Was uns gefällt:

  • Handschlaufe ermöglicht es das Gerät überall mitzunehmen
  • verschiedene Gerät-Farben zur Auswahl und das schlichte Design
  • Akku mit bis zu 4 Stunden Arbeitszeit
  • verbindet sich per Bluetooth und wird über App bedient
  • passende Etikett-Rollen zum Nachkaufen mit schönen Designs
Was uns nicht gefällt:

  • keine Bedienungsanleitung auf Deutsch dabei
  • Schriftband muss eine Breite von 12 mm haben

Der Labelprinter von Aibecy ist optimal, wenn Du kleine, schöne Etiketten für den Haushalt gestalten willst.
In der App sind den Gestaltungsmöglichkeiten zwar Grenzen gesetzt, es kann nur so etwas wie die Schriftgröße bestimmt werden, dafür kann man aber Tabelle oder Barcodes drucken.

Etiketten gibt es mit viele Designs, wie Blumen, Raketen, so wie in vielen verschiedenen Farben. Bei diesen Etiketten von Aibecy ist allerdings zu beachten, dass anders als bei den Geräten von Dymo oder Brother, es von dieser Marke kein durchgehendes klebendes Band gibt. Sie sind immer in bestimmte Längen unterteilt, 22 oder 30 mm und sind hauptsächlich für kleine Namensschilder oder kurze Beschriftungen geeignet. Dieses Problem kannst Du umgehen in dem Du von einer anderen Marke Dir ein Band in 12 mm Breite nachbestellst. Im Lieferumfang sind sowieso nur 2 Rollen enthalten.

Einige Käufer*innen konnten das Gerät nicht mit ihrem Smartphone verbinden, Du solltest daher vor dem Kauf darauf achten, das Dein Smartphone Bluetooth 4.0 fähig ist.

Kaufratgeber für Beschriftungsgeräte

Das Wichtigste, was Du beim Kauf von einem Beschriftungsgerät beachten solltest, findest Du im folgenden Abschnitt. Außerdem erklären wir Dir unter anderem was es für Beschriftungsgeräte gibt und welches Zubehör Dir helfen kann.

Was ist ein Beschriftungsgerät und wie funktioniert es?

Ein Beschriftungsgerät ist ein Drucker zum Etikettieren. Es gibt ihn als mobiles Handgerät aber auch als Tischdrucker. Ein Vorteil bei einem Beschriftungsgerät ist, dass man nur die gewünschte Bezeichnungen eingeben muss und direkt nach dem Drucken diese anbringen kann, da die meisten Beschriftungsbänder selbstklebend sind und man sie nicht noch extra zurechtschneiden muss.

Das richtige Beschriftungsgerät sollte je nach Einsatzgebiet mobil oder stationär sein, einfach und schnell zu bedienen sein, außerdem sollten die benötigten Bänder je nach Beschaffenheit in das Gerät passen.

Für wen eignet sich ein Beschriftungsgerät?

Ein Beschriftungsgerät ist für jeden hilfreich der schnell und präzise Etiketten erstellen möchte. Damit kann für mehr Ordnungen und Übersicht in der Büroablage, in der Küchenschublade, bei der Sitzordnung auf einer Hochzeit oder im Sicherungskasten gesorgt werden.

Schlüssel mit Namensschild auf einer Serviertte

Wer eine Hochzeit plant, wird irgendwann zum Punkt der Tischdeko kommen. Wenn Du keine Standard Namenskärtchen haben möchtest, sondern alles selbst individuell gestalten möchtest, kannst Du das mit einem Beschriftungsgerät tun.

Welche Arten von Beschriftungsgeräten gibt es?

Es gibt zum einen mechanische und zum anderen elektronische Beschriftungsgeräte.

Mechanische Beschriftungsgeräte

Bei den mechanischen Labelprintern handelt es sich um genau zu sein um Prägegeräte. Diese Handgeräte haben ein kleines Rad auf welchem vorstehende Buchstaben und Ähnliches mit Druck wie bei einem Locher in das Band eingedrückt werden. Dieser Durchdruck verfärbt sich durch die Überdehnung des Materials, weshalb keine Tinte benötigt wird. Da diese bei farbigen beziehungsweise bei schwarzem Band am besten zu sehen ist, werden hauptsächlich diese für die Prägegeräte verkauft.

Ein großer Nachteil bei einem mechanischen Beschriftungsgerät ist, dass man Schreibfehler nicht mehr korrigieren kann.

Vorteile von mechanischen Beschriftungsgeräte Nachteile von mechanischen Beschriftungsgeräte
Sie funktionieren komplett ohne Strom Wenig Gestaltungsmöglichkeiten
Einfache Bedienung Je nach Gerät muss man genügend Kraft haben, um ein klares Schriftbild zu erhalten
Die Schriftzeichen können sich abnutzen und dann weniger durchdrücken

Elektronische Beschriftungsgeräte

Elektronische Beschriftungsgeräte drucken mit dem Thermodruckverfahren, welches zum Beispiel auch bei Kassenzetteln verwendet wird. Hierbei wird durch Wärme die gewünschte Beschriftung auf das Band gebracht. Diese Etikettierung ist präziser und auch hier wird keine Tinte verwendet. Allerdings ist gerade ein Tischdrucker mit Ladekabel trotzdem nicht besonders ökologisch, da hier viel Strom verbraucht wird.

Vorteile von elektronischen Beschriftungsgeräte Nachteile von elektronischen Beschriftungsgeräte
Je nach Gerät gibt es unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten Funktionieren nur mit Batterien, beziehungsweise geladenen Akkus oder einer Stromversorgung
Wenn ein Speicher vorhanden ist, kann man schnell auf wichtige Etiketten zurückgreifen Die Elektronik kann kaputt gehen und dann muss man oft das ganze Gerät austauschen

Die wichtigsten Kaufkriterien

Vor dem Kauf eines Beschriftungsgeräts, solltest du verschiedene Punkte beachten. Die wichtigsten Kaufkriterien erklären wir Dir im nächsten Abschnitt.

Einsatzgebiet

Als Erstes solltest du Dich fragen, wofür Du Dein Beschriftungsgerät kaufen möchtest. Es gibt welche für den privaten Gebrauch, also im Haushalt, sowie für den gewerblicher Gebrauch, wie im Büro oder in einer Werkstatt und es gibt welche für den industriellen Gebrauch.

Schrift

Die meisten Gestaltungsmöglichkeiten hat man bei einem stationären Beschriftungsgerät, welches über eine PC-Software läuft. Es gibt allerdings auch mobile Endgeräte welche verschiedene Schriftarten anbieten. Meistens handelt es sich dabei jedoch nur um Schriftstile wie fett oder kursiv.

Bei Schriftfarben ist man sowohl bei einem Prägegerät als auch bei einem Gerät mit Thermodruckverfahren auf eine Farbe beschränkt. Die Prägegeräte überdehnen das Material des Beschriftungsbandes so, dass dieses sich hell verfärbt. Je nach Material wird die Schrift dementsprechend dann weiß oder metallisch glänzen. Die elektronischen Labelprinter schreiben immer schwarz. Bei beiden Verfahren kann man also nicht die Schriftfarbe bestimmen, allerdings gibt es ja verschiedene Bandfarben.

Bei Prägegeräten kann man die Schriftgröße nicht verändern, da sie auch nur eine bestimmte Bandbreite prägen können und somit die Schriftgröße darauf angepasst sein muss. Elektronische Beschriftungsgeräte haben verschiedene Schriftgrößen zu Auswahl. Von Gerät zu Gerät unterscheidet sich die Anzahl dieser von 3 bis zu 8 verschiedenen Schriftgrößen. Auch hier kann man natürlich über eine PC-Software noch kreativer werden.

Tastaturarten

Je nach Gerät gibt es verschiedene Tastatur-Systeme, es gibt welche die wie eine deutsche Standardtastatur(QWERTZ) aufgebaut sind oder welche die wie die alten Telefon-Tastaturen aufbaut sind (ABC). Es sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass das Beschriftungsgerät nicht aus einem Land kommt, in welchem die Tastatur völlig anders angeordnet ist, da sonst die Benutzung deutlich länger geht.

Es gibt auch Gerät die selbst gar keine Tastatur haben und immer mit einer PC-Software benutzt werden müssen, diese eignen sich nur für den stationären Gebrauch.
Schreibmaschinen Qwertz Tastatur

Wissenswert: QWERTZ- oder auch QWERTY-Tastaturen nennt man so, weil das die ersten Buchstaben auf der Tastatur von links nach rechts gelesen sind.

Bandbreite / Etikettenbreite

Es gibt verschiedene Bandbreiten für die Beschriftungsbänder welche von 2,3 mm bis 24 mm gehen. Die meisten Geräte können mehrere Bandbreiten bedrucken, dabei sind die Standardbreiten 3,5/ 6/ 9/ 12 mm. Prägegeräte haben eine feste Bandbreite, welche in den meisten Fällen 9 mm beträgt. Es gibt allerdings auch Prägegeräte mit mehreren möglichen Bandbreiten. Die Länge der Bänder variiert auch von 3 m bis 8 m.

Beschriftungsbänder

Je nach Einsatzgebiet sollte nicht nur auf den Labelprinter geachtet werden, sondern auch darauf, ob es für das jeweilige Gerät Bänder gibt die gegebenenfalls abriebfest, hitzebeständig, wasserfest oder stark klebend. Jedoch sollten alle selbstklebend sein.

Es gibt Beschriftungsbänder aus Papier, Kunststoff (Polyester, Nylon), aber auch metallisches Band oder Band zum Aufbügeln. Diese gibt es in ganz verschiedenen Farben wie gelb, blau oder rot, aber auch in durchsichtig oder in metallischem Pink.

Tipp: Die Ersatzbänder für Beschriftungsgerät gibt es übrigens oft von anderen Firmen günstiger, als von den Herstellern der Geräte. Du musst dabei nur darauf achten, dass das Band kompatibel mit Deinem Gerät ist.

Druckgeschwindigkeit

Die meisten drucken mit einer Geschwindigkeit von 20 mm pro Sekunde, es gibt aber auch Geräte die nur 7,5 mm pro Sekunde bedrucken können. Industrielle Beschriftungsgeräte können sogar mit einer Geschwindigkeit von bis zu 254 mm pro Sekunde drucken.

Stromversorgung

Bei der Stromversorgung kommt es darauf an wo Du später einen Labelprinter nutzen möchtest, wenn Du ihn im Büro nutzen willst, gibt es die Möglichkeit einen mit Netzanschluss zu kaufen.

Im Haushalt und im gewerblichen Gebrauch, wie auf einer Baustelle eignet sich ein mobiles Endgerät mit Akku oder Batterien besser. Es gibt aber auch die Möglichkeit komplett ohne Strom zu labeln und zwar mit einem Prägegerät, dieses kann aber nur im Privaten sinnvoll eingesetzt werde Etiketten.

Bedienfreundlichkeit

Bei Geräten für den industriellen Gebrauch gibt es zum Teil Schnellzugriffstasten. Bei den haushaltsüblichen Geräten gibt es kaum Geräte mit Speichermöglichkeit, allerdings merken sich manche Geräte was man vor dem letzten Ausschalten eingegeben hatte und es gibt Geräte, die verschiedene Sprachen kennen und so bei der Rechtschreibung unterstützen.

Display

Mobile, elektrische Beschriftungsgerät haben immer ein Display, bei stationären, welche über eine PC-Software laufen ist dies nicht der Fall, genauso wie bei Prägegeräten.

Welche Marken stellen qualitative Beschriftungsgeräte her?

Hier sind einige Marken, die qualitativ hochwertige Beschriftungsgeräte herstellen.

Brother

Die Firma brother verkauft seit 1982 mobile Thermo-Schreibmaschinen. Dabei hat sich die Firma selbst den Anspruch nach Nachhaltigkeit und Hochwertigkeit gestellt. Brother hat ein eigenes Recycling-Programm, in welchem sie leere Druckerpatronen neu befüllen (dies geht allerdings nicht mit den Schriftbändern für die Beschriftungsgeräte).

Wissenswert: Pro Jahr verkauft brother alleine im DACH-Raum bis zu 25.000 km Beschriftungsband. Der Erdumfang beträgt circa 40.000 km.

Dymo

DYMO ist 1958 gegründet worden und bekannt für Beschriftungsgeräte aller Art. Sie bieten Geräte sowohl für den Haushalt, das Büro, als auch für industrielle Zwecke an.

Aibecy

Außer den beiden Marktführenden Firmen gibt es noch kleinere, unbekannte Firmen, wie Aibecy. Die Firma Aibecy bietet auch Beschriftungsgeräte an, allerdings ist über diese Firma nicht viel bekannt. Sie wird über Amazon und AliExpress vertrieben.

Wo kann man Beschriftungsgeräte kaufen?

Beschriftungsgeräte lassen sich sowohl im Einzelhandel als auch Online erwerben. Offline sind sie im Elektrofachhandel wie Saturn oder MediaMarkt, in Supermarkt Sonderangeboten, beispielsweise im real, Aldi oder Lidl sowie in Buchhandlungen, in Schreibwarengeschäften beziehungsweise im Bürofachhandel zu finden.

Gut zu wissen: Wenn es ein Beschriftungsgerät im Supermarkt zu kaufen gibt, solltest du zuschlagen, da sie dort meist günstiger angeboten werden, als im Internet.

Wie viel kosten Beschriftungsgeräte?

Labelprinter gibt es ab 10 Euro, bei diesen sehr günstigen Geräten handelt es sich dann allerdings meistens um Prägegeräten.

Günstige elektronische Beschriftungsgeräte kannst Du ab 20 Euro finden. Beschriftungsgeräte können aber im industriellen Segment auch bis zu 1.500 Euro kosten.

Frau trägt zwei Pakete mit aufgeklebten Versandlabeln

Egal wie groß Dein Online-Shop schon ist, der Versand geht viel schneller, wenn Du einen Label Maker hast der Deine Etiketten druckt.

Wichtiges Zubehör für Beschriftungsgeräte

Zu den meisten Beschriftungsgeräten wird eine Grundausstattung mitgeliefert, damit Du direkt loslegen kannst. Es gibt allerdings einige Dinge die Du eventuell noch zusätzlichen benötigen könntest.

Beschriftungsband

Die meisten Beschriftungsgeräte werden mit mindestens einem Beschriftungsband geliefert und mehr braucht es für den Anfang auch nicht. Wenn Du etwas kreativer damit etikettieren möchtest, kannst du Dir noch zusätzliche farbige Bänder kaufen.

Zusätzliches Netzteil / Akku

Die haushaltsüblichen Geräte sind meist mit einem Batterie beziehungsweise Akku-Fach ausgestattet. Da musst Du dann schauen ob Batterien oder Akkus mitgeliefert werden oder diese noch zusätzlich besorgen musst. Außerdem ist zu beachten, dass bei Geräten mit Akku manchmal nur ein Ladekabel in der Lieferung enthalten ist und Du nun noch ein Netzteil organisieren musst.

Prägegeräte brauchen keine zusätzliche Energie, da sie nur mit der Hand bedient werden müssen.

Tintenpatronen / Tintenrollen

Tintenpatronen musst Du bei beiden Beschriftungsverfahren, mechanisch und elektronisch, nicht nachfüllen, da beide ohne Tinte auskommen. Allerdings gibt es industrielle Etikettendrucker, welche wie normale Drucker mit Tintenpatronen funktionieren.

Transporttasche

Für die Benutzung zu Hause braucht man keine zusätzliche Transporttasche oder ähnliches. Anders sieht das auf der Baustelle aus, hierfür gibt es extra Koffer, passend für die Beschriftungsgeräte. In diesen kann dann auch noch das Ladegerät sowie zusätzliche Beschriftungsbänder aufbewahrt werden.

Etiketten

Wenn du damit bunte oder eventuell sogar glitzernde Etiketten machen möchtest, musst du Dir diese Bänder zusätzlich besorgen. Die Standardfarben, weiß bei elektrischen Geräten und schwarz bei Prägegeräten, gibt es meist im Vorteilspack zu kaufen.

Beschriftungsgerät Test-Übersicht

Vor dem Kauf eines Beschriftungsgeräts solltest du Dir einige Test von bekannten Verbraucherorganisationen anschauen. Hier findest du die wichtigsten Tests zusammengefasst.

Testmagazin Beschriftungsgerät Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Nein, es ist kein Test vorhanden
Öko Test Nein, es ist kein Test vorhanden
Konsument.at Nein, es ist kein Test vorhanden
Ktipp.ch Nein, es ist kein Test vorhanden

Bislang wurden auf den bekannten Test-Seiten keine Produkttests zu Beschriftungsgeräten durchgeführt. Sollten in Zukunft Testberichte erscheinen, werden wir die Tabelle aktualisieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Beschirftungsgeräten

Hier sind die häufigsten Fragen zu Beschriftungsgeräten einmal für Dich zusammengefasst und beantwortet:

Wie reinige ich ein Beschriftungsgerät richtig ?

Bei einigen Geräten ist im Deckel des Bänderfachs eine Art Reinigungsstift, mit welchem Du den Druckkopf des Beschriftungsgerätes reinigen kannst. Du kannst Dir aber auch zusätzlich ein Reinigungskit beziehungsweise eine Reinigungskassette kaufen, damit Dein Gerät wieder einwandfrei funktioniert.

Gibt es dauerhaft klebende Bänder?

Ja da alle selbstklebend sind, es kann allerdings sein das bei intensiver Nutzung sich ein Etikett schnell ablöst. Dann solltest Du beim Band nachkaufen darauf achten eins auszuwählen, welches stark haftend ist.

Was genau sind laminierte Bänder?

Bei den laminierten Bänder handelt es sich um Bänder, welche durch das Thermoverfahren wie versiegelt werden und danach wisch-, wetter- und kratzfest sind. Sie können dadurch sogar UV-Licht und Chemikalien standhalten

Wie lang sollte ein Beschriftungsband sein?

Die Standardfarben wie Weiß bei elektrischen Beschriftungsgeräten und Schwarz bei Prägegeräten sollten 8 m lang sein, um lange etwas davon zu haben. Es gibt auch Bänder mit 12 m, welche sich gerade dann lohnen, wenn Du noch ganz am Anfang vom etikettieren bist und deshalb noch viel vor Dir hast. Bei speziellen Farben, die Du nur selten benutzten wirst reichen auch 4 m Länge.

Was ist das besondere bei industriellen Beschriftungsgeräten?

Industrielle Beschriftungsgeräte können mit einem höheren Druckvolumen drucken, da sie eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 254 mm pro Sekunde haben können. Außerdem drucken diese mithilfe einer PC-Software, weshalb einem mehr Gestaltungsmöglichkeiten gegeben sind.

Was sind die Trends im Bereich Beschriftungsgeräte?

Auf Instagram, Pinterest und Co ist das sogenannte “Labeling” sehr beliebt. Dabei wird hauptsächlich in der Küche, aber auch in anderen Bereich des Haushalts alles sortiert und in schöne Behältnisse gegeben und dann gelabelt. Hierfür verwenden viele Prägegeräte um den gewünschten „Retro”- Look zu bekommen.

Weiterführende Quellen

  • Falls Du mehr Infos über Beschriftungstechnik haben möchtest, kannst Du hier mal vorbeischauen: Mehr erfahren
  • Wenn Du noch DIY-Labeling-Ideen für e Hochzeit suchst: Mehr erfahren
  • Die Firmenhistorie von brother: Mehr erfahren
  • Für den Fall, dass Du noch Inspiration zur Organisation Deines Vorratsraumes suchst: Mehr erfahren

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