Beamer Test, Vergleich und Kaufratgeber

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Beamer im Test

Wer träumt nicht davon, ein kleines Heimkino in den eigenen vier Wänden zu haben? Durch den Einsatz von einem Beamer kannst Du Dir diesen Traum erfüllen. Damit Du bestens über  Projektoren informiert bist, haben wir den folgenden Beamer-Test für Dich geschrieben.

Unsere Favoriten

Der beste LCD-Beamer: Epson EB-U05 auf Amazon

“Vielfältig einsetzbarer Beamer mit einem hohen Kontrastverhältnis von 15.000:1.”

Der beste DLP-Beamer: Optoma HD28e auf Amazon

“Leiser Beamer, den Du dank der 3.800 Lumen auch bei Tageslicht einsetzen kannst.”

Der beste LED-Beamer: Topvision T26 auf Amazon

“Lange Lampenlebensdauer von bis zu 80.000 Stunden und zwei integrierte Lautsprecher.”

Der beste Beamer fürs Heimkino: Viewsonic PX701HD auf Amazon

“Native Full-HD-Auflösung für scharfe Bilder und Full 3D vorhanden.”

Der beste Beamer fürs Gaming: BenQ TH685 auf Amazon

“Durch einen speziellen Game-Modus perfekt auf das Gaming zugeschnitten.”

Der beste Beamer für Präsentationen: Acer P1255W auf Amazon

“Kann dank der 4000 Lumen auch in hellen Meetingräumen verwendet werden.”

Der beste Mini-Beamer: Anker Nebula Capsule auf Amazon

“Ultrakompakter Beamer, der gerade einmal 400g wiegt.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Beamer sind auch unter den Begriffen Projektor, Video-Beamer und Bildwerfer bekannt.
  • Mit einem Beamer kannst Du unbewegte und bewegte Bilder vergrößert auf eine Projektionsfläche werfen.
  • Es gibt verschiedene Beamer-Arten, die unterschiedliche Technologien nutzen.
  • Du kannst das Bild auf eine weiße Wand oder eine Leinwand projizieren.
  • Projektoren werden sowohl für den professionellen Bereich (Büro, Uni, Schule) wie auch privat (fürs Heimkino, Gaming) genutzt.
  • Es gibt spezielle Kurzdistanz- und Ultrakurzdistanzbeamer, die keinen großen Abstand zur Projektionsfläche brauchen.

Die besten Beamer: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt haben Wir für Dich eine Auswahl der besten Beamer zusammengestellt.

Der beste LCD-Beamer – Epson EB-U05

Was uns gefällt:

  • Vielseitiger Multimedia-Beamer für Bildpräsentationen, Heimkino etc.
  • Anschlussmöglichkeiten: 2x HDMI, USB-Typ A, USB-Typ B, VGA, Composite, S-Video.
  • Kontrastverhältnis von 15.000:1 und WUXGA-Auflösung.
  • 3.500 Lumen im normalen Modus. 2.100 Lumen im Eco-Modus.
  • Automatische vertikale Trapezkorrektur um ±30° vorhanden.
Was uns nicht gefällt:

  • Lautstärke im Normalmodus etwas laut.

Redaktionelle Einschätzung

Bei dem Epson EB-U05 handelt es sich um einen 3LCD-Projektor. Dieser bietet Dir eine native WUXGA-Auflösung mit 1920×1200 Pixel. Das Bildformat ist 16:10.

Als Lichtquelle dient eine langlebige Beamerlampe. Diese hat im normalen Modus eine Lebensdauer von bis zu 6000 Stunden. Benutzt Du den Sparmodus, erreicht die Lampe eine Betriebszeit von bis zu 10.000 Stunden.

Die Projektorlampe erstrahlt im Normalmodus mit einer Helligkeit von 3400 Lumen. Im Eco-Modus beträgt die Helligkeit 2100 Lumen. Der Beamer erzeugt also sogar im Sparmodus noch ein sehr helles und farbenfrohes Bild.

Der Projektionsabstand liegt zwischen 1,8 m und 2,17 m. Je nach gewähltem Abstand kannst Du damit ein Bild mit einer Diagonale zwischen 30 und 300 Zoll erzeugen. Das Projektionsverhältnis liegt zwischen 1,38 und 1,68:1.

Um eventuelle Korrekturen vorzunehmen, kannst Du die automatische, vertikale Trapezkorrektur nutzen. Die Horizontale Trapezkorrektur erfolgt automatisch. Beide Optionen bieten Dir einen Spielraum von ±30°. Außerdem ist eine manuelle Zoomfunktion vorhanden.

Der beste DLP-Beamer – Optoma HD28e

Was uns gefällt:

  • Geeignet fürs Heimkino, dank 24fps Bildwiedergabe und Full-3D.
  • Ein Integrierter Lautsprecher mit einer Leistung von 5W.
  • Leise im Betrieb: Nur 25 dB im Sparmodus.
  • HDMI, USB-Ausgang und 3,5mm Klinkenausgang vorhanden.
  • Farbkalibrierung mit ISF-Modi möglich.
Was uns nicht gefällt:

  • Manueller Zoom liegt nur bei 1,1x.

Redaktionelle Einschätzung

Der DLP-Beamer HD28e von Optoma bietet Dir aufgrund seiner 3800 ANSI Lumen auch bei Tageslicht ein gutes Bild. Die Farben wirken lebendig und natürlich. Außerdem ist das Bild sehr scharf. Mit einem ISF-Modi kannst Du die Farben kalibrieren und für einen Tag- und Nacht-Modus abspeichern.

Die Beamerlampe kann in drei verschiedenen Modi betrieben werden. Im hellsten Modus hat die Lampe eine Lebensdauer von 4000 Stunden. Der Eco-Modus verlängert die Lebenszeit auf 10.000 Stunden. Durch einen dynamischen Modus, der sich automatisch anpasst und für den möglichst besten Kontrast sorgt, liegt die Lampenlebensdauer sogar bei 15.000 Stunden.

Die Bilder werden mit 24fps wiedergegeben. Du kannst den Beamer also am besten für BluRay-Filme nutzen, da diese in 24fps gedreht werden. Dadurch wirken die Bewegungen flüssig. Außerdem kannst Du auch 3D-Filme damit schauen.

Die Anschlüsse fallen minimalistisch aus, aber reichen für die meisten Einsatzzwecke vollkommen aus. Es ist ein HDMI-Anschluss und ein USB-Ausgang vorhanden. Dadurch kannst Du Streaming-Adapter, wie den Fire Stick, an den Projektor anschließen und über USB mit Strom versorgen. Außerdem ist noch ein 3,5mm Klinkenausgang für Lautsprecher vorhanden.

Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,47 – 1,62:1. Die Leinwandgröße kann zwischen 28 – 301 Zoll liegen. Du solltest beachten, dass ein relativ großer Abstand zur Projektionsfläche nötig ist, da der manuelle Zoom nur bei 1,1x liegt.

Mit Hilfe der Keystone-Korrektur kannst Du Trapezverzerrungen um ±40° beheben.

Der beste LED-Beamer Topvision T26

Was uns gefällt:

  • Native Auflösung von 1080p und ein Kontrastverhältnis von 8000:1 sorgen für ein scharfes, sattes Bild.
  • Im Lieferumfang ist neben den gängigen Kabeln auch eine Tragetasche enthalten.
  • 2 Lautsprecher mit jeweils 3W sind bereits integriert.
  • Anschlüsse: 2x HDMI, 2x USB, 1x VGA, 1x AV, 1x Audioausgang.
  • Langlebige LED-Lampe mit einer Lebenszeit von bis zu 80.000 Stunden.
Was uns nicht gefällt:

  • Die Lautstärke der Lüfter ist etwas laut.

Redaktionelle Einschätzung

Bei dem Topvision T26 kommt keine herkömmliche Beamerlampe, sondern eine LED zum Einsatz. Diese ist sehr langlebig und hat eine Betriebslaufzeit von bis zu 80.000 Stunden. Die native Auflösung liegt bei 1080p, das Kontrastverhältnis ist mit 8000:1 angegeben. Dadurch entsteht ein scharfes, helles Bild mit guter Farbdarstellung.

Mit dem Projektor kannst Du ein Bild mit einer Diagonale zwischen 60 und 300 Zoll erzeugen. Der Beamer verfügt allerdings nur über einen digitalen Zoom und keinen optischen. Mit diesem kannst Du das Bild auf 70% verkleinern. Die letztendliche Bildgröße ist abhängig von dem Abstand zur Projektionsfläche. Eine vertikale Keystone-Korrektur von ±15° erlaubt es Dir Trapezverzerrungen auszugleichen.

Im Beamer sind 2 Lautsprecher mit einer jeweiligen Leistung von 3W eingebaut. Die Soundqualität ist gut und reicht für die meisten Anforderungen aus. Ansonsten kannst Du über den 3,5mm Klinkenanschluss auch andere Lautsprecher anschließen.

Der Lüfter ist im Betrieb zwar nicht der leiseste, allerdings wird er durch die eingebauten Lautsprecher so gut übertönt, dass das Geräusch nicht störend wirkt.

Der beste Beamer fürs Heimkino – Viewsonic PX701HD

Was uns gefällt:

  • Native Full-HD-Auflösung für ein scharfes Bild.
  • Hohes Kontrastverhältnis von 12.000:1 und sehr guter Schwarzwert.
  • Integrierter Lautsprecher mit einer Leistung von 10W.
  • Bietet Full-3D, um Filme in 3D anzusehen.
  • Anschlussmöglichkeiten: 2x HDMI, 1x VGA, 1x USB-A-Ausgang, 1x USB-B-Ausgang, 1x Audio-Ausgang, 1x Audio-Eingang, 1x RS232.
Was uns nicht gefällt:

  • Die Lautstärke der Lüfter im Normalmodus.

Redaktionelle Einschätzung

Falls Du einen Beamer zum Filme schauen suchst, ist der Projektor PX701HD von Viewsonic eine gute Wahl. Die native Full-HD-Auflösung sorgt für hochaufgelöste Bilder. Dank einem Kontrastverhältnis von 12000:1 sind die Schwarzwerte sehr gut und die Bilder wirken tief und natürlich.

Die Lampe des DLP-Beamers hat im SuperEco+-Modus eine Lebensdauer von 20.000 Stunden. Ansonsten liegt die Betriebszeit bei 5.000 Stunden. 3500 ANSI Lumen sorgen für helle Bilder.

Mit Hilfe einer SuperColor-Technologie werden die Bilder noch kräftiger dargestellt. Du kannst Dir außerdem ein eigenes Farbprofil anlegen und dieses in einer Cloud speichern und teilen. Außerdem kannst Du auch Farbprofile von anderen Nutzern installieren.

Der Beamer bietet Dir verschiedene Bildmodi und 2 Benutzerprofile. Diese kannst Du z.B. nutzen, um einen Tag- und Nachtmodus anzulegen. Außerdem kannst Du Filme in 3D über einen 3D-Bluray-Player ansehen.

Das Projektionsverhältnis ist zwischen 1,5 und 1,65:1. Der Abstand sollte zwischen 1 und 10,96 Meter liegen. Bei einem Abstand von 3,32m kann ein Bild mit einer Diagonale von 100 Zoll erzeugt werden.

Der Beamer hat einen 1,1-fachen optischen Zoom und einen 0,8 – 2,0-fachen digitalen Zoom. Mit Hilfe des Lens Shift kannst Du das Bild um 5% nach oben und unten bewegen. Außerdem ist eine vertikale Trapezkorrektur um ±40° möglich.

Der beste Beamer fürs Gaming – BenQ TH685

Was uns gefällt:

  • Spezieller Game-Mode für verbesserte Darstellung von dunklen Szenen und Game-Sound-Mode.
  • Digitaler Lens Shift und vertikale Keystone-Korrektur vorhanden.
  • Dank 3500 ANSI Lumen auch bei Tageslicht nutzbar.
  • Anschlüsse: 2x HDMI, 1x USB-A, 1x VGA, 1x Audio-Ausgang.
  • Lange Lampenlebensdauer im Sparmodus
Was uns nicht gefällt:

  • Nur ein integrierter Lautsprecher vorhanden.

Redaktionelle Einschätzung

Der Projektor TH685 von BenQ erfüllt alle Voraussetzungen, die Du für ein perfektes Gaming-Erlebnis benötigst. Der Beamer wurde speziell aufs Gaming zugeschnitten.

Über einen HDMI-Anschluss kannst Du die Konsole direkt an Beamer anschließen und das Bild in Full-HD auflösen lassen. Durch die Auflösung und ein Kontrastverhältnis von 10000:1 kannst Du Dich über gestochen scharfe Bilder mit satten Farben freuen. Außerdem kannst Du aufgrund der 3500 ANSI Lumen auch bei Tageslicht spielen.

Durch einen speziellen Game-Mode werden die Grafikbilder der Spiele insbesondere auch in dunklen Spielszenen hell und klar wiedergegeben. Im Beamer ist ein 5W-Lautsprecher integriert. Für die Tonausgabe kannst Du außerdem den Game-Sound-Mode einschalten. Außerdem ist ein 3,5mm Klinkenausgang für Lautsprecher vorhanden.

Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,13-1,46:1- Bei einem Abstand von 2,5 m kann der Beamer ein Bild mit einer Größe von 100 Zoll projizieren. Trapezverzerrungen kannst Du mit einem digitalen Lens Shift und einer vertikalen Keystone-Korrekturen beheben. Ein 1,3x Zoom ist möglich.

Die Lampe hat im Sparmodus eine Lebensdauer von 15.000 Stunden. Im normalen Modus beträgt diese 4.000 Stunden.

Der beste Beamer für Präsentationen – Acer P1355W

Was uns gefällt:

  • Automatische, vertikale Keystone-Korrektur vorhanden.
  • Dank 4000 ANSI Lumen auch bei hellen Räumen nutzbar.
  • Vielfältige Anschlussmöglichkeiten vorhanden.
  • Reduktion des Blaulichts zum Schutz der Augen
  • Klare und scharfe Bilder, vor allem bei Texten.
Was uns nicht gefällt:

  • Lampenlebensdauer von maximal 5.000 Stunden

Redaktionelle Einschätzung

Bei dem Acer P1355W handelt es sich um einen DLP-Beamer, der sich gut für Präsentationen eignet. Die WXGA-Auflösung mit 1280×800 Pixel ist für diese Zwecke vollkommen ausreichend.
Aufgrund der hohen Lumenanzahl von 4000 im Normal- und 3200 im Eco-Modus kannst Du den Beamer auch in hellen Meeting-Räumen einsetzen. Die LumiSense-Funktion von Acer sorgt für klare und scharfe Bilder.

Durch die BlueLightShield-Funktion kannst Du das Blaulicht des Beamers aktiv reduzieren. Das ist besonders bei längeren Präsentationen von Vorteil, da dadurch die Augen geschont werden.
Der Abstand zwischen Projektor und Wandfläche sollte zwischen 1 und 7,8 Meter liegen. Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,21-1,57:1.

Damit es zu keinen Trapezverzerrungen kommt, ist eine automatische vertikale Keystone-Korrektur vorhanden.

Mit Hilfe eines zusätzlichen Wireless-Adapters kannst Du Geräte kabellos mit dem Beamer verbinden. Außerdem kannst Du über einen HDMI-Anschluss mit MHL-Funktion die passenden Geräte direkt mit Strom versorgen.

Der beste Mini-Beamer – Anker Nebula Capsule

Was uns gefällt:

  • Geringes Gewicht von 400g und kompakte Maße.
  • Integrierter Akku für unterwegs.
  • Android-Betriebssystem mit vorinstallierten Streaming-Apps.
  • Hochwertiges Gehäuse mit Stativgewinde.
  • Lässt sich schnell einsetzen.
Was uns nicht gefällt:

  • Lüfter ist auch bei Tonwiedergabe wahrnehmbar.

Redaktionelle Einschätzung

Dieser Mini-Beamer von Anker ist kompakt und sehr leicht. Er wiegt gerade einmal 400g und ist so groß wie eine Getränkedose. Dadurch eignet er sich perfekt für unterwegs und im Freien. Möglich macht das auch der Akkubetrieb mit einer Laufzeit von bis zu 4 Stunden.

Der Projektor nutzt die DLP-Technologie und hat eine Auflösung von 854×480 Pixel. Das erscheint auf dem ersten Blick niedrig, allerdings zaubert der Projektor trotz der Auflösung ein scharfes Bild.

Der Nebula Capsule verfügt über ein Android-Betriebssystem mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Es sind bereits Apps wie Netflix und Prime vorinstalliert, wodurch Du direkt mit dem Streamen beginnen kannst. Darüber hinaus kannst Du auch über eine Wifi-Funktion Dein Smartphone mit dem Beamer verbinden und deine Inhalte drahtlos projizieren lassen.

Auf dem Boden des Gehäuses befindet sich ein Gewinde, durch das Du den Beamer auf ein Stativ schrauben kannst.

Den Fokus kannst Du manuell einstellen. Außerdem ist eine automatische Trapezkorrektur vorhanden. Der Beamer besitzt einen HDMI-Steckplatz, sowie einen Anschluss für Mirco-USB. Darüber kannst Du ihn mit Strom versorgen, falls der Akku leer ist.

Kaufratgeber für Beamer

In diesem Ratgeber zeigen Wir Dir, worauf Du beim Kauf von Beamern achten solltest. Außerdem erklären Wir unter anderem die Funktionsweise der verschiedenen Projektor-Arten und stellen Dir wichtiges Zubehör vor.

Was ist ein Beamer?

An dem Beamer wird ein visuelles Ausgabegerät angeschlossen. Das kann zum Beispiel ein Computer oder Laptop, eine Spielkonsole oder auch ein Streaming-Media-Adapter sein.
Der Beamer projiziert dann die stehenden oder bewegten Bilder meistens in vergrößerter Form auf eine Wandfläche oder eine spezielle Leinwand.

Beamer ist allerdings nur der umgangssprachliche Begriff. Die korrekte Bezeichnung lautet Projektor. Weitere synonyme Begriffe sind Video-Projektor, Video-Beamer und Bildwerfer.

Welche Beamer-Arten gibt es?

Beamer ist nicht gleich Beamer. Es gibt verschiedene Arten, die sich aufgrund ihrer verwendeten Technologie unterscheiden. In diesem Abschnitt lernst Du die folgenden Beamer-Arten und ihre Funktionsweise kennen:

  • DLP-Beamer
  • LCD-Beamer
  • LcoS-Beamer
  • LED-Beamer

DLP-Beamer

DLP steht für Digital Light Processing. Projektoren dieser Art nutzen eine reflektierende Technologie.

Die Lichtquelle ist eine Quecksilber-Beamerlampe. Dessen Licht wird durch ein sich drehendes Farbrad gesendet. Das Farbrad ist in den Farben Rot, Grün und Blau (RGB) eingeteilt. Neuere Modelle besitzen die RGB-Farben in doppelter Ausführung und verfügen somit über eine höhere Farbvielfalt und bessere Farbmischung. Die Bewegungen des Farbrades können hörbar sein.

Nachdem das Licht durch das Farbrad gesendet und entsprechend eingefärbt wurde trifft es auf einen DMD-Chip, der für die Bilderzeugung zuständig ist.

Info:
Der DMD-Chip (Digital Mirror Device) wurde von Texas Instruments entwickelt. Sein Erfinder, Larry Hornbeck, erhielt dafür 2014 den Technik-Oscar. Mittlerweile werden fast 90% der digitalen Kinos mit der DMD-Technologie versorgt.

In dem DMD-Chip sind bis zu 2,2 Millionen mikroskopische kleine, kippbare Spiegel enthalten. Jeder Spiegel entspricht dabei einem Pixel auf der Leinwand. Die Spiegel werden so ausgerichtet, dass das farbige Licht zur Projektionslinse reflektiert wird. Bei hellen Bildern wird das gesamte Licht reflektiert und bei dunklen gar nicht erst zur Projektionslinse weitergeleitet. Dadurch entstehen gute Kontrastwerte.

Das eingefärbte Licht wird nacheinander in den Einzelbildern dargestellt. Jedoch wird es aufgrund der Trägheit des menschlichen Auges als ein Bild wahrgenommen. Ein sehr geringer Teil der Menschen ist in der Lage, die einzelnen Farbbilder zu erkennen und dies nicht als einzelnes Bild wahrzunehmen. Dies geschieht vor allem bei schnellen Bewegungen. Das Ganze nennt man Regenbogen-Effekt, da es so aussieht, als ob ein Regenbogen über das Bild flimmert.

Die einzelnen Vor- und Nachteile des DLP-Beamers findest Du in der folgenden Tabelle.

Vorteile DLP-Beamer Nachteile DLP-Beamer
Gutes Kontrastverhältnis Regenbogeneffekt möglich
Staubunanfällig und wartungsarm Farbrad kann hörbar sein

LCD-Beamer

LCD steht für Liquid Crystal Display, also Flüssigkristall-Display. Anders als beim DLP-Beamer handelt es sich um eine übertragende Technologie. Auch beim LCD-Beamer ist das Leuchtmittel eine Quecksilber-Beamerlampe.

Das weiße Lampenlicht wird durch einen halbdurchlässigen, dichroitischen Spiegel in die Grundfarben Rot, Grün und Blau aufgespalten. Die jeweiligen farbigen Lichtstrahlen werden durch weitere Spiegel zu einem LCD-Panel in der passenden Farbe (also ein blauer Lichtstrahl zu einem blauen LCD-Panel etc.) gelenkt und strahlen hindurch.

Das LCD-Panel kannst Du dir dabei wie ein Dia vorstellen. Es lässt nur an den Stellen das Licht durch, an denen später die jeweilige Farbe dargestellt werden soll. Für jedes LCD-Panel entsteht ein einfarbiges Bild, welches mit den anderen Farben durch ein Prisma zusammengebündelt und als ein einziges Bild auf die Projektionsfläche geworfen wird.

LCD-Beamer zeichnen sich durch eine kräftige und natürliche Farbgebung mit einem guten Farbverlauf aus. Sie sind außerdem preiswert. Es kommt zu keinem Regenbogen-Effekt. Allerdings kann besonders bei älteren Modellen zum sogenannten Fliegengitter-Effekt kommen. Durch diesen kannst Du den Abstand zwischen den einzelnen Pixeln in Form von feinen, schwarzen Linien erkennen. Optisch erinnert dies an ein Fliegengitter.

Außerdem kann es in einigen Fällen zum LCD-Memory-Effekt kommen. Wenn der Beamer für längere Zeit ein statisches Bild anzeigt, kann sich dieses „einbrennen“ und bleibt darüber hinaus leicht sichtbar.

Die einzelnen Vor- und Nachteile von LCD-Beamers findest Du in der folgenden Tabelle.

Vorteile LCD-Beamer Nachteile LCD-Beamer
Preiswert Fliegengitter-Effekt bei älteren Modellen
Gute Farbdarstellung Anfällig für Staub, wartungsintensiv

Damit Du Dir die Funktionsweise und die Unterschiede von DLP- und LCD-Projektoren bildlich besser vorstellen kannst, empfehlen Wir das folgende Video:

LcoS-Beamer

LcoS steht für Liquid Crystal on Silicon. Es kommen ebenso Flüssigkristallpanel zur Bilddarstellung zum Einsatz.

Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei einem LCD-Beamer, allerdings mit dem Unterschied, dass sich hinter den LCD-Panel kleine Spiegel befinden. Das Licht wird also nicht durch das Panel geleitet (wie bei LCD-Beamern), sondern durch die kleinen Spiegel reflektiert (wie bei DLP-Beamern). Es handelt sich um eine Kombination aus der LCD- und DLP-Technologie.

Es kommt nicht zu den typischen Nachteilen der LCD- und DLP-Technologie. Ein Fliegengitter-Effekt ist aufgrund des höheren Füllgrades nicht möglich. Da kein Farbrad vorhanden ist, kommt es auch nicht zum Regenbogen-Effekt.

LcoS-Beamer weisen eine hohe Pixeldichte und dementsprechend eine hohe Auflösung auf. Das Bild ist klar und bietet ein gutes Kontrastverhältnis. Allerdings sind LcoS-Projektoren teuer.
Die Vor- und Nachteile des LcoS-Beamers findest Du in der folgenden Tabelle.

Vorteile LcoS-Beamer Nachteile LcoS-Beamer
Kein Fliegengittereffekt Teure Technologie
Gutes Kontrastverhältnis

LED-Beamer

LED-Beamer verfügen über keine eigene Technologie, sondern nutzen entweder die DLP- oder LCD-Technologie. Der einzige Unterschied besteht darin, dass statt herkömmlichen Beamerlampen aus Quecksilber LED verwendet werden. LED steht für Light-Emitting Diode, also eine Leuchtdiode.

Es kommen insgesamt drei LEDs zum Einsatz. Diese leuchten in den Grundfarben Rot, Grün und Blau.

Der Vorteil von LED-Lampen ist die sehr lange Lebensdauer. Diese beträgt in manchen Fällen bis zu 20.000 Stunden. Dadurch musst Du die Lampe unter Umständen nicht ein einziges Mal wechseln. Das spart Geld und ist gut für die Umwelt, da es weniger Elektromüll produziert.

Allgemein verbrauchen LEDs wenig Strom und halten dadurch die Energiekosten gering. Sie sind außerdem schneller einsatzbereit, da sie sich nicht aufwärmen müssen. Allerdings kannst Du eine LED nicht so leicht austauschen, da diese in vielen Fällen fest verlötet sind.

LED-Beamer überzeugen durch ihre kompakte und leichte Bauweise. Sie eignen sich deshalb gut für den mobilen Einsatz.

In der folgenden Tabelle findest Du die einzelnen Vor- und Nachteile des LED-Projektors.

Vorteile LED-Beamer Nachteile LED-Beamer
Sehr lange Lampenlebensdauer LED sind nicht austauschbar
Niedriger Stromverbrauch Niedrigere Helligkeit

Für welche Zwecke eignet sich ein Beamer?

Ein Projektor lässt sich für viele unterschiedliche Zwecke einsetzen. In diesem Abschnitt werden Dir die am häufigsten verwendeten Einsatzzwecke und ihre jeweiligen Anforderungen vorgestellt.

Heimkino

Mit Hilfe von Projektoren kannst Du das eigene Wohnzimmer in ein kleines Heimkino verwandeln und Filme im Großformat genießen. Dafür ist die Auflösung ein entscheidender Faktor. Diese sollte nativ mindestens bei 720p liegen. Am besten geeignet sind allerdings Full HD-Beamer.

Als Bildformat eignet sich insbesondere 16:9, da auch die meisten Filme in diesem Format wiedergegeben werden. Das Kontrastverhältnis sollten bei mindestens 10.000:1 liegen, damit die Farben am besten wiedergegeben werden und auch dunkle Szenen einen guten Schwarzwert aufweisen.

Damit Du Filme ungestört schauen kannst, sollte die Betriebslautstärke nicht allzu laut sein und im besten Fall unter 30 Dezibel liegen. Falls der Beamer doch etwas lauter ist, kannst Du das allerdings mit einer guten Soundanlage ausgleichen. Diese sollte die Betriebslautstärke übertönen. Im Projektor integrierte Lautsprecher sollten nur in Ausnahmefällen benutzt werden.

Um den Beamer mit AV-Receivern, DVD- und Bluray-Playern oder Streaming-Adaptern verbinden zu können, sollte ein HDMI- oder DVI-Anschluss vorhanden sein.

Mehrere Personen schauen sich eine Beamerprojektion an.

Mit einem Beamer kannst Du dir zusammen mit Deinen Freunden Filme ansehen oder Fotos präsentieren.

Gaming

Mit einem Gaming-Beamer kannst Du zusammen mit Freunden im Multiplayer-Modus auf einer großen Leinwand spielen. Aber auch für Solospiele eignet sich ein Projektor. Durch ihn kannst Du tief ins Spielgeschehen eintauchen.

Die Auflösung sollte hoch sein und mindestens in 720p vorliegen. Damit Du Deine Konsole problemlos anschließen kannst, sollte ein HDMI-Anschluss vorhanden sein. Der Projektor sollte einen geringen Input-Lag aufweisen, um Dir ein verzögerungsfreies Gaming-Erlebnis bieten zu können.

Hinweis:
Der Input-Lag (= Eingaverzögerung) bezeichnet die Zeitspanne, die zwischen dem Senden des Signals ( z.B. dem Tastendruck bei einem Controller) und der Ausgabe über das Anzeigegerät liegt. Er wird in Millisekunden gemessen.

Manche Beamer verfügen über spezielle Game-Modi, die Dir eine niedrige Latenzzeit und einen hohen Kontrast bieten. Die Latenzzeit sollte so niedrig wie möglich sein und maximal bei 40ms liegen.

Um die schnellen Bewegungen in einem Spiel flüssig darzustellen, sollte die Wiedergabefrequenz hoch sein.

Präsentationen

Insbesondere für Büros, Schulen und Universitäten wird zu Präsentationszwecke gerne auf Beamer zurückgegriffen. Das große Bildformat sorgt dafür, dass auch in großen Räumen die Inhalte auf der Leinwand gut zu erkennen sind.

Besonders wichtig für Präsentations-Projektoren ist es, dass sie eine hohe Helligkeit aufweisen. Der Grund: Die Räume können in den meisten Fällen nicht abgedunkelt werden, sodass Rest-Tageslicht vorhanden ist.

Falls bei den Präsentationen Texte verwendet werden, sollte die Schrift darauf gut und klar lesbar sein. Die Auflösung und der Kontrast spielen, abgesehen von Bildpräsentationen, für Präsentationszwecke keine große Rolle.

Damit das Beamer-Licht den Präsentierenden nicht blendet, sollte der Beamer an der Decke befestigt werden. Alternativ kann man spezielle Kurzdistanzbeamer verwenden.

Hinweis:
Kurzdistanz- und Ultrakurzdistanzbeamer benötigen nur einen geringen Abstand zur Projektionsfläche. Im Fall von Ultrakurzdistanzprojektoren kann dieser sogar aus ein paar Zentimetern Entfernung betrieben werden. Möglich macht das ein Weitwinkelobjektiv.

Damit man Computer und Laptops problemlos anschließen kann, sollten HDMI-, DVI- oder VGA-Anschlüsse vorhanden sein.

Eine Frau hält mit Hilfe eines Beamers eine Präsentation

Ein Beamer eignet sich sehr gut für Präsentationen im professionellem Bereich. Durch den Projektor kannst Du Texte, Bilder, Videos und Animationen vorstellen.

 

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien beim Beamer?

Bevor Du Dich für den passenden Projektor entscheiden kannst, solltest Du einige Dinge beachten. Welches die wichtigsten Kaufkriterien beim Beamer sind, erfährst Du in diesem Abschnitt.

Größe und Gewicht

Je nachdem, ob Du den Beamer mobil oder stationär einsetzen möchtest, ist die Größe und das Gewicht ein wichtiges Kriterium.

Für den stationären Betrieb spielt das Gewicht keine große Rolle. Der Beamer hat seinen festen Platz und wird nach der Installation nicht mehr bewegt.

Falls Du den Projektor allerdings flexibel einsetzen möchtest und auch unterwegs nutzen willst, sollte er leicht und kompakt sein. Dafür kannst Du spezielle Mini-Beamer verwenden, die teilweise unter 1kg wiegen.

Helligkeit

Die Helligkeit ist ein wichtiges Kriterium beim Beamerkauf. Die meisten Hersteller geben dafür die Lichtleistung in der Einheit Lumen bzw. ANSI Lumen an.

Hinweis:
ANSI ist die Abkürzung für American National Standard Insitute, also ein amerikanisches Standardisierungsinstut. ANSI ist also Standardnorm, ähnlich wie DIN.

Allgemein ist Lumen die Einheit des Lichtstroms. Es gibt an, welche Leistung von einer Lampe in alle Richtungen abgestrahlt wird. Bei den ANSI Lumen liegt der Fokus auf den Teil der Lichtstrahlen, die von dem Projektor tatsächlich auf der Projektionsfläche ankommen.

Welche Helligkeit Du benötigst, hängt von der Raumgröße, der Größe der Projektionsfläche und der Umgebungshelligkeit ab. Liegt zwischen dem Beamer und der Leinwand eine große Entfernung, wird ein größeres Bild projiziert. Das gesamte Licht verteilt sich auf diese Fläche. Dementsprechend muss die Helligkeit größer sein.

Kannst Du den Beamer-Raum gut abdunkeln, benötigt der Projektor eine niedrigere Helligkeit als bei nicht abdunkelbaren Räumen mit Restlicht.

Wie hoch die Lumenanzahl für die verschiedenen Einsatztwecke sein sollte, kannst Du der folgenden Tabelle entnehmen.

Einsatzzweck Lumenanzahl
Tageslicht-Beamer 2.000 – 3.000
Präsentations- und Business-Beamer 4.000
Heimkino- und Gaming-Beamer ab 1.000

Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis gibt den maximalen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz über Grau und zu Weiß an. Es ist die Bandbreite vom dunkelsten bis zum hellsten Punkt. Je höher der Kontrast ist, desto genauer sind die Abstufungen zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt.

Hinweis:
Bei einem Kontrastverhältnis von 5.000:1 erscheint der hellste Punkt 5.000 mal heller als der dunkelste Punkt.

Ein guter Kontrast sorgt für eine scharfe, satte Projektion und weist einen guten Schwarzwert auf. Die Bilder wirken außerdem durch ein hohes Kontrastverhältnis natürlich und besitzen eine hohe Bildtiefe. Ein geringer Kontrast lässt das Schwarz eher wie ein Grauton erscheinen.

Heutige Beamer sollten mindestens ein Kontrastverhältnis von 2.000:1 aufweisen. Für den Einsatz im Heimkino sollte das Verhältnis 10.000:1 betragen. Für Präsentations-Beamer reicht ein Verhältnis von 3.000:1.

Auflösung und Bildformat

Die Auflösung beschreibt die Anzahl der Pixel, die das Bild erzeugen. Je höher die Pixeldichte ist, desto schärfer erscheint das Bild.

Da sich das Auge an die hochaufgelöste Bildqualität gewöhnt hat, sollte die Auflösung Deines Beamers mindestens HD-Ready sein. Der Standard-Beamer hat in den meisten Fällen eine Full-HD-Auflösung, also 1920×1080 Pixel.

Anders als bei Fernsehern, hat sich die Ultra-HD-Auflösung bei Projektoren noch nicht durchgesetzt. 4K-Beamer sind noch sehr teuer.

Hinweis:
Achte bei der Angabe der Auflösung, ob es sich um die native Auflösung handelt. Nur diese gibt an, wie viele Pixel der Beamer tatsächlich auflösen kann.

Das Bildformat gibt das Verhältnis zwischen der Bildbreite und – höhe an und ist durch die Auflösung vorgegeben. Für das Heimkino eignet sich das 16:9-Bildformat am besten.
In der folgenden Tabelle findest Du die Auflösungen und ihre zugehörigen Bildformate.

Bezeichnung Auflösung in Pixel Pixelanzahl Bildformat Einsatz
XGA 1024×768 786.432 4:3 Einstiegsklasse
HD ready (720p) 1280×720 921.600 16:9 Heimkino-Einstieg
WXGA 1280×800 1.024.000 16:10 Business und Multimedia
Full HD (1080p) 1920×1080 2.073.600 16:9 Heimkino und Business
WUXGA 1920×1200 2.304.000 16:10 Business
UltraHD (4K) 3840×2160 8.294.400 16:9 High End Heimkino

Projektionsverhältnis

Das Projektionsverhältnis beschreibt das Verhältnis zwischen Projektionsentfernung und Bildbreite. Damit kannst Du bestimmen, wie weit der Beamer von der Projektionsfläche aufgestellt werden muss. Je näher der Beamer an der Leinwand steht, desto kleiner wird das Bild.

Zur Berechnung musst Du das Projektionsverhältnis mit der Bildbreite multiplizieren. Das Ergebnis ist dann der Abstand.

Das Projektionsverhältnis wird von den Herstellern als Verhältniszahl angegeben so aussehen: 1,5:1. Die erste Zahl steht für den Abstand, die zweite für die Bildbreite. Das bedeutet, dass der Beamer ein Bild mit 1 Meter Breite bei einem Abstand von 1,5 Meter erzeugt.

Verfügt der Projektor über eine Zoomfunktion, sind beim Projektionsverhältnis zwei Zahlen angegeben, also zum Beispiel 1,2-2,7:1.

Optische Funktionen

Ein Projektor kann über eine oder mehrere optische Funktionen verfügen. Die einzelnen Funktionen werden Dir in diesem Abschnitt vorgestellt.

Fokus

Mit Hilfe des Fokus kannst Du das Bild scharf stellen. Diese Möglichkeit bietet Dir jeder Beamer. Es gibt allerdings unterschiedliche Arten, den Fokus einzustellen. Die Einstellung kann einerseits per Hand über ein Drehrad erfolgen. Das Rad dazu befindet sich direkt an der Projektionslinse.

Anderseits kannst Du den Fokus bei einigen Projektoren motorisiert und per Knopfdruck vornehmen. Der Vorteil besteht darin, dass Du nicht direkt am Beamer drehen musst. Das ist besonders praktisch, falls der Beamer durch die Deckenmontage außer Reichweite ist.

Manche Projektoren bieten einen Autofokus an. Eine installierte Kamera übernimmt dafür die Scharfstellung automatisch.

Das Objektiv des Beamers, mit dem sich die Schärfe einstellen lässt.

Am Objektiv des Beamers kannst Du die Schärfe einstellen. Dafür drehst Du den Ring so lange, bis das Bild scharf eingestellt ist.

Zoom

Eine Zoomfunktion ist besonders dann praktisch, wenn der Abstand zwischen dem Beamer und der Leinwand entweder zu groß oder klein für die Projektionsfläche ist.

Mit Hilfe des Zooms kannst Du die Bildgröße an die Entfernung anpassen und verkleinern oder vergrößern. Es gibt sowohl optische als auch digitale Zoomfunktionen.

Beim optischen Zoom erfolgt die Einstellung am Objektiv selbst. Der digitale Zoom skaliert das Bild nur hoch oder runter. Dadurch verschlechtert sich die Bildqualität. Aus diesem Grund ist die optische Zoomfunktion zu bevorzugen.

Lens Shift

Sobald Du den Beamer nicht mittig, senkrecht und rechtwinklig zur Leinwand aufstellen kannst, entsteht eine Trapezverzerrung. Das projizierte Bild wird nicht rechteckig, sondern trapezförmig dargestellt und ist verzerrt.

Abhilfe kann Lens Shift bei diesem Problem schaffen. Diese Funktion dient dazu, das Bild verzerrungsfrei auf der Leinwand zu verschieben. Dazu kannst Du die Projektionslinse mit Hilfe zwei kleiner Räder am Gehäuse verschieben.

Es gibt sowohl horizontalen wie auch vertikalen Lens Shift. Beim vertikalen Lens Shift wird das Bild nach links oder rechts verschoben. Beim horizontalen Lens Shift wird es nach oben oder unten verschoben.

Lens Shift bietet Dir mehr Flexibilität beim Aufstellen des Beamers, da er auch an ansonsten ungünstige Positionen aufgestellt werden kann und Du das Bild ohne Qualitätsverluste justieren kannst.

Keystone-Korrektur

Die Keystone-Korrektur ist ebenfalls eine Trapezkorrektur. Diese kannst Du, ebenso wie Lens Shift, dann anwenden, wenn der Beamer nicht mittig zur Projektionsfläche ausgerichtet werden kann. Dafür wird eine künstliche Verzerrung geschaffen. Diese wird entgegen der eigentlichen Trapezverzerrung gestellt, wodurch das Bild gerade erscheint.

Das Problem der Keystone-Korrektur sind erhebliche Qualitätseinbußen. Die Lichtleistung und Auflösung werden dadurch verschlechtert. Das Bild kann an den Rändern unscharf wirken.
Anders als Lens Shift, findet die Keystone-Korrektur nur digital statt.

Hinweis:
Die Keystone-Korrektur sollte nur im Ausnahmefall benutzt werden und ist nicht für den dauerhaften Betrieb zu empfehlen. Der Beamer sollte im besten Fall rechtwinklig und waagerecht zur Leinwand stehen, damit erst gar keine Verzerrungen auftreten können.

Anschlussmöglichkeiten

Projektoren bieten Dir in der Regel analoge und digitale Schnittstellen. Vor dem Kauf solltest Du Dir überlegen, welche Geräte Du an dem Beamer anschließen möchtest.

Zu den Standardanschlüssen zählen heute die digitalen HDMI- und DVI-Anschlüsse. An beide kannst Du beispielsweise Laptops, Streaming-Adapter, Av-Receiver und Konsolen anschließen. Mindestens einer der beiden Anschlüsse sollte im besten Fall vorhanden sein. HDMI-Anschlüsse sind allerdings zu bevorzugen, da diese neben den Bildsignalen auch Ton übertragen können.

Die analogen Anschlüsse sind die VGA-, S-Video-, Composite-Video- und Komponenten-Video-Anschlüsse. Von diesen Anschlüssen sollten allerdings nur noch zu VGA gegriffen werden, da die Bildqualität über die anderen Anschlüsse zu schlecht ist.

Falls Du einen gebrauchten Beamer kaufen möchtest, der keine digitalen Anschlüsse besitzt, kannst Du auch Adapter (z.B. VGA to HDMI) nehmen, um ihn zeitgemäß nutzen zu können.

Betriebslautstärke

So gut wie jeder Beamer erzeugt im Betrieb Geräusche. Die Quelle dafür sind in den meisten Fällen die Lüfter und die Iris.

Die Lüfter sind dazu da, den Projektor zu kühlen. Je heller der Beamer ist, desto mehr Wärme erzeugt er und desto besser muss er belüftet und gekühlt werden. Größere Beamer sind meistens leiser als kleine Modelle. Bei kleinen Beamern sind mehrere kleine Lüfter mit höherer Drehgeschwindigkeit verbaut.

Die Iris ist eine Öffnung im Objektiv. Diese regelt, wie viel Licht ausdringt. Viele Beamer nutzen eine Auto-Iris-Funktion. In dunklen Szenen schließt sich die Iris, in hellen öffnet sie sich.

In Filmen mit schnellen Helligkeitswechseln reagiert die Iris durch die Autofunktion auf den Wechsel und erzeugt dabei ein Geräusch. Falls Dich das Geräusch stört, kannst Du die Funktion in den meisten Fällen abschalten. Allerdings ist die Helligkeit und der Kontrast dann nicht an die jeweilige Szene angepasst und eventuell etwas verschlechtert.

Viele Beamer bieten Dir einen Eco-Modus an. Dadurch verringert sich die Helligkeit der Lampe und dementsprechend muss diese weniger gekühlt werden. Die Lüfter laufen in diesem Modus langsamer und sind deshalb auch leiser.

Die Lüfter lassen sich bei manchen Beamern auch gegen leisere Modelle austauschen. Das solltest Du aber nur selbst machen, wenn Du damit bereits Erfahrungen gesammelt hast.

Tipp:
Sollte die Lautstärke des Projektors zu hoch und störend sein, kannst Du eine Hushbox  bauen. Eine Hushbox ist ein schallgedämpftes Gehäuse, in das der Projektor gestellt wird.

Lampenlebensdauer

Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Lebensdauer der Beamerlampe. Diese ist bei den LCD- und DLP-Beamern aus Quecksilber. Hersteller geben in den meisten Fällen eine Mindestlebensdauer an. Diese sind jedoch als Durchschnittswerte anzusehen und weichen in manchen Fällen von der Realität ab.

Ein Timer im Beamer zählt die gelaufenen Stunden der Lampe. Manche Beamer laufen unter Umständen nicht weiter, wenn die maximale Laufzeit erreicht ist.

Hinweis:
Die meisten Beamerlampen aus Quecksilber haben eine Lebensdauer zwischen 2000 und 3000 Stunden. LEDs halten hingegen bis zu 20.000 Stunden aus.

Durch den Eco-Modus kannst Du die Lebenszeit der Lampe deutlich erhöhen. Äußere Einflüsse, wie Staub und Rauch, verkürzen die Lampenlebensdauer. Ab etwa 1000 Betriebsstunden verschlechtert sich die Leistung der Lampe. Das Bild wird zunehmend dunkler.

Netzwerkfunktionen

Heutige Beamer bieten Dir einige Netzwerkfunktionen. Diese werden im folgenden Abschnitt vorgestellt.

WLAN

Durch eine WLAN-Funktion kannst Du den Projektor ohne weitere Adapter mit dem Internet verbinden. Das ist besonders praktisch, wenn der Beamer an der Decke montiert wurde. Außerdem sparst Du so zusätzliche Kabel. Durch die WLAN-Funktion kann man vor allem die Software des Beamers steuern.

Bluetooth

Einige Beamer verfügen über eine integrierte Bluetooth-Funktion. Dadurch sparst Du dir weitere Adapter. Durch Bluetooth kannst Du andere Geräte mit dem Beamer verbinden und musst keine weiteren Kabel unterbringen.

Besonders praktisch ist Bluetooth, um Bluetooth-Lautsprecher mit dem Beamer zu verbinden und den Ton darüber auszugeben.

Weitere Zusatzfunktionen

Neben den bereits genannten Funktionen kann Dein Beamer auch über folgende weitere Zusatzfunktionen verfügen.

Zusatzfunktion Beschreibung
Zwischenbildberechnung Bewegungsverbesserungstechnologie, die schnelle Bewegungen optimal darstellt und Bewegungsunschärfen reduziert.
Farbkorrekturen Bietet die Möglichkeit, Farben zu korrigieren. Es gibt einerseits voreingestellte Farbmodi und andererseits die manuelle Konfiguration.
3D-Fähigkeit Erlaubt es Dir, Filme über den Beamer in 3D zu sehen. Dafür brauchst allerdings spezielle 3D-Brillen.
Audio-Ausgabe In manchen Projektoren sind Lautsprecher integriert. Die Qualität ist allerdings meistens nicht gut. Sie eignen sich, wenn man keine andere Möglichkeit für eine Audioaugabe hat und für unterwegs.
Medienwiedergabe Viele Beamer haben einen USB-Anschluss und unterstützen die Wiedergabe von den darauf enthaltenen Medien (z.B. Filmdateien).

Welche Marken stellen qualitative Beamer her?

Die folgenden Marken stellen qualitative Beamer her.

BenQ

BenQ ist ein taiwanesisches Unternehmen. Es wurde 1984 als Tocherunternehmen von Acer gegründet.

Das Unternehmen bietet High-Tech-Produkte an. Dazu zählen insbesondere Monitore, Lautsprecher, PC-Zubehör und Projektoren.

Optoma

Das Elektronikunternehmen Optoma wurde 2002 gegründet und stammt aus Taiwan. Der europäische Teil des Unternehmens hat seinen Hauptsitz in London.

Optoma ist spezialisiert auf die Herstellung von Projektoren und Audioprodukte.

Epson

Der japanische Hersteller Epson ist im Bereich bildverarbeitender Technologien tätig.

Bekannt ist Epson vor allem für Drucker und Scanner. Darüber hinaus stellt das Unternehmen auch Projektoren, Digitalkameras, Sensoren und Mikrobauelemente her.

Viewsonic

Viewsonic ist ein amerikanisches Unternehmen, welches 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz befindet sich in Brea, Kalifornien.

Neben Projektoren stellt Viewsonic Monitore, Tablets, Fernseher und Notebooks her.

Acer

Der Computerhersteller Acer wurde 1976 in Taiwan gegründet und hat seinen Hauptsitz in Taipeh.

Neben Computern stellt Acer auch Tablets und Projektoren her.

Sony

Sony zählt zu den drittgrößten japanischen Elektronikkonzernen. Es wurde 1946 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Minato, Japan.

Bekannt ist Sony insbesondere für die Videokonsole Playstation, sowie für Audioanlagen und Musiktelefone. Außerdem stellt das Unternehmen Kameras, Fernseher und Beamer her.

Wo kann man einen Beamer kaufen?

Ein Projektor ist in den meisten Fällen eine teure Investition. Aus diesem Grund bietet es sich an, den Beamer vor dem Kauf anzusehen und auszuprobieren. Dadurch weißt Du, ob die Helligkeit stimmt und die Lautstärke Deinen Ansprüchen genügt.

Das kannst Du am besten bei einem örtlichen Elektronikfachgeschäft machen. Einige bieten extra Ausstellungsräume an, die den späteren Einsatzort simulieren sollen. So erhältst Du einen guten ersten Eindruck.

Du kannst auch online nach Beamern suchen. Das Internet bietet Dir eine sehr große Auswahl und du kannst die Preise problemlos miteinander vergleichen.
Einen Beamer kannst Du auf folgenden Seiten kaufen:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Mediamarkt.de
  • Saturn.de

Natürlich kannst Du auch einen gebrauchten Beamer kaufen. Dadurch kannst Du für wenig Geld ein älteres Modell nehmen.

Am besten nimmst Du einen Projektor, der beim Erscheinen zur Mittelklasse gehört hat oder ein ehemaliges High-End-Produkt. So kann die Ausstattung auch noch für die heutigen Ansprüche ausreichend sein.

Welche Alternativen zum Beamer gibt es?

Die gängigste Alternative zum Beamer im Heimkino- und Gaming-Bereich ist ein Fernseher. Im Gegensatz zum Projektor benötigt er keine aufwendige Installation. Du kannst ihn auspacken und sofort benutzen. Zubehör in Form von Halterungen oder Leinwänden sind auch nicht nötig.

Allerdings geht kein Weg an einen Projektor vorbei, wenn Du Filme oder Spiele im Großformat erleben willst. Es gibt zwar auch Fernseher mit einer Bildschirmgröße von über 80 Zoll. Diese sind allerdings sehr viel teurer als gleichwertige Beamer.

Speziell für Präsentationen im Büro werden teilweise auch Displays benutzt. Diese besitzen oft eine Touch-Funktion und bieten dadurch eine hohe Interaktivität, die es beim Beamer nicht gibt.

Displays eignen sich allerdings nicht für den mobilen Einsatz und haben in den meisten Fällen eine viel kleinere Bildgröße als bei einem Projektor.

Wichtiges Zubehör für den Beamer

Für die optimale Nutzung des Beamers gibt es einiges an nützlichem Zubehör. Welches Zubehör das ist, erfährst Du im folgendem Abschnitt.

Leinwand

Ein Beamer kann grundsätzlich auch das Bild auf eine weiße Wand projizieren. Allerdings benötigen besonders hochaufgelöste Projektoren eine feine Projektionsfläche.

Die Wandfläche müsste also im besten Fall glatt sein. Projizierst Du das Bild beispielsweise auf eine Wand mit Raufasertapete, wird die Qualität aufgrund der groben Struktur schlecht sein.

Um das Bild in der bestmöglichen Qualität genießen zu können, solltest Du eine Leinwand benutzen. Diese können in den folgenden Arten unterschieden werden.

Rollo-Leinwand

Eine Rollo-Leinwand kann wahlweise an der Decke oder Wand befestigt werden. Sie funktioniert so ähnlich wie ein Fensterrollo. Durch die Rollo Mechanik kannst Du die Leinwand per Hand bis zu einer gewissen Stelle herausziehen. Ab einem bestimmten Punkt rollt sie sich wieder auf.

Die Leinwand ist um eine Rolle gewickelt. Am Ende der Rolle ist eine Stange zum Beschweren angebracht, um den Leinwandstoff zu glätten. Allerdings kann es trotzdem in manchen Fällen zu Wellenbildung kommen.

Damit das projizierte Bild die beste Qualität aufweist, solltest Du eine Leinwand verwenden. Am häufigsten werden dafür (motorisierte) Rollo-Leinwände genutzt.

Motor-Leinwand

Die Motor-Leinwand wird mit einem elektrischen Motor betrieben. Auf Knopfdruck fährt die Leinwand herein- und heraus. Auch diese Leinwand kann entweder an der Decke oder der Wand befestigt werden. Im Gegensatz zur Rollo-Leinwand kannst Du genau bestimmen, bis zu welchen Punkt die Leinwand ausgefahren werden soll.

Mobile Leinwand

Eine mobile Leinwand kann auf einem Stativ befestigt sein. Sie eignet sich für den schnellen Einsatz und für Präsentationen. Der Vorteil ist, dass Du sie schnell auf- und abbauen kannst. Es gibt außerdem mobile Leinwände, die von unten nach oben herausgezogen werden. Diese können ganz einfach auf den Boden gestellt werden.

Mobile Leinwände eignen sich vor allem dann, wenn man keinen Platz für eine Wand- oder Deckenmontage hat. Die Leinwandgröße ist allerdings beschränkt.

Rahmen-Leinwand

Bei einer Rahmen-Leinwand wird ein Leinwandtuch über einen Rahmen gespannt. Das Tuch ist sehr straff und bildet keine Wellen. Diese Leinwand-Art wird meistens fürs Heimkino verwendet.

Rahmen-Leinwände sind dauerhaft sichtbar und brauchen eine extra Fläche, die nicht anderweitig genutzt werden kann.

Die Leinwand ist den äußeren Umwelteinflüssen, wie Sonnenlicht und Staub, ausgesetzt. Dadurch kann sich die Qualität auf Dauer verschlechtern. Du kannst Dir eine Rahmen-Leinwand auch in Deiner gewünschten Größe selbst bauen.

Befestigungsmöglichkeiten

Ein Projektor sollte irgendwo befestigt werden. Die meisten Beamer haben dazu auf der Unterseite Gewinde angebracht, durch die eine Universalhalterung angebracht werden kann.Welche Befestigungsmöglichkeiten es für Deinen Beamer gibt erfährst Du hier.

Wandhalterung

Mit einer Wandhalterung kannst Du den Beamer an einer Wand befestigen. Dafür wird eine Universalhalterung mit den passenden Dübeln und Schrauben montiert. Die Wandhalterung kann horizontal oder vertikal justiert werden.

Deckenhalterung

Du kannst einen Beamer auch mit Hilfe einer Halterung an der Decke befestigen. Die Kabel solltest Du dafür mit einen Kabelkanal verlegen, damit diese nicht herunterhängen. Der Vorteil einer Deckenhalterung ist, dass niemand durch das Bild laufen und die Bildwiedergabe stören kann.

Ein Beamer ist mittels Halterung an der Decke befestigt.

Mit Hilfe von Wand- oder Deckenhalterungen kannst Du einen Beamer gut befestigen. Dadurch hat der Projektor einen sicheren, festen Platz.

Stative

Wenn sich der Einsatzort des Beamers häufig ändert oder Du keinen Platz für eine Wand- oder Deckenhalterung hast, kannst Du ihn auf ein Stativ aufbauen. Dadurch bist du sehr flexibel.

Audiosystem

Besonders wenn Du den Projektor fürs Heimkino oder zum Gaming benutzt, ist ein gutes Audiosystem eine sinnvolle Ergänzung.

Du kannst den Beamer an einen AV-Receiver anschließen und beispielsweise mit einer 5.1. Soundanlage verbinden. Möchtest Du Lautsprecher direkt an den Beamer anschließen, achte darauf, dass ein Audio-Ausgang vorhanden ist.

Mit einer Bluetoothfunktion kannst Du den Beamer mit einer Soundbar oder tragbaren Lautsprechern verbinden.

Beamer Test-Übersicht: Welche Beamer sind die Besten?

Im folgendem Abschnitt haben Wir für Dich die Ergebnisse der wichtigsten Testmagazine zusammengestellt. Diese können Dir bei Deiner Kaufentscheidung behilflich sein. Die Tabelle wird in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

Testmagazin Beamer Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Es ist ein Test vorhanden. 2018 Nein Hier klicken
Öko Test Es ist kein Test vorhanden.
Konsument.at Es ist ein Test vorhanden. 2014 Nein Hier klicken
Ktipp.ch Es ist kein Test vorhanden.

Beamer Test von Stiftung Warentest: Beamer: Großes Bild für große Spiele

Die Stiftung Warentest hat 15 Beamer getestet, die sich wie folgt aufteilen: 12 Langdistanzbeamer, 3 Kurzdistanzbeamer. Für den Test wurden jeweils die Stärken und Schwächen des Beamers gegenüber denen eines Fernsehers gestellt.

Die getesteten Beamer wurden im Januar und Februar 2018 gekauft.  Getestet wurden Beamer der Marke Acer, BenQ, Epson, Optoma, Sony und Viewsonic.

Für den Test wurde das Bild in einem stark verdunkeltem Raum auf eine Projektionswand mit 1,5 m Bildbreite geworfen. Als Beurteilungskriterien wurde die Bildqualität (60% Gewichtung), die Handhabung (20% Gewichtung) sowie die Umwelteigenschaft (20% Gewichtung) festgelegt.

Beamer Test von Konsumenten.at: Beamer Groß im Bild

Bei dem Test von Konsumenten.at wurden 13 verschiedene Beamer getestet. Die Beamer folgender Hersteller wurden untersucht: Acer, BenQ, Epson, InFocus, Optoma, Panasonic und Viewsonic.

Für den den Test wurden Fernseher und Beamer mit ihren jeweiligen Vorteilen gegenübergestellt.

Der Test erfolgte anhand der folgenden Beurteilungskriterien mit den jeweiligen Gewichtungen: Bildqualität (45% Gewichtung), Messwerte (10% Gewichtung), Handhabung (20% Gewichtung), Betriebsgeräusch (10% Gewichtung) und Umwelteigenschaften (15% Gewichtung).

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Beamer

In diesem Teil beantworten Wir die häufig gestellten Fragen rund um das Thema Beamer.

Kann man einen Beamer leihen?

Falls Du einen Beamer nur für einen einzigen Einsatz benötigst, kannst Du Dir diesen leihen. Es gibt Unternehmen, die auf den Beamerverleih spezialisiert sind. Viele Unternehmen bieten einen Ein- oder Mehrtagesverleih an.

Welcher Beamer eignet sich für unterwegs?

Ein Projektor für unterwegs sollte klein, leicht und kompakt sein. Integrierte Lautsprecher sind von Vorteil, damit Du keine zusätzlichen Geräte transportieren musst.
Mini-Beamer mit Akku sind für unterwegs eine gute Wahl.

Warum heißt es Beamer?

Beamer wurde vom englischen Wort beam = Strahl abgeleitet. In englischsprachigen Ländern wird der Begriff allerdings nicht verwendet. Dort nennt man den Beamer nur Projector. Beamer ist in den USA das Kosewort für ein Auto der Marke BMW.

Worauf muss man beim Aufstellen des Beamers achten?

Das Aufstellen eines Beamers erfordert mehr Zeit als es beispielsweise bei einem Fernseher der Fall wäre. Du solltest außerdem einige Dinge beachten.

Der Sitzabstand sollte optimal sein. Darüber hinaus sollte der Raum abdunkelbar sein, falls kein Tageslicht-Beamer eingesetzt wird.

Für die Montage einer Leinwand und der Beamerhalterung wird genügend Platz benötigt. Der Beamer sollte außerdem am besten mittig zur Projektionsfläche aufgestellt werden können, um Trapezverzerrungen zu vermeiden.

Nachdem der Projektor perfekt hängt, kannst Du Farb- und Bildskalierungen vornehmen. Manche Beamer bieten voreingestellte Farbmodi oder frei einstellbare Optionen an. Die Farbkalibrierung kann nach einem ISF-Standard auch von Profis vorgenommen werden.

Welchen Sitzabstand sollte man zur Projektionsfläche haben?

Der optimale Sitzabstand richtet sich nach der Auflösung. Allgemein gilt: Je schlechter die Auflösung, desto größer sollte der Sitzabstand sein.

Du kannst diesen berechnen, indem Du die Leinwandbreite um einen Faktor multiplizierst. Für Auflösungen mit 720p sollte der Abstand das 1,8-fache der Leinwandbreite betragen. Bei einer Full-HD-Auflösung multiplizierst Du die Leinwandbreite mit 1,5.

Weiterführende Quellen

  1. So baust Du eine schallgedämpfte Hushbox

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.